Autobahn mit 180 km/h?

Ich habe einen Test gemacht, ob es wirklich hilft schneller zu fahren: Mal schneller mal langsamer auf der Autobahn.

Auf der Autobahn gilt die Richtgeschwindigkeit von 130 km/h und nicht wenige Stimmen fordern eine grundsätzliche Limitierung, wie es vielen anderen Staaten üblich ist. Gerade Leute aus den USA kommen aber deswegen gerne nach Deutschland, hier kann man mit über 200 Sachen über die Autobahn heizen. Doch abgesehen von dem Geschwindigkeitskick – bringt das irgendwas?

Autobahn

Ich bin eine längere Strecke quer durch Deutschland gefahren und wie es vielen geht, will man nach einigen Stunden endlich ankommen und gibt Gas. Nebenher habe ich Google Maps laufen lassen – eine App, die eigentlich jeder kennt. Die App von Google ist m.E. relativ exakt, was die Berechnung der Ankunftszeit angeht. Das galt mir als Maßstab.

Auf die letzten 100 Kilometer meiner Strecke gab ich als Gas und fuhr statt durchschnittlich 130 km/h mit eher 170 km/h oder mehr. Ich überholte die anderen Fahrzeuge und hatte das Gefühl schneller voran zu kommen. Die Tanknadel sank aber bedeutend schneller als zuvor. Nach rund 80 Kilometern „Vollgas“ blickte ich auf die Zeitersparnis der App.

Die Ankunftszeit hatte sich lediglich um zwei Minuten nach vorne verschoben, dafür hatte ich aber ungefähr zehn Euro an Sprit zusätzlich rausgeblasen.

Was ich damit sagen will, es lohnt sich nicht so schnell zu fahren. Man kommt nicht wirklich schneller an und gibt für wenige Minuten, die man daheim eh wieder vor dem Fernseher verbringt, recht viel Geld aus. Außerdem schadet man der Natur mehr.  Wer Weisheit hat, der berechne den Effekt 😉

8. September 2016 in Kultur & Zuhause, Spartipps, Story-Kommentar

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