Cannabis in den USA legalisiert

Was wegen der US-Wahl nicht so richtig durch die Massenmedien ging, ist die Tatsache, dass drei US Staaten die Marijuana oder Cannabis legalisiert haben.

Zwar haben sich nun drei US Staaten entschieden, dass Cannabis Produkte legalisiert werden, und so gut wie niemand kriegt die Neuigkeit mit! Doch da gibt es noch ein Problem: Das Bundesrecht sagt, Cannabis ist eine illegale Droge – also ist es noch nicht ganz durch.

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So sagt der Gouverneur von Colorado sinngemäß, packt das Equipment noch nicht aus. Die weiteren Staaten sind Massachusetts und Washington, der Staat im pazifischen Norden der USA, nicht die Hauptstadt, die heißt Washington D.C. (District Columbia).

Wie das genau ablief und dass weitere Liberalisierungen in den USA stattfanden, wie die Legalisierung der Homo-Ehe, kann man im Artikel von Madeleine nachlesen.

Die Wirtschaft und die Legalisierung Cannabisprodukte in den USA

Wie wenig schädlich Cannabisprodukte im Gegensatz zu anderen Drogen, wie beispielsweise Alkohol ist, dürfte inzwischen bis ins letzte Bewußtsein vorgedrungen sein. Schon lange fragen sich viele Menschen, warum das eigentlich verboten ist. Ehrlich gesagt, ich weiß es nicht, hörte aber das wir das BTMG (Betäubungsmittelgesetz) zur Gründung der Bundesrepublik Deutschland übernehmen mussten.

Wie auch immer, schon seit Jahrzehnten fragen sich viele, vor allem Beteiligte, warum man auf das Verbot so pochte. Die beste These dazu, die ich mal hörte, war der wirtschaftliche Schaden, durch unmotivierte Arbeitnehmer. Darüber kann man nun denken was man will, ich halte die These zwar gut, aber die Folgen wären durch Alkohol in etwa gleich.

Cannabis und die Kriminalisierung

Doch es gibt auch eine andere, ebenfalls wirtschaftliche Betrachtung: Der Verkauf von Cannabisprodukten erzeugt einen Mehrwert, der besteuert werden kann und Geld in die leeren Kassen spülen will. In den USA hofft man nun durch die Legalisierung vor allem eines: Mehr Steuern durch die Besteuerung dieses Handels. Die Herstellung ist billig, so ist es also zu erwarten, dass die Preise nun sogar sinken in diesen Staaten der USA. Und ich denke, die entkriminalisierung der Cannabisproduzenten, senkt die Kriminalität im Ganzen und entkoppelt diese Menschen einer Szene, die man sowieso nicht gerne sieht.

Auch in Deutschland könnte man sich so ein Plus an Steuern verschaffen, wenngleich man Angst hat, vor dem Publikum, das man anzieht. So, wie in den Niederlanden, die gar nicht glücklich sind mit ihrem „Hanf-Tourismus“, aber Deutschland ist auch ungleich größer… Außerdem steht in einem der inzwischen von den Herrschenden ungeliebten Gesetz, dass wenn die überwiegende Mehrheit der Menschen gegen ein Gesetz ist, so ist das Gesetz unwirksam. Aber es sieht wohl so aus, als bleibe das Gesetz wie viele andere dumme Gesetze in Kraft…

Quelle: Spiegel

9. November 2012 in Politik & Medien, Story-Kommentar, Wirtschaft

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