EINE WELT – EINE ZUKUNFT

Entwicklungspolitik vielfältig, lebendig, jung
  • Das "t" und "i" der Vorfeldreform: GTZ passt Logo an.

    Der Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) wurde am 13.12.2010 vom Aufsichtsrat der GTZ bestellt. Am 16. Dezember 2010 wird der Fusionsvertrag zwischen GTZ, InWEnt und DED unterzeichnet. Die neue Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) nimmt am 1. Januar 2011 ihre Arbeit auf.

    „Frauenförderung ist für mich eine wichtige Aufgabe auf allen Ebenen.“ sagte Niebel im SWR2-Interview als Replik auf seine kritisch beäugten Personalentscheidungen im Zuge der Fusion von GTZ, InWEnt und DED. In Niebels Augen ein “knallharter Machtkampf” mit der GTZ, um eine “feindliche Übernahme” von DED und InWEnt zu verhindern. Die Realität der Frauenförderung des Ministers sieht im Ergebnis so aus: sieben Männer, keine einzige Frau in der Führungsebene der neuen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ).

    Einer der neuen Geschäftsführer wird darüber hinaus Tom Pätz sein. Minister Niebel hatte den Parteikollegen ins BMZ geholt, um den Zusammenschluss der Organisationen zu managen. Bisher leitete Pätz vor allem Talkshows zu regionalen Themen. Nun wird er an die Spitze der Organisation gesetzt, die er selbst geschaffen hat. Eine gewisse Kontinuität in Personalentscheidungen ist Minister Niebel nicht abzusprechen.

    Hier der neue Vorstand der GIZ, den die Grüne Ute Koczy treffend als “männlichen Wasserkopf” bezeichnete:

    Tom Pätz (BMZ/FDP)

    Tom Pätz (c) Tom-Pätz-Talk

    T. Pätz

    Bisher Talkshow-Veranstalter und Leiter der Projektgruppe Vorfeldreform im BMZ, FDP-Mitglied.

    • Politik- und Verwaltungswissenschaftler.
    • Lehrte 2003 – 2009 zum “Management von Komplexität” an der Hochschule Kehl.
    • Nach eigener Darstellung “liberaler Freigeist” und “unabhängiger Politik- und Strategieberater”
    • FDP-Ortsverband Bonn-Beuel
    • Moderierte zuletzt Talkshows zu lokalen Themen: www.tom-paetz-talk.de

    Bernd Eisenblätter (GTZ)

    (c) GTZ

    Bernd Eisenblätter (c) GIZ

    Bisher Sprecher der Geschäftsführung der GTZ

    • 1977 bis 1981 Landesbeauftragter und Projektberater der Konrad-Adenauer-Stiftung in Ägypten.
    • 1981 bis 1986 Landesbeauftragter und Projektberater der Konrad-Adenauer-Stiftung in Brasilien
    • 1986 bis 1993 Leiter der Programmabteilung des DED in Berlin, Mitglied der erweiterten Geschäftsführung
    • Seit 1993 Leiter des Bereichs Lateinamerika und Maghreb bei der GTZ
    • Seit 1996 Geschäftsführer der GTZ
    • Seit März 2010 Sprecher der Geschäftsführung der GTZ

    Christoph Beier (GTZ)

    Christoph Beier (c) GTZ

    C. Beier

    Bisher GTZ-Geschäftsführer.

    • 1989 bis 1990 Projektleiter für Industrieansiedlung bei der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Saarland
    • 1990 bis 1991 Referent für Europapolitik und regionale Entwicklungsprogramme im Ministerium für Wirtschaft
    • 1991-1996 Wissenschaftlicher Assistent und Promotion („Dezentralisierung in Indonesien“) am Lehrstuhl für Wirtschafts- und Sozialgeographie der Ruhr-Universität Bochum
    • 1996-1998 GTZ-Berater für Dezentralisierungsfragen beim indonesischen Innenministerium
    • 1998-2000 Wissenschaftlicher Referent an der Ruhr-Universität Bochum
    • 2000-2003 Leiter des Bereichs Planung und Entwicklung bei der GTZ
    • 2003- 2007 Leiter des Bereichs Mittelmeer, Europa, Zentralasien sowie des Geschäftsfeld Deutsche Öffentliche Auftraggeber bei der GTZ
    • 2007-2010 Leiter des Bereichs Asien/Pazifik, Lateinamerika/Karibik
    • Seit 2010 Geschäftsführer der GTZ

