Automobilbranche in der Zukunft | Technik und Wandel

Die Autowerte steigen und viele von den Unternehmen sind im DAX gelistet. Doch mit den neuen Errungenschaften gehen auch Gerüchte um. Lohnt es sich sehr langfristig in Autohersteller zu investieren?

Erst heute hat VW seine Zahlen veröffentlicht und schon steigt die Aktie. Die Continental Aktie ist auch ordentlich gewachsen in der letzten Zeit (hätte ich doch mal gekauft, aber ich glaube be 130 kann man wieder einsteigen) und weitere wie BMW oder Daimler brauch ich hier nicht extra erwähnen. Die Autobranche freut sich steigender Aktienkurse und das vermutlich auch wegen ihrer Innovationskraft.

Roadster in Reihe

Neue Technik und das Ende der Autobranche?

Doch wie sieht die Zukunft aus, wenn die Innovation sich durchgesetzt hat? Die Innovation heißt Autonomes Fahren und die Unternehmen kündigen der Reihe nach an, dass man solche Autos in den kommenden Jahren auf den Markt bringen will. Diese Entwicklung, so auch die Hersteller und Forscher daran, soll das Autoaufkommen reduzieren. Car Sharing soll die Zukunft sein und das bedeutet auch, dass sich die Menschen keine Privat-PKWs kaufen, sondern teilen – Car Sharing. Das Auto wird angerufen, holt die Person ab – GPS im Handy sei Dank – und wenn das Fahrzeug nicht mehr gebraucht wird, fährt es auf einen Parkplatz und lädt sich beispielsweise bei Elektro-Autos selbst auf.

Die Zahl der Neuwagen wird also zurückgehen! Einer Studie zur Folge reduziert sich in dem Fall die Zahl von derzeit 39 Millionen auf vier Millionen Autos. Das ist gut für die Umwelt, nachhaltig und senkt die Zahl der Verkehrsunfälle dramatisch. Aber Wirtschaftsaufschwung setzt auf Wachstum, dieser wird dann wohl ausbleiben. Die Branche wird sich dem anpassen müssen. Schon heute kooperieren viele Autohersteller mit den Firmen der Computerbranche. Ein Beispiel ist Continental und IBM; sowie die Tatsache, dass Google ganz vorne mitspielt, wenn es um die neue Technik geht!

Fazit zur Zukunft der Autohersteller

Die Automobilbranche wird sich damit abschaffen oder sich selbst zumindest einem Zwangswandel unterwerfen müssen. Kurz- und Mittelfristig wird das Gewinne bedeuten, auch wenn es nun einen Auswahlkampf gibt. Wer da nicht mitzieht, wird untergehen, aber weltweit sind die Forschungsabteilungen an der Arbeit. Der Wandel wird dann aber weitergehen und viele Autohersteller, so meine Sicht, werden diesen Wandel nicht überleben. Wenn man nur weniger Autos kaufen wird, wird die Branche Haare lassen müssen. Wie wirkt sich das wohl auf den Aktienkurs aus?

30. Oktober 2013 in Börse, Wirtschaft

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