Adsense & Adwords – Wo ist der Unterschied?

Was ist eigentlich Adsense und Adwords von Google? Wo ist der Unterschied? Und wie funktioniert das?

Im Prinzip ist Adsense und Adwords dasselbe Produkt, nur aus zwei Perspektiven. Es geht um Werbung, die auf einer Website eingeblendet wird, wie dies hier auch der Fall ist. Dabei hält man einen Platz bereit, auf dem von Google Werbung eingeblendet wird.

google

Aus der Sicht der Publisher, derjenigen die die Website machen oder unterhalten, also Webmaster etc. ist das Produkt von Google „Adsense“. Hier kann ich Kanäle einstellen, welche Form und Gestaltung die Werbung haben soll, die dann auf meiner Seite eingeblendet wird. Zudem kann man gewisse Kategorien ausblenden, wie beispielsweise „Politik„. Denn sonst läuft man auch Gefahr, dass Werbung von unerwünschten Parteien, wie die AfD, eingeblendet werden.

Aus der Sicht der Werbetreibenden, also denjenigen die ein Geschäft haben und dafür Werbung schalten wollen, ist das Produkt von Google Adwords. Hierüber kann man die Kategorie an Websites auswählen, auf denen die Werbung angezeigt werden kann – auch in der Gestaltung. Der Publisher ist also quasi die Litfaßsäule.

Die Werbetreibenden überweisen einen Betrag an Google. Solange das Konto im Plus ist, werden die Anzeigen geschaltet. Und bei jedem Klick auf die Werbung, schrumpft das Konto. Wie viel die Werbetreibenden für den Klick zahlen, hängt vom „Keyword“ ab – also vom Begriff. Für einen Klick auf eine Werbung mit Finanzprodukten bezahlt man in der Regel mehr, als für einen Klick auf eine Restaurant. Der Publisher, also der Webmaster, und Google teilen sich die Einnahmen darüber.

Was dann genau eingeblendet wird, wenn Du auf diese Seite kommst ist m.E. von drei Komponenten abhängig. Zum einen das, wovon Google ausgeht, das was Dich interessiert. Zum Beispiel weil Du den Begriff zuvor gesucht hast. Zum Anderen ist die Werbung bezogen auf den Inhalt einer Seite, also Werbung zum Thema des Artikels – was erscheint wohl hierbei? Und zuletzt gibt es noch ein – wie ich glaube – Randomverfahren, dass auch Werbung eingeblendet werden kann, wenn die obigen Kategorien nicht greifen (können).

So, und da Du nun weißt, wie es funktioniert – probier es doch gleich auf der Seite mal aus 😉

4. März 2016 in Story-Kommentar, Wirtschaft

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