    Hans-Joachim Preuß (GTZ)

    Hans-Joachim Preuß (c) GIZ

    Hans-Joachim Preuß (c) GIZ

    Bisher GTZ-Geschäftsführer.

    • 1986-1990 verschiedene Funktionen bei der GTZ in Afrika und in Eschborn
    • 1991-1994 wissenschaftlicher Mitarbeiter und Promotion am Zentrum für regionale Entwicklungsforschung der Justus-Liebig-Universität in Gießen
    • 1994-1996 Mitglied der Stabsstelle Unternehmensentwicklung
    • 1996-2003 Welthungerhilfe, Leiter des Bereichs „Programme und Projekte“
    • 2003-2009 Generalsekretär und Geschäftsführer der Welthungerhilfe
    • Seit 2009 Geschäftsführer der GTZ

    Adolf Kloke-Lesch (BMZ/GTZ)

    Adolf Kloke-Lesch

    A. Kloke-Lesch

    Bisher BMZ-Abteilungsleiter, Anfang des Jahres abgeschoben für Oberst a.D. Friedel Eggelmeyer, seither Leiter des Strategiezentrums Neue Partnerschaften im Afrikabereich der GTZ.

    • 1978-1981 BMZ, Referent im Referat „Übersektorale Fragen der Entwicklungspolitik“
    • 1981-1982 BMZ, Referent im Referat „Grundsätze, Konzeption und Planung der Entwicklungspolitik“
    • 1982-1987 und 1988-1994 BMZ, Referent im Referat „Haushalt“
    • 1987/1988 abgeordnet an die Bundeszentrale für politische Bildung
    • 1994-1998 BMZ, Referatsleiter „Haushalt“
    • 1998-1999 BMZ, Referatsleiter „Grundsätze, Konzeption und Planung der Entwicklungspolitik; Menschenrechtsfragen; Forschung“
    • 1999-2002 BMZ, Referatsleiter „Außen- und Sicherheitspolitik; Friedensentwicklung und Krisenprävention; Menschenrechte; Forschung“
    • 2002-2003 BMZ, Leiter der Unterabteilung „Instrumente der staatlichen Zusammenarbeit“ bzw. „Instrumente der bilateralen Zusammenarbeit“
    • 2003-2007 BMZ, Leiter der Unterabteilung „Frieden und Demokratie; Menschenrechte; Vereinte Nationen“
    • 2007-2010 BMZ, Leiter der Abteilung „Globale und sektoriale Aufgaben; Europäische und Multilaterale Entwicklungspolitik, Afrika und Naher Osten”
    • 2010 Kloke-Lesch verlässt das BMZ aufgrund Niebels Personalpolitik, macht Platz für Oberst a.D. Friedel Eggelmeyer.

    Sebastian Paust (InWEnt)

    Sebastian Paust (c) InWEnt

    S. Paust

    Bisher Hauptgeschäftsführer von InWEnt.

    • 1991-1995 BMZ, Persönlicher Referent von Bundesminister Carl-Dieter Spranger.
    • 1996-1998 Erster Sekretär in der Ständigen Vertretung Deutschlands bei den Vereinten Nationen, Genf
    • 1998-2004 BMZ, Referent im Evaluierungsreferat
    • 2004-2006 BMZ, Referatsleiter für Regionale Entwicklungsbanken und IFAD
    • 2006-2009 Exekutivdirektor im Board der Asiatischen Entwicklungsbank (ADB) in Manila/Philippinen
    • Seit 2009 Hauptgeschäftsführer von InWEnt

    Jürgen Wilhelm (DED)

    Jürgen Wilhelm © DED/Wolfgang von Brauchitsch

    J. Wilhelm

    Bisher DED-Geschäftsführer

    • 1979-1997 BMZ, Referent und Referatsleiter im BMZ
    • 1982-1983 Bundeskanzleramt, Stellvertretender Referatsleiter in der Abteilung für Außen- und Sicherheitspolitik
    • 1983-1997 BMZ, Stellvertretender Referatsleiter im BMZ für den Bereich Südasien, später Naher und Mittlerer Osten
    • 1997- 1998 BMZ, Referatsleiter für den Bereich Justitiariat und Geheimschutz
    • Seit 1998 Geschäftsführer des DED

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  • 29.11.2010 -- 10.12.2010, Cancún, Mexiko

    Die Aufregung ist klein dieses Mal. Anders als bei der COP15-Konferenz im letzten Jahr. Der Eröffnungsfilm war damals noch groß angelegt und erinnerte in seiner Dramatik eher an Hollywood und die Eröffnung der olympischen Spiele als an eine trockene Konferenz. Der multimediale Aufwand war groß. COP15 auf allen Kanälen: Webcast, Twitter, Petitionen, Rundmails und YouTube; live, on demand, partizipativ. Der Ausgang war ernüchternd. weiterlesen...

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  • “Die Hilfsindustrie ist zu groß geworden – wie ein Monster, das nicht länger kontrolliert werden kann.” (Linda Polman)

    Es ist ein relativ junges Geschäft. Seit der Schlacht von Solferino 1859, welche Henri Durant veranlasste, das Internationale Rote Kreuz zu gründen, sind gerade einmal 150 Jahre vergangen. Doch heutzutage verfügen die internationalen Hilfsorganisationen weltweit über mehr als 100 Milliarden Dollar im Jahr. Mindestens 37.000 internationale Hilfsorganisationen wetteifern darum, das Geld auszugeben, das sie von Staaten und privaten Spendern bekommen. Sie dienen dabei allzu oft ihren eigenen finanziellen Interessen als denen der Opfer, meint Linda Polman, eine niederländische Journalistin.

    Linda Polman im Interview mit John Steward

    Polman weiß wovon sie spricht. weiterlesen...

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  • Unter dem Motto „Make noise for the Millennium Development Goals“ rufen die Vereinten Nationen zusammen mit dem weltweit größten Verbund von Nichtregierungsorganisationen zum globalen Aktionstag gegen Armut auf. Die Millenniumkampagne der Vereinten Nationen unterstützt Bürgerinnen und Bürger bei ihren Bemühungen, die Umsetzung der Millenniumsziele von ihren Regierungen einzufordern. weiterlesen...

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  • Da weiß man vor lauter Schreck gar nicht wo man zuerst hinklicken soll. Das neue Webdesign des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung quillt vor Knöpfen und Knöpfchen geradezu über. Bis alle interaktiven Elemente geladen sind, bleibt glücklicherweise ein wenig Zeit sich zu orientieren.

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  • Der Verband Entwicklungspolitik deutscher Nichtregierungsorganisationen (VENRO) hat soeben das Jahrbuch Globales Lernen 2010 veröffentlicht. Zielgruppe des Buches sind LehrerInnen, BildungsreferentInnen aus Entwicklungsorganisationen und alle, die am Globalen Lernen Interesse haben. Die Publikation ist im VENRO-Sekretariat kostenlos erhältlich. Sie kann bestellt oder als PDF heruntergeladen werden. www.venro.de

    Ziel der Veröffentlichung ist es, den Stand des Globalen Lernens in Deutschland zu reflektieren. Dabei werden neben konzeptionellen Überlegungen vor allem auch  erfolgreiche Projekte vorgestellt. Der inhaltliche Schwerpunkt liegt auf dem Bereich Schule.

