Baumkrebs – Was tun?

Der sogenannte Baumkrebs ist eine Pflanzenkrankheit, die auf eine Infektion mit Pilzen oder Bakterien zurückzuführen ist.

Der Baumkrebs ist nicht zu vergleichen mit dem menschlichen Krebs. Die Namensähnlichkeit rührt auf die Geschwülste am Baum zurück.

Baumkrebs

Baumkrebs

Bei der Infektion ist die Rinde des Baumes betroffen, wobei hier Bakterien oder Pilze am Werke sind. Diese verursachen die Wachstumsstöße der Bäume, womit sie versuchen sich zu heilen. Die Strategie ist aber in der Regel nicht von Erfolg gekrönt, sodass diese Wucherungen recht groß werden können.

Die Keime kommen durch Wunden in der Rinde in den Baum und es entsteht eine Infektion, da sich die Keime vermehren. Das Holz unter der Wunde stirbt ab. Je nach dem wo sich die Infektion befindet, kann das Absterben des Holzes weit vordringen und den Baum umbringen – das gilt vor allem für jüngere Bäume. Aber es gibt auch Bäume, die noch sehr lange mit der Krankheit leben.

Bakterien sind es dann bei den Baumarten: Esche, Kastanie, Kiwi, Olivenbaum, Pappel und beim Zitronenbaum. Um Pilze handelt es sich vermutlich bei den Baumarten: Ahorn, Eiche, Kastanie, Lärche, Tanne und Zypresse – sowie bei verschiedenen Obstbäumen. Bei der Kastanie kann eben beides sein.

Ein schlechtes Omen ist ein Sommer mit viel Niederschlag und Stickstoff im Boden. Wenn man das versucht wegzuschnippeln, sollte man danach die Werkzeuge gründlich säubern – also zur Desinfektion.  Aber es kann durchaus von Erfolg gekrönt sein, wenn man danach die Stelle mit entsprechenden Mittelchen versorgt.

23. November 2017 in Natur

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