EINE WELT – EINE ZUKUNFT
Entwicklungspolitik vielfältig, lebendig, jung-
Einladung zum Fachgespräch am Donnerstag, 11.3.2010, in Berlin.
- Willi Volks, INKOTA-netzwerk
- Dr. Herrmann Schaller, erster Direktor Carlos-Marx-Hospital Managua
- Klaus Heß, Infobüro Nicaragua, Wuppertal
- Moderation: Erika Harzer, Autorin und Filmemacherin
- Begrüßung: Peter Stobinski, Ratsvorsitzender der Stiftung Nord-Süd-Brücken
Vor über 20 Jahren fiel nicht nur die Mauer in Berlin. Ein paar Monate später wurde in Nicaragua die sandinistische Revolution abgewählt. Linke und InternationalistInnen aus Ost und West waren geschockt und sprachlos. Schließlich hatte es mit dem kleinen mittelamerikanischen Land, seiner Befreiung von der Somoza-Diktatur, der sandi-nistischen Revolution und dem Aufbau bzw. der Verteidigung des sandinistischen Projektes eine beispiellose Solidarität gegeben – in Ost und West! weiterlesen...

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Die britische Wochenzeitschrift The Economist widmet seine Ausgabe in dieser Woche einem Titelthema, dass der Gender-Debatte eine neue Schärfe verleiht: Gendercide. (www.economist.com)
“Stellen Sie sich vor”, heißt es, “Sie sind die eine Hälfte eines jungen Paares, welches sein erstes Kind erwartet und in einem schnell wachsenden armen Land lebt. Sie sind Teil der neuen Mittelklasse, Ihr Einkommen steigt, Sie wollen eine kleine Familie. Doch traditionelle Sitten beherrschen die Welt um Sie herum, insbesondere was die Vorliebe für Söhne gegenüber Töchtern betrifft. Vielleicht ist harte körperliche Arbeit noch immer vonnöten um die Familie zu ernähren. Vielleicht kann nur ein Sohn Grund und Boden erben. Vielleicht ist eine Tochter dazu bestimmt bei der Hochzeit Teil einer anderen Familie zu werden aber Sie wünschen sich jemanden, der sich um Sie kümmert, wenn Sie alt sind. Vielleicht braucht sie eine Mitgift.
Jetzt stellen Sie sich vor, sie haben gerade eine Ultraschall-Untersuchung hinter sich. weiterlesen...

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Der Schulwettbewerb des Bundespräsidenten zur Entwicklungspolitik geht in die vierte Runde. Schüler der Klassen 1 bis 13 sind aufgerufen, sich mit dem Thema Nachhaltige Entwicklung zu beschäftigen – in Texten, Filmen, Kunstwerken, Theater- oder Musikstücken, Plakaten oder digitalen Arbeiten. Das Motto lautet in diesem Schuljahr: Unsere Welt erhalten – Unsere Zukunft gestalten.
Ziel des Wettbewerbs ist es, den Lernbereich Globale Entwicklung im Unterricht aller Jahrgangsstufen zu unterstützen und Kinder und Jugendliche für die EINE WELT zu sensibilisieren und zu aktivieren. Der Einsendeschluss ist der 24. März 2010. Begleitend zum Wettbewerb werden Unterrichtsmaterialien für die Klassen 1 bis 6 sowie 7 bis 13 bereitgestellt.
Weitere Hintergrundinformationen und Bewerbungsmaterialien finden Sie auf www.eineweltfueralle.de

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5. und 6. März 2010, Collegium Hungaricum
Dorotheenstraße 12, 10117 Berlin/Mitte
Finanzkrise, gesellschaftliche und regionale Spannungen, Korruption, Machtgeflechte postkommunistischer Seilschaften, ethnische Probleme, Intoleranz, radikaler Nationalismus, Minderheitenprobleme, Antisemitismus – diese Begriffe prägen die deutschen Medien der letzten Zeit, wenn über Rumänien, die Slowakei und Ungarn berichtet wird. Die Krisenzeichen treten in jeweils länderspezifischer Ausprägung auf, sind jedoch typisch für die gesamte Region. weiterlesen...

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„Vielfalt – Impuls für Entwicklung“ lautet das Motto des Jahresthemas 2010, welches zum ersten Mal von GTZ und KfW Entwicklungsbank gemeinsam gestaltet wird. In einem einwöchigen Workshop tasteten sich 8 Fotografen aus Algerien, Deutschland, Madagaskar und Südafrika an den Begriff Vielfalt heran. “Entwicklung braucht Vielfalt, um zu gedeihen”, sagt die Projektleiterin Randa Kourieh-Ranarivelo. Eine Auswahl der Fotografien aus Südafrika ist von nun an ein Jahr lang im GTZ-Haus Berlin zu sehen. weiterlesen...