    Am Ende des Buches sind interessante Internetadressen zum Thema Globales Lernen zusammengestellt. Leider funktionieren viele der Links nicht oder nicht richtig. Vielleicht schaffen es die Herausgeber, die gebrochenen Links zumindest für die online verbreitete PDF-Version zu berichtigen. Außerdem ist es äußerst unangebracht in einer Publikation des Jahres 2010 zum Globalen Lernen noch immer den Begriff “Dritte-Welt-Länder” zu gebrauchen.

    Soweit es uns möglich war, haben wir die Weblinks für die untenstehende Auflistung nachrecherchiert, korrigiert und ergänzt. weiterlesen...

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  • Tactical Technology Collective (kurz: tacticaltech) ist eine internationale NGO mit Sitz in Brighton, die Menschenrechtsaktivisten dabei hilft, Informations- und Kommunikationstechnologien für ihre Arbeit zu nutzen. Tacticaltech produziert vor allem gut durchdachtes und verständlich aufbereitetes Trainingsmaterial. Zurzeit tourt ihr neuester Dokumentarfilm “10 Tactics for Turning Information into Action” um die Welt.


    (c) 2010 Tactical Technology Collective weiterlesen...

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  • Das DIE wurde 1964 als gemeinnützige GmbH in Berlin gegründet und hat seit 2000 seinen Sitz in Bonn. Seine Gesellschafter sind die Bundesrepublik Deutschland und das Land Nordrhein-Westfalen. Grundlage seiner Arbeit ist die wissenschaftliche Unabhängigkeit des Instituts. Das DIE forscht zu folgenden Themen der Entwicklungspolitik:

    • Bi- und multilaterale Entwicklungspolitik
    • Wettbewerbsfähigkeit und soziale Entwicklung
    • Governance, Staatlichkeit, Sicherheit
    • Umweltpolitik und Ressourcenmanagement
    • Weltwirtschaft und Entwicklungsfinanzierung

    Die Forschung des DIE ist theoriegeleitet, interdisziplinär, empirisch gestützt und anwendungsorientiert. Forschung und Ausbildung finden zu großen Teilen in Entwicklungsländern statt. Das DIE wird zu den führenden Denkfabriken weltweit sowie zu den Top 10 der entwicklungspolitischen Denkfabriken gerechnet.

    Am Deutschen Institut für Entwicklungspolitik arbeiten rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon zwei Drittel im wissenschaftlichen Stab. Das Institut wird von Prof. Dr. Dirk Messner als Direktor geleitet.

    www.die-gdi.de

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  • Das GIGA German Institute of Global and Area Studies/Leibniz-Institut für Globale und Regionale Studien ist eine deutsche Forschungseinrichtung mit Sitz in der Hamburger Neustadt. Die Aufgabe des GIGA ist in erster Linie Forschung und darüberhinaus Nachwuchsförderung, Beratung und Wissenstransfer.

    Das Institut versteht sich als Denkfabrik für Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Öffentlichkeit. Es ging nach einem Restrukturierungsprozess im Jahr 2006 aus dem 1964 gegründeten Deutschen Übersee-Institut hervor. Das GIGA ist die größte deutsche und eine der größten europäischen Forschungseinrichtungen für Area Studies und Comparative Area Studies mit rund 50 Wissenschaftler(inne)n.

    www.giga-hamburg.de

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  • Das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) und das Wuppertal Institut haben am 1. August 2005 das „UNEP/Wuppertal Institute Collaborating Centre on Sustainable Consumption and Production“ (CSCP) als Mitglied in der internationalen Gemeinschaft der weltweit kooperierenden UNEP Centres gegründet. Seine Aufgabe ist es, lösungsorientierte Beiträge zu dem 10-Jahres-Programm für „Sustainable Consumption and Production“ zu leisten, das auf dem Johannesburg-Gipfel für Nachhaltige Entwicklung im Jahre 2002 verabschiedet wurde.

    www.scp-centre.org

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