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  • Streit um den Haushalt in Berlin Friedrichshain-Kreuzberg

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    Der Streit um den Haushalt in Berlin Friedrichshain-Kreuzberg ist nicht beendet. Zuletzt hat die Linke den Haushalt für Friedrichshain abgelehnt und derart wurde dieser nicht ratifziert. Der BVV Friedrichshain-Kreuzberg trat zuletzt im Februar 2010 zusammen. Die Entscheidungen der Fraktion Die Linke bezüglich des Haushalts, wurde mit der Aussage erklärt: es wäre eine Entscheidung zwischen Pest und Cholera. Der Hauptkritikpunkt der Diskussion ist die Finanzierung sozialer Projekte, die in Friedrichshain-Kreuzberg mehr und mehr zurückgefahren werden. Bis heute liegt der Haushalt für Friedrichshain auf Eis.

    Berlin Friedrichshain hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verändert. Aus stadtsoziologischer Sicht ist es nicht nur eine Frage der Gentrifikation, aber dies ist ein wesentlicher Faktor. Dabei ist es nicht so sehr der Zuzug von den sogenannten DINKs (Double Income No Kids), sondern vor allem die Mieten, die in den letzten Jahren dramatisch gestiegen sind.

    Diese Entwicklung fördert auch die Luxusprojekte in Kreuzberg, die den gesammelten Zorn der alternativen Szene auf sich ziehen. Davon gar nicht weit entfernt ist der Vorfall mit der Treberhilfe im Schöneberg. Hier hat es zwar einige Jahre gedauert bis man auf die Idee kam, dass Gewinnmaximierung und Soziales nicht so zusammen passt, wie es sich einige Luxusauto-Fahrer glauben.

    Vermutlich muss man in Friedrichshain-Kreuzberg warten, bis eine Rütli-Situation entsteht.

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