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Menschenrechte und die Rolle der Medien in Nordafrika
BMZ, GIZ und KfW laden zu einer offenen Podiumsdiskussion zum Thema “Menschenrechte und die Rolle der Medien in Nordafrika”.
31. Mai 2011, 20 Uhr
in der Kalkscheune
Johannisstraße 2, Berlin-MitteIn Nordafrika hat am 17. Dezember 2010 mit dem Beginn der Jasminrevolution in Tunesien ein beispielloser Demokratisierungsprozess eingesetzt. Vor allem über sozialen Netzwerke wie Facebook, Twitter oder YouTube hatten Beobachter aus aller Welt scheinbar einen direkten Draht zum Geschehen. Die Fragen, welche die Veranstaltung klären möchte sind folgende:
- Hat das Internet als Informationsmedium die Sicht auf das eigene Land und die Lage der Menschenrechte verändert?
- Wer sind die Menschen, die sich über soziale Netzwerke und neue Medien zu Demonstrationen verabreden und gegen das herrschende System protestieren?
- Was erfolgt nach dem erfolgreichen Sturz eines Regimes?
- Wo finden die tatsächlichen Demokratisierungsprozesse statt?
Insbesondere die letzte Frage lässt die Position der Veranstalter erahnen. Es verspricht also, eine spannende Diskussion zu werden. Die Teilnehmer sind:
- Zahi Alawi, Freier Redakteur, Deutsche Welle
- Lina Ben Mhenni, Bloggerin, Tunesien (atunisiangirl.blogspot.com)
- Ulrike Haffner, Projektleiterin, Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH
- Hoda Salah, Menschenrechtsaktivistin und Politikwissenschaftlerin
- Moderation: Volker Wieprecht und Robert Skuppin (radioeins)
19.00 Uhr: Einlass mit kurzen Filmbeiträgen aus dem Programm „Revolution Animation from Arabia“ (Programmleiter: Mohamed Ghazala, Direktor, ASIFA Egypt)
Ab 20.00 Uhr: Offene Podiumsdiskussion.