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Die weltweite Wirtschaftskrise hat zahlreiche Staaten in eine neue Schuldenkrise geführt. Darauf machen das Entschuldungsbündnis erlassjahr.de und die Kindernothilfe im Schuldenreport 2010 aufmerksam. Betroffen seien vor allem Entwicklungsländer wie Kongo und Sudan, aber auch europäische Länder wie Island und Griechenland. Besonders prekär sei die Situation derzeit für Haiti. Das Land hatte bereits vor dem Erdbeben Auslandsschulden im Umfang von 1,1 Milliarden US-Dollar. weiterlesen...

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Das Förderprogramm Grenzgänger, das die Robert Bosch Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Literarischen Colloquium Berlin durchführt, wird zum 30. April 2010 erneut ausgeschrieben. Gefördert werden Recherchen in Mittel-, Ost- und Südosteuropa und China für deutschsprachige literarische und essayistische Prosa, Foto(text)bände, Kinder- und Jugendbücher, für (Dokumentarfilm-)Drehbücher und Hörfunkbeiträge. weiterlesen...

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Im Rahmen der dreimonatigen Gedenkkampagne „125 Jahre Berliner Afrika-Konferenz – erinnern, aufarbeiten, wiedergutmachen“ hat ein bundesweites Bündnis von mehr als 75 Organisationen der Zivilgesellschaft, von Parteien, Gewerkschaften, Kirchen und Prominenten mit über 50 Veranstaltungen an die Aufteilung Afrikas unter den europäischen Kolonialmächten erinnert.
Das Kampagnenbündnis fordert die kritische Aufarbeitung der Verbrechen des deutschen Kolonialismus und Rassismus sowie konkrete Maßnahmen zu ihrer Wiedergutmachung. Am 27. Februar 2010, 125 Jahre nach dem Ende der so genannten Afrika- oder Kongokonferenz, findet im Zelt des Zirkus Cabuwazi, Gröbenufer 2, Berlin (U-Bhf. Schlesisches Tor) der feierliche Kampagnenabschluss mit zwei Veranstaltungen statt. weiterlesen...

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Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel verteidigte am Freitag, 19.02.2010, in einem Interview im Deutschlandfunk, die Personalpolitik in seinem Haus. Er habe Stellen mit kompetenten und geeigneten Mitarbeitern besetzt und dabei nicht auf das Parteibuch geachtet. Es komme außerdem nicht zu einer Militarisierung der Entwicklungspolitik, die einige Kritiker ihm vorwerfen und einige Hilfsorganisationen befürchten. Die neuerliche Ernennung von Friedel Eggelmeyer, einem ehemaligen Oberst der Bundeswehr, zum Leiter der Abteilung 03 des BMZ und damit zuständig für Nordafrika, Nahost und Afghanistan, sei vielmehr ein Zeichen dafür, dass das Ministerium breiter aufgestellt sei. Insbesondere in Afghanistan, “dort wo die Bundeswehr Verantwortung für die Sicherheit trägt”, sei es “sehr klug, wenn man die gemeinsame Sprache spricht.” weiterlesen...

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Nach den heute vorgelegten Schätzungen der OECD wird Deutschland sein Versprechen, 2010 0,51 Prozent des Bruttonationaleinkommens (BNE) für Entwicklung aufzuwenden, nicht erfüllen. Die Entwicklungsorganisationen Welthungerhilfe und terre des hommes kritisieren den deutschen Wortbruch als skandalös. Sie sehen sich in ihrer bereits zuvor formulierten Kritik bestätigt (siehe Bericht “Die Wirklichkeit der Entwicklungshilfe”), dass Deutschland zwar in seinem Haushaltsentwurf für 2010 geringfügige Steigerungen vorsieht, aber seinen Verpflichtungen aus den Vorjahren nicht nachkommt. Alleine zur Deckung der deutschen Verpflichtungen aus dem ODA-Stufenplan der EU seien 2010 und in den Folgejahren jeweils etwa 1,7 Milliarden Euro zusätzlich nötig.

Quelle: OECD / DAC
2005, hatten sich 15 Länder der Europäischen Union verpflichtet, 2010 mindestens 0,51% des BNE für die Entwicklungshilfe aufzuwenden. weiterlesen...











