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	<title>EINE WELT - EINE ZUKUNFT &#187; Termine</title>
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	<description>Entwicklungspolitik vielfältig, lebendig, jung</description>
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		<title>Weltwasserwoche 2011: Wasser in einer urbanisierten Welt</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Aug 2011 14:55:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KRDK</dc:creator>
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Die diesjährige Weltwasserwoche in Stockholm beschäftigt sich unter dem Titel „Responding to Global Changes – Water in an Urbanising World“ mit dem Zusammenhang zwischen der weltweit fortschreitenden Verstädterung und dem  Umgang mit Wasser.
Prognosen zufolge werden bereits im Jahr 2050 zwei Drittel aller Menschen weltweit in Städten leben. Dieser Trend stellt schon heute die städtische [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe src="http://blip.tv/play/h7wEgs%2BQCQI.html" width="550" height="468" frameborder="0" allowfullscreen></iframe><embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://a.blip.tv/api.swf#h7wEgs+QCQI" style="display:none"></embed></p>
<p>Die diesjährige Weltwasserwoche in Stockholm beschäftigt sich unter dem Titel „Responding to Global Changes – Water in an Urbanising World“ mit dem Zusammenhang zwischen der weltweit fortschreitenden Verstädterung und dem  Umgang mit Wasser.</p>
<p>Prognosen zufolge werden bereits im Jahr 2050 zwei Drittel aller Menschen weltweit in Städten leben. Dieser Trend stellt schon heute die städtische Infrastruktur vor enorme Herausforderungen im Trink- und Abwassermanagement: Wie viel „sauberes“ Trinkwasser benötigt eine Mega-City? Reichen die Selbstreinigungskräfte der Wasserkreisläufe aus? Drohen Wassersysteme zu kippen? Wie umgehen mit Keimen, Chemikalien und Metallen? Wie ist für alle Einwohner ein angemessenem Zugang zu Trinkwasser und sanitären Einrichtungen sicherzustellen.</p>
<p>In Mexiko-Stadt führt die Übernutzung der Grundwasserreserven  bereits zu einem stetigen Absinken der Metropole von bis zu 40 Zentimetern im Jahr. Viele Flüsse in Buenos Aires sind heute nicht mehr viel mehr als eine &#8220;öffentliche Kloake&#8221;, und im indischen Kalkutta hat die Arsenkonzentration im Grundwasser durch fäkale Verschmutzung zu einer dramatischen Gesundheitsbelastung der Bevölkerung geführt.</p>
<p>Martin Geiger, Leiter des Fachbereichs Süßwasser beim WWF Deutschland betont: „Der nachhaltige Umgang mit der Ressource Wasser durch Industrie und Landwirtschaft, aber auch durch die Verbraucher, wird für die Zukunftsfähigkeit und die Lebensqualität  in den urbanen Ballungsräumen mitentscheidend sein“. „Abwasser-Konzepte und eine effektive Reinigung, sowie der Schutz und die Renaturierung von Seen, Flüssen, Feuchtgebieten oder Grundwasser, die unsere Versorgungssicherheit garantieren, sind ebenfalls notwendig.“</p>
<p>Für die Zukunftsfähigkeit von Metropolen ist ein konstanter Zugang zu sauberem Trinkwasser, angemessenen sanitären Einrichtungen und Kläranlagen demnach unerlässlich. „Ökosysteme, die Grund- und Oberflächenwasser liefern, müssen geschützt und wiederhergestellt werden und um den Wasserverbrauch zu reduzieren, ist eine Verbesserung der Leitungsnetze sowie ein effektives und nachhaltiges Abwassermanagement ausschlaggebend&#8221;, so Geiger. Grüne Infrastruktur und low-impact Entwicklung, wie Regengärten, Wasserauffangsysteme (Regentonnen und Zisternen) oder urbane Landwirtschaft müssten im Rahmen der Stadtplanung viel stärker berücksichtigt werden.</p>
<p><a href="http://www.worldwaterweek.org/">http://www.worldwaterweek.org/</a></p>
<p><a href="http://www.wwf.de/fileadmin/fm-wwf/pdf_neu/WWF_Big%20Cities_Big%20Water_Big%20Challenges.pdf">WWF-Studie &#8220;Big Cities. Big Water. Big Challenges</a>
