Entwicklungspolitik vielfältig, lebendig, jung
  • Kopenhagen-Flimmerkiste

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    Die Vereinten Nationen haben das Ziel aus der 2007 in Bali vereinbarten Roadmap nicht erreicht, in Kopenhagen eine völkerrechtlich verbindliche Nachfolgeregelung für das Kyoto-Protokoll zu verabscheiden. Das zentrale Abschlussdokument, der „Copenhagen Accord“, ist rechtlich nicht bindend.

    Bei der COP15-Konferenz machten vor allem die Delegierten aus Entwicklungsländern deutlich, dass ihnen die Art und Weise, wie ihnen die Klimaeinigung präsentiert wurde, nicht passte. Der Delegierte des kleinen Inselstaats Tuvalu Ian Fry kritisierte das Abkommen als Makulatur. Eine Delegierte aus Venezuela sprach von einem “Staatsstreich” gegen den Geist der Vereinten Nationen. Der bolivianische Delegierte schimpfte über die “diktatorische” Weise, wie den Delegierten das Papier nur kurz zur Abstimmung präsentiert worden sei. Ähnlich äußerten sich Kuba und Costa Rica.

    Die entsprechende Plenarsitzung vom 19.12.2009 um 3:10 Uhr morgens kann man sich hier als Videomitschnitt ansehen.

    Und die letzte, völlig übermüdete und mehr als 10-stündige Fortsetzung von 5:00 Uhr morgens gibt es hier als Mitschnitt.

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