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		<title>Veranstaltungstip: Bioenergie – eine nachhaltige Entwicklungschance?</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Aug 2011 08:10:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Der Verlust der biolo­gischen Vielfalt und der globale Klima­wan­del hän­gen eng mit­ein­ander zu­sam­men. Der Klima­wandel bedroht die Viel­falt auf unserem Pla­neten. Umgekehrt gilt: der Er­halt der bio­lo­gischen Viel­falt ist Klima­schutz. Um den Klima­wan­del zu brem­sen  und die knap­per wer­denden fos­silen Brenn­stoffe zu er­set­zen, wird  neben dem Ein­satz von Solar-, Wind- und Wasser­kraft ver­stärkt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe width="600" height="371" src="http://www.youtube.com/embed/nO7DukylDeU?rel=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Der Verlust der biolo­gischen Vielfalt und der globale Klima­wan­del hän­gen eng mit­ein­ander zu­sam­men. Der Klima­wandel bedroht die Viel­falt auf unserem Pla­neten. Umgekehrt gilt: <a href="http://www.vielfalt-erhalten.de/vielfalt-entwicklung/klimaschutz">der Er­halt der bio­lo­gischen Viel­falt ist Klima­schutz</a>. Um den Klima­wan­del zu brem­sen  und die knap­per wer­denden fos­silen Brenn­stoffe zu er­set­zen, wird  neben dem Ein­satz von Solar-, Wind- und Wasser­kraft ver­stärkt auf  den An­bau von Ener­gie­pflan­zen ge­setzt. Es muss aber noch viel  ge­sche­hen, damit Ener­gie aus Bio­masse nach­haltig, ohne Ver­lust an  natür­licher Viel­falt und mit Rück­sicht auf die so­zialen Fol­gen und  Ent­wick­lungs­chancen in den An­bau­re­gionen produziert wird.</p>
<p>Die  Veranstaltung aus der Reihe EINE WELT – EINE ZUKUNFT be­schäf­tigt  sich mit diesem bri­santen und hoch­aktuel­len Thema. Der Erfolg des  alter­na­tiven Ener­gie­trä­gers kann nicht ganz un­kri­tisch  be­trach­tet wer­den: Der An­bau und Han­del mit Bio­ener­gie be­wegt  sich im Span­nungs­feld von wach­senden Ener­gie­be­dürf­nissen,  Umweltbelastungen durch Mono­kul­turen und sozio­öko­no­mischen  Fol­gen für Entwicklungsländer.</p>
<p>Andererseits wird der vermeintliche Gegensatz „Tank versus Teller&#8221; in der Diskussion um die  Verwendung von Pflanzenöl für Bioenergie oft verkürzt dargestellt. <a href="http://www.fr-online.de/wirtschaft/-tank-und-teller-zaehlen--/-/1472780/8332946/-/index.html">Denn nur ein vergleichsweise geringer Anteil von 6,4 Prozent der weltweiten Getreideernte fließt in die Produktion von Biokraftstoffen</a>. Der weit größere Teil wird für die Herstellung von  Futtermitteln verwendet. Da die Menschen in Entwicklungs- und  Schwellenländern mehr Fleisch essen als früher, steigt auch der Bedarf  an Futtermitteln. Tatsächlich geht es also nicht um zwei, sondern um  drei alternative Verwendungswege, die  miteinander in Einklang gebracht werden müssen!</p>
<p>Die offene Diskussions­ver­anstaltung wird orga­ni­siert vom Bun­des­minis­terium für  wirt­schaft­liche Zu­sam­men­arbeit und Ent­wick­lung (<a href="http://www.bmz.de">BMZ</a>), der  Deutschen Gesell­schaft für Inte­rnatio­nale Zu­sam­men­arbeit (<a href="http://www.giz.de">GIZ</a>) und der <a href="http://www.kfw.de">KfW</a>. Der Eintritt ist frei.</p>
<p><strong>Termin:</strong> 27. September 2011, 20 Uhr<br />
<strong>Ort:</strong> <a href="http://www.kalkscheune.de" target="_blank">Kalkscheune</a>, Johannisstr. 2, 10117 <a href="http://www.einewelteinezukunft.de/tag/berlin/">Berlin</a><br />
<strong>Moderation: </strong>Volker Wieprecht und Robert Skuppin (<a href="http://www.radioeins.de/">radioeins</a>)</p>
<p><small>(via <a href="https://www.bmz.de/de/presse/termine/2011/september/veranstaltung20110927_einewelt.html"><small>BMZ</small></a>)</small>
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		<title>Demokratie? Gefällt mir!</title>
		<link>http://www.einewelteinezukunft.de/2011/2149/termine/demokratie-gefallt-mir/</link>
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		<pubDate>Wed, 25 May 2011 17:09:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Menschenrechte und die Rolle der Medien in Nordafrika
BMZ, GIZ und KfW laden zu einer offenen Podiumsdiskussion zum Thema &#8220;Menschenrechte und die Rolle der Medien in Nordafrika&#8221;.
31. Mai 2011, 20 Uhr
in der Kalkscheune
Johannisstraße 2, Berlin-Mitte
In Nordafrika hat am 17. Dezember 2010 mit dem Beginn der Jasminrevolution  in Tunesien ein beispielloser Demokratisierungsprozess eingesetzt. Vor  allem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Menschenrechte und die Rolle der Medien in Nordafrika</h2>
<p>BMZ, GIZ und KfW laden zu einer offenen Podiumsdiskussion zum Thema &#8220;Menschenrechte und die Rolle der Medien in Nordafrika&#8221;.</p>
<p><em>31. Mai 2011, 20 Uhr<br />
in der <a href="http://www.kalkscheune.de">Kalkscheune</a><br />
Johannisstraße 2, <a href="http://www.einewelteinezukunft.de/tag/berlin/">Berlin</a>-Mitte</em></p>
<p>In Nordafrika hat am 17. Dezember 2010 mit dem Beginn der Jasminrevolution  in Tunesien ein beispielloser Demokratisierungsprozess eingesetzt. Vor  allem über sozialen Netzwerke wie Facebook, Twitter oder  YouTube hatten Beobachter aus aller Welt scheinbar einen direkten Draht zum  Geschehen. Die Fragen, welche die Veranstaltung klären möchte sind folgende:</p>
<ul>
<li>Hat das Internet als Informationsmedium die Sicht auf das eigene Land  und die Lage der Menschenrechte verändert?</li>
<li>Wer sind die Menschen, die  sich über soziale Netzwerke und neue Medien zu Demonstrationen  verabreden und gegen das herrschende System protestieren?</li>
<li>Was erfolgt  nach dem erfolgreichen Sturz eines Regimes?</li>
<li>Wo finden die tatsächlichen  Demokratisierungsprozesse statt?</li>
</ul>
<p>Insbesondere die letzte Frage lässt die Position der Veranstalter erahnen. Es verspricht also, eine spannende Diskussion zu werden. Die Teilnehmer sind:</p>
<ul>
<li>Zahi Alawi, Freier Redakteur, <a href="http://www.dw-world.de/">Deutsche Welle</a></li>
<li> Lina Ben Mhenni, Bloggerin, Tunesien (<a href="http://atunisiangirl.blogspot.com/" target="_blank">atunisiangirl.blogspot.com</a>)</li>
<li>Ulrike Haffner, Projektleiterin, Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (<a href="http://www.giz.de/">GIZ</a>) GmbH</li>
<li><a href="http://www.polsoz.fu-berlin.de/en/polwiss/forschung/international/vorderer-orient/team/wimi/hodasalah/index.html">Hoda Salah</a>, Menschenrechtsaktivistin und Politikwissenschaftlerin</li>
<li>Moderation: Volker Wieprecht und Robert Skuppin (<a href="http://www.radioeins.de/" target="_blank">radioeins</a>)</li>
</ul>
<p>19.00 Uhr: Einlass mit kurzen Filmbeiträgen aus dem Programm „Revolution Animation from Arabia“ (Programmleiter: Mohamed Ghazala, Direktor, ASIFA Egypt)</p>
<p>Ab 20.00 Uhr: Offene Podiumsdiskussion.
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		</item>
		<item>
		<title>Überhitzte Weltagrarmärkte und die Gefahr einer akuten globalen Nahrungsmittelkrise.</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Mar 2011 15:59:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KRDK</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Die Zahl hungernder Menschen ist weiterhin unakzeptal hoch. Die aktuellen Zahlen der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) von September 2010 untermauern das Ausmaß der globalen Ernährungskrise: 2010 hungerten weltweit etwa 925 Millionen Menschen. Über Drei Viertel der Hungernden leben in ländlichen Gebieten, der Großteil sind Kinder.
Neben strukturellen Faktoren liegt ein wesentlicher und verschärfender [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone" src="http://typo3.fao.org/fileadmin/templates/hunger_portal/img/main_en_2010.jpg" alt="" width="596" height="408" /></p>
<p>Die Zahl hungernder Menschen ist weiterhin unakzeptal hoch. Die aktuellen Zahlen der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) von September 2010 untermauern das Ausmaß der globalen Ernährungskrise: 2010 hungerten weltweit etwa 925 Millionen Menschen. Über Drei Viertel der Hungernden leben in ländlichen Gebieten, der Großteil sind Kinder.</p>
<p>Neben strukturellen Faktoren liegt ein wesentlicher und verschärfender Faktor für die Krise in den steigenden Preisen für Lebensmittel. Die Preissteigerungen für Grundnahrungsmittel wirken sich dabei besonders fatal auf die von Nahrungsmittelimporten abhängigen Entwicklungsländer aus. Die zunehmende Volatilität von Nahrungsmittel- und Agrarpreisen bedroht dabei akut die Ernährungssicherheit von Millionen verwundbarer Haushalte. In den am wenigsten entwickelten Ländern der Welt (LDCs) machen die Ausgaben für Nahrungsmittel häufig 60 bis 80 Prozent des verfügbaren Einkommens aus, während sie in den meisten Industrieländern durchschnittlich mit etwa 10 bis 20 Prozent des Einkommens zu buchen schlagen.</p>
<p>Seit der letzten Zuspitzung der Nahrungsmittelpreiskrise 2007/2008 wurden die starken Schwankungen an den internationalen Agrarrohstoffmärkten zwar verstärkt diskutiert, geändert hat sich seitdem allerdings wenig. Vielmehr sind die Weltmarktpreise für wichtige Grundnahrungmittel in den letzten Monaten wieder dramatisch angestiegen. Im Januar erreichte der Preisindex für Lebensmittel der FAO ein noch nie dagewesenes Rekordniveau. Mais beispielsweise liegt mit durchschnittlich 263 US-Dollar pro Tonne nur sechs Prozent unter dem bisherigen Höchstwert von Juni 2008.</p>
<p>Zwar ist der aktuelle Preisanstieg auch auf wetterbedingte Ernteverluste, wie etwa bei Weizen, und einem steigenden Einsatzes von Mais für Biosprit zu erklären, die aktuell extremen Preisausschläge sind allerdings nach Ansicht vieler Beobachter nicht hinreichend durch realwirtschaftliche Marktdaten zu erklären. Somit rückt vermehrt die die Rolle von Spekulationen mit Agrarrohstoffen ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Diese werden durch die zunehmende Deregulierung des Warenterminhandels immer attraktiver. So liegen beispielsweise die Lagerbestände bei Weizen, trotz Ernteausfällen, mit 177 Mio. t über dem Niveau von 2002/03. Auch bei Mais sind die Lagerbestände trotz eines höheren US-Verbrauchs durch Biosprit genauso hoch wie im Jahr 2002/03.</p>
<p>Um das Problem stark schwankender Preise und einer exzessiven Nahrungsmittelspekulationen anzugehen, ist eine Regulierung der Agrarrohstoffmärkte unumgänglich. Derzeit berät die sowohl die EU als auch die derzeitige G20-Ratspräsidentschaft Frankeich über erforderliche Regulierungsmaßnahmen.</p>
<p><a href="http://www.oxfam.de/publikationen/Nahrungsmittelspekulation" target="_blank">Oxfam Fact-Sheet zu Nahrungsmittelspekulation</a></p>
<p><a href="http://www.fao.org/docrep/013/i1683e/i1683e.pdf" target="_blank">Aktueller FAO Bericht &#8220;The State of Food Insecurity in the World&#8221;</a></p>
<p><a href="http://www.boell.de/calendar/VA-viewevt-de.aspx?evtid=9558&amp;returnurl=/navigation/presse-massnahmen-gegen-nahrungsmittelspekulation-10997.html" target="_blank">Veranstalltung der Heinrich Böll Stiftung am 31.3.2011 zum Thema &#8220;Spekulation mit Nahrungsmitteln und das Recht auf Nahrung&#8221;</a>
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		</item>
		<item>
		<title>One World Filmfestival Berlin</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Nov 2010 09:30:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Anastasiya Baburova]]></category>
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www.youtube.com/watch?v=hoHORTwcHuE
One World Filmfestival 2010
Vom 25.11. bis 01.12.2010
Kino Arsenal Berlin
Er sei stolz, so der Vater Anastasiya Baburovas, ihr das Leben geschenkt zu haben:  „Solche Menschen werden heute in Russland nur wenige geboren.“
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</span><p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=hoHORTwcHuE">www.youtube.com/watch?v=hoHORTwcHuE</a></p></p>
<p>One World Filmfestival 2010<br />
Vom 25.11. bis 01.12.2010<br />
Kino Arsenal <a href="http://www.einewelteinezukunft.de/tag/berlin/">Berlin</a></p>
<p><img class="alignright" title="Baburova-Film" src="http://www.oneworld-berlin.de/typo3temp/pics/7cbd048a70.jpg" alt="" width="300" height="200" />Er sei stolz, so der Vater Anastasiya Baburovas, ihr das Leben geschenkt zu haben:  „Solche Menschen werden heute in Russland nur wenige geboren.“<br />
Das Attentat auf die russische Journalistin und Antifa-Aktivistin Baburova ereignete sich mitten am Tag auf einer belebten Straße im Zentrum der russischen Hauptstadt. Laut Medienberichten hatte es der Mörder auf den bekannten Menschenrechtsanwalt Stanislav Markelov abgesehen, den die junge Journalistin interviewen wollte. Markelov starb direkt am Tatort, Barburova wenig später im Krankenhaus. Sie wurde 25 Jahre alt. <span id="more-1488"></span>Baburova war die vierte Mitarbeiterin der kritischen, russischen Tageszeitung <a href="http://www.novayagazeta.ru/">Novaya Gazeta</a>, die seit dem Jahr 2000 gewaltsam ums Leben gekommen ist. Sie sollte nicht die letzte bleiben: nach Igor Domnikov (2000), Juri Schtschekotschichin (2003) und Anna Politkovskaya (2006), wurde wenige Monate nach dem Attenat auf Baburova (2009) auch die Journalistin und Mitarbeiterin der Menschenrechtsorganisation Memorial in Tschetschenien Natalya Estemirova ermordet. Memorial stellte daraufhin seine Tätigkeit in Tschetschenien vorrübergehend ein.</p>
<p>Der ukrainische Filmemacher <a href="http://balayan.info/">Valeriy Balayan</a> geht in Interviews mit Eltern, Freunden, Arbeitskollegen und Antifa-Mitstreitern Baburovas der Frage nach, unter welchen Bedingungen die wenigen noch verbliebenen Menschenrechtsaktivisten in Russland heute noch agieren können. Er zeigt dazu auch Quellenmaterial der in Russland immer stärker werdenden, extrem gewalttätigen nazistisch-rassistischen Szene, gegen die sich Baburova engagierte: das „Petersburger SS“-Jugendcorps, junge Russen die begeistert „Mein Opa war SS-Sturmführer. Heil!“ grölen aber auch ältere Menschen, die offen jubilieren, dass „endlich wieder zwei Russophobe tot sind“.</p>
<p>LYUBITE MENYA, POZHALUYSTA! (Love Me, Please!), Ukraine 2010, Regie: Valery Balayan, 75 min, Originalfassung mit englischen Untertiteln.</p>
<p>Diesen und andere engagierte Dokumentar- und Spielfilme rund um das Thema Menschenrechte zeigt das <a href="http://www.oneworld-berlin.de">One World Filmfestival</a> vom 25.11. bis 1.12.2010 im Berliner Kino Arsenal.</p>
<p>Einzelkarte EUR 6,50 / im Schulfilmprogramm EUR 3,00.<br />
Tageskarte EUR 9,00<br />
Festivalkarte EUR 40,00</p>
<p>Teile des Programms können auch im Internet verfolgt werden. Auf der Festivalwebsite werden ausgewählte Filme vergangener Jahrgänge und des aktuellen Festivals (nach der Kinopremiere) als Stream bereitgestellt.</p>
<p><a href="http://www.arsenal-berlin.de">www.arsenal-berlin.de</a><br />
<a href="http://www.oneworld-berlin.de">www.oneworld-berlin.de</a>
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		<title>Kreativwirtschaft als Entwicklungsressource</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Nov 2010 23:04:12 +0000</pubDate>
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Veranstaltungshinweis &#8211; Berlin
Podiumsgespräch und Diskussion zum Thema: &#8220;Townshipfunk und Nollywood &#8211; Kreativwirtschaft als Entwicklungsressource?&#8221; im Rahmen der Veranstaltungsreihe EINE WELT &#8211; EINE ZUKUNFT. Die Veranstaltungsreihe wird vom Deutschen Entwicklungsdienst (DED), der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (gtz), der InWEnt – Internationale Weiterbildung und Entwicklung gGmbH und der KfW Entwicklungsbank im Auftrag des Bundesministerium für wirtschaftliche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe title="YouTube video player" class="youtube-player" type="text/html" width="600" height="400" src="http://www.youtube.com/embed/1FE9PgZl2nc" frameborder="0"></iframe></p>
<h2>Veranstaltungshinweis &#8211; <a href="http://www.einewelteinezukunft.de/tag/berlin/">Berlin</a></h2>
<p>Podiumsgespräch und Diskussion zum Thema: &#8220;Townshipfunk und Nollywood &#8211; Kreativwirtschaft als Entwicklungsressource?&#8221; im Rahmen der Veranstaltungsreihe EINE WELT &#8211; EINE ZUKUNFT. Die Veranstaltungsreihe wird vom Deutschen Entwicklungsdienst (DED), der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (gtz), der InWEnt – Internationale Weiterbildung und Entwicklung gGmbH und der KfW Entwicklungsbank im Auftrag des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) organisiert. Der Eintritt ist frei.<span id="more-1457"></span></p>
<p>Donnerstag, 18. November 2010</p>
<p>Einlass ab 18.30 Uhr mit Informationen zur Kreativwirtschaft.</p>
<p>Podiumsgespräch mit einführenden Kurzfilmen um 19.30 Uhr</p>
<p><a href="http://www.kalkscheune.de/">Kalkscheune</a>, <a href="http://www.einewelteinezukunft.de/tag/berlin/">Berlin</a>, Johannisstraße 2, <a href="http://www.einewelteinezukunft.de/tag/berlin/">Berlin</a> Mitte</p>
<p>Podiumsgäste:</p>
<ul>
<li>Felix Zeltner, Autor und ARTE-Videoblogger von <a href="http://tonspur.arte.tv/">tonspur.arte.tv</a></li>
<li>Katrin Bornemann, Referentin für Bildung im BMZ</li>
<li>Angèle Diabang, Regisseurin und Produzentin aus dem Senegal (<a href="http://www.karoninka.com/">www.karoninka.com</a>)</li>
<li>Michael Weck, Referent für Kulturwirtschaft beim Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), Initiative der Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung</li>
<li>Dorothee Wenner, Filmemacherin (<a href="http://www.wmm.com/filmcatalog/pages/c747.shtml">Nollywood Lady</a>) und Sonderbeauftragte der Berlinale für die Regionen Subsahara-Afrika und Indien</li>
</ul>
<p>Moderation: Volker Wieprecht und Robert Skuppin (radioeins)
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		<title>Weltweite Aktionstage gegen Armut: 17. bis 19. September 2010</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Sep 2010 17:09:18 +0000</pubDate>
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www.youtube.com/watch?v=u5HOvSpeN74
Unter dem Motto „Make noise for the Millennium Development Goals“ rufen die Vereinten Nationen zusammen mit dem weltweit größten Verbund von Nichtregierungsorganisationen zum globalen Aktionstag gegen Armut auf. Die Millenniumkampagne der Vereinten Nationen unterstützt Bürgerinnen und Bürger bei ihren Bemühungen, die Umsetzung der Millenniumsziele von ihren Regierungen einzufordern.
Bei den sogenannten Stand Up-Aktionstagen fordern jährlich viele [...]]]></description>
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</span><p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=u5HOvSpeN74">www.youtube.com/watch?v=u5HOvSpeN74</a></p></p>
<p>Unter dem Motto „Make noise for the Millennium Development Goals“ rufen die Vereinten Nationen zusammen mit dem weltweit größten Verbund von Nichtregierungsorganisationen zum globalen Aktionstag gegen Armut auf. Die Millenniumkampagne der Vereinten Nationen unterstützt Bürgerinnen und Bürger bei ihren Bemühungen, die Umsetzung der Millenniumsziele von ihren Regierungen einzufordern.<span id="more-1353"></span></p>
<p>Bei den sogenannten Stand Up-Aktionstagen fordern jährlich viele Millionen Menschen dieses Versprechen ein. Im vergangenen Jahr standen weltweit 173 Millionen Menschen gegen Armut und für die Millenniumsziele auf. Damit erreichte der Stand Up 2009 nicht nur einen Guinness-Weltrekord, sondern auch eine ungeheure politische Symbolkraft.</p>
<p>In diesem Jahr richten sich die Anstrengungen der UN-Millenniumkampagne insbesondere auf den Weltarmutsgipfel im September in New York. Dort treffen sich vom 20. bis 22. September die UN-Mitgliedsstaaten, um den jetzigen Umsetzungsstand der Millenniumsziele zu überprüfen.</p>
<ol>
<li>Bekämpfung von extremer Armut und Hunger</li>
<li>Primärschulbildung für alle</li>
<li>Gleichstellung der Geschlechter / Stärkung der Rolle der Frauen</li>
<li>Senkung der Kindersterblichkeit</li>
<li>Verbesserung der Gesundheitsversorgung der Mütter</li>
<li>Bekämpfung von HIV/AIDS, Malaria und anderen schweren Krankheiten</li>
<li>Ökologische Nachhaltigkeit</li>
<li>Aufbau einer globalen Partnerschaft für Entwicklung</li>
</ol>
<p>Um die Erreichung dieser Ziele messbar zu machen, legten die   Verfasserinnen und Verfasser der Millenniumserklärung 20 Unterpunkte und 60   Indikatoren sowie 1990 als Basis- und 2015 als Zieljahr fest. Damit  sollte es möglich sein, die Erreichung der Ziele zu beobachten und  einzufordern. 189 Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen verabschiedeten am 18. September 2000 diesen Katalog grundsätzlicher, verpflichtender Zielsetzungen für alle UN-Mitgliedstaaten, u.a. die Halbierung der monetär definierten Armut. </p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 391px"><img title="MDG2010-Armut" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/thumb/d/d2/Mdg10_poverty.png/381px-Mdg10_poverty.png" alt="" width="381" height="600" /><p class="wp-caption-text">Die Balken werden mancherorts kürzer, aber selbst dort oft nicht schnell genug.  Quelle: MDG Report 2010</p></div>
<p>Die UN-Kampagne will die Staats- und Regierungschefs gemeinsam mit engagierten Bürgerinnen und Bürgern an ihr Versprechen erinnern. Eine solche Erinnerung scheint durchaus nötig, wenn man die im neuesten Report vorgestellten Entwicklungen mit den hehren Zielen abgleicht (siehe Abbildung). Denn selbst, wenn in einzelnen Bereichen eine postitive Entwicklung zu verzeichnen ist, müssen zusätzliche Anstrengungen unternommen werden, um in den nächsten 5 Jahren den Zielen näherzukommen. Eine Zielerreichung mittlerweile käme einem Wunder gleich. Nichtsdestoweniger lohnt es sich aufzustehen: Stand Up vom 17. bis 19. September 2010.</p>
<p>Stand Up Aktionstage: <a href="http://www.stelldichgegenarmut.de">www.stelldichgegenarmut.de</a> / <a href="http://www.standagainstpoverty.org/" target="_blank">www.standagainstpoverty.org</a><br />
UN-Kampagne: <a href="http://www.un-kampagne.de" target="_blank">www.un-kampagne.de</a> / <a href="http://www.endpoverty2015.org/" target="_blank">www.endpoverty2015.org</a><!--more-->
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		<title>HIV/AIDS in Osteuropa und Zentralasien: Verschwiegen, ausgegrenzt, diskriminiert.</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Jul 2010 16:30:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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www.youtube.com/watch?v=BZzwwpTi8Zg
Die 17-jährige Alena Baranovskaya aus der Ukraine produzierte in einem UNICEF-Video-Workshop im Juni 2010 dieses Video über das Stigma von HIV-positiven Kindern.
Nirgendwo auf der Welt steigt die Rate der HIV-Neuinfektionen so stark an wie in Osteuropa und Zentralasien. Seit 2006 verzeichnen einige Regionen Russlands einen Anstieg um 700 Prozent. Etwa ein Drittel der Neuinfektionen entfallen [...]]]></description>
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</span><p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=BZzwwpTi8Zg">www.youtube.com/watch?v=BZzwwpTi8Zg</a></p></p>
<p>Die 17-jährige Alena Baranovskaya aus der Ukraine produzierte in einem UNICEF-Video-Workshop im Juni 2010 dieses Video über das Stigma von HIV-positiven Kindern.</p>
<p>Nirgendwo auf der Welt steigt die Rate der HIV-Neuinfektionen so stark an wie in Osteuropa und Zentralasien. Seit 2006 verzeichnen einige Regionen Russlands einen Anstieg um 700 Prozent. Etwa ein Drittel der Neuinfektionen entfallen inzwischen auf Jugendliche und junge Erwachsene; 80 Prozent der Infizierten sind jünger als 30 Jahre. Die UN schätzen die Zahl der HIV-Infizierten in Osteuropa und Zentralasien auf rund 1,5 Millionen – gegenüber 900.000 im Jahr 2001.<span id="more-1274"></span></p>
<p>Vor allem Heranwachsende am Rande der Gesellschaft sind bedroht: Heimkinder, Straßenkinder, minderjährige Prostituierte und Drogenabhängige, die oft schon im Jugendalter ihre Hoffnungslosigkeit mit der Spritze betäuben.</p>
<p>Die bestehenden Gesundheits- und Aufklärungsprogramme erreichen diese Risikogruppen selten oder nie. Stattdessen werden die betroffenen  Kinder und Jugendlichen als delinquent und „asozial“ stigmatisiert. UNICEF und andere fordern deshalb einen programmatischen Wechsel in der Gesundheits- und Sozialpolitik im Kampf  gegen AIDS in der Region. An die Stelle von Schuldzuweisung und  Ausgrenzung müssen Hilfe und Verständnis treten.</p>
<p>Zwar findet seit 2006 in gewisser Regelmäßigkeit auch eine regionale  AIDS-Konferenz in Moskau statt, allerdings scheint bereits die nicht  funktionierende Konferenz-Website www.eecaac.org ein Indiz für die  fehlende Transparenz bei diesem Thema zu sein.</p>
<p>Die neue UNICEF-Studie wird denn auch im Rahmen der 18. Internationalen AIDS-Konferenz in dieser Woche in Wien vorgestellt. Als eine der wenigen russischen TeilnehmerInnen wird Anya Sarang vom Moskauer Rylkov-Fond neben US-Präsident Bill Clinton und Vuyiseka Dubula aus Südafrika am Montag die Konferenz eröffnen.</p>
<p><span class="youtube">
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</span><p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=WNvFA1Vc26k">www.youtube.com/watch?v=WNvFA1Vc26k</a></p></p>
<p><a href="http://www.aids2010.org"><img class="alignnone" title="Internationale AIDS-Konferenz 2010 Wien: Rights here, Right now" src="http://www.einewelteinezukunft.de/wp-content/uploads/aids-2010-wien.png" alt="" width="574" height="157" /></a></p>
<p><a href="http://www.aids2010.org">www.aids2010.org</a> // <a href="http://rylkov-fond.ru/">www.rylkov-fond.ru</a>
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		<title>Eine Welt aus Sicht der Kinder: &#8220;Babys&#8221;</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Jul 2010 05:59:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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www.youtube.com/watch?v=UrPWtPPp954
Niedlich ist er allemal, der neue Film von Thomas Balmès und Alain Chabat. Ohne Erzähler und ohne Untertitel folgt die Dokumentation vier Babys von der Geburt bis zu den ersten Gehversuchen. Ponijao, lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Opuwo, Namibia, Bayarjargal, in der Nähe von Bayanchandmani in der Mongolei, Mari in Tokyo, Japan [...]]]></description>
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</span><p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=UrPWtPPp954">www.youtube.com/watch?v=UrPWtPPp954</a></p></p>
<p>Niedlich ist er allemal, der neue Film von Thomas Balmès und Alain Chabat. Ohne Erzähler und ohne Untertitel folgt die Dokumentation vier Babys von der Geburt bis zu den ersten Gehversuchen. Ponijao, lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Opuwo, Namibia, Bayarjargal, in der Nähe von Bayanchandmani in der Mongolei, Mari in Tokyo, Japan und Hattie in San Francisco, USA. Die Filmemacher versuchen, die Gemeinsamkeiten herauszustellen, die Lernprozesse chronologisch aneinanderzuschneiden. Das Fehlen der Kommentare verstärkt die Erzählweise aus Perspektive der  Kleinkinder. Es gibt viele schöne und zum Teil ulkig-komische Szenen.</p>
<p>Allerdings sind sowohl die Auswahl der Protagonisten und Schauplätze (armes, ländliches Milieu in Entwicklungsländern, urbane Mittelschicht in Industrienationen), als auch die romantisierende und verklärende Weltsicht durchaus kritikwürdig. <span id="more-1217"></span>Regisseur Balmès äußerte sich in einem Interview zu der besonderen Herausforderung, das  &#8220;konfliktfreie Leben von Babys&#8221; in eine Dramaturgie münden zu lassen. Wer jedoch Konflikte von vorn herein ausklammert und nur die heile Welt, im besten Falle noch eine Art verklärende Zivilisationskritik zeigt, der braucht sich über eine schwache Dramaturgie nicht zu wundern.</p>
<p>Konflikte gäbe es reichlich, von familiären Aspekten, über Gewalt bis zur Kindersterblichkeit. Der Film blendet all dies bewusst aus. Allerdings unterscheidet sich allein in den porträtierten Ländern die Kindersterblichkeit um den Faktor zehn. Von tausend Neugeborenen sterben bis zum fünften Lebensjahr in der Mongolei 39,9; in Namibia 45,5; in Japan 2,8; und in den USA 6,3 Kinder. Und schließlich gibt es in Entwicklungsländern auch Städte, Slums, Kriege, Hunger und in Industrieländern auch Dörfer, Vororte, Armut, Flüchtlinge usw. Das einzige Konfliktthema des Films scheint das Stillen zu sein. Durchaus brisant, wenn man nach der FSK-Freigabe in den USA geht. Dort erhielt der Film die Einstufung PG (Parental Guidance suggested) wodurch die Begleitung durch einen  Elternteil oder Erwachsenen empfohlen wird.</p>
<p>Thomas Balmès und Alain Chabat wollten einen niedlichen Film; das haben sie geschafft. Und alles in allem ist das Ergebnis durchaus sehenswert. Auf eines sollte man sich jedoch gefasst machen: der Kinobesuch fühlt sich an wie ein auf den Abend ausgeweiteter Geburtsvorbereitungskurs für zukünftige Eltern, mit vielen runden Bäuchen, glücklichen Paaren und voller Harmonie.</p>
<p>Kinostart in Deutschland ist am 19. August 2010.</p>
<p><a href="http://www.babiesthemovie.com" target="_blank">www.babiesthemovie.com</a>
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		<title>Gewinner des EINE WELT-Schulwettbewerbs</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Jul 2010 09:37:21 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Schulwettbewerb]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Alle für EINE WELT -- EINE WELT für alle&#8221; entstand 2003 auf Initiative  des damaligen  Bundespräsidenten Johannes Rau und fand bislang alle zwei  Jahre statt. Seit  2005 stand der Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik unter der   Schirmherrschaft von Horst Köhler. Am 23. Juni 2010, eine Woche vor der Wahl des neuen Bundespräsidenten, fand [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Alle für EINE WELT -- EINE WELT für alle&#8221; entstand 2003 auf Initiative  des damaligen  Bundespräsidenten Johannes Rau und fand bislang alle zwei  Jahre statt. Seit  2005 stand der Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik unter der   Schirmherrschaft von Horst Köhler. Am 23. Juni 2010, eine Woche vor der Wahl des neuen Bundespräsidenten, fand im Schloss Bellevue die  Abschlussveranstaltung statt. Ohne Bundespräsidenten, denn Horst Köhler hatte Ende Mai überraschend seinen Rücktritt erklärt. Inzwischen ist der neue Präsident gewählt und es wird sich zeigen, ob Christian Wulff den Schulwettbewerb fortführen wird.</p>
<p>Insgesamt hatten sich 12.000 Schülerinnen und Schüler aus dem gesamten Bundesgebiet beteiligt. Die Wettbewerbsrunde stand diesmal ganz im Zeichen einer gereimten Alliteration: „Unsere Welt erhalten – unsere Zukunft gestalten!“ Hans-Jürgen    Wolff vom Bundespräsidialamt und  Gudrun Kopp vom BMZ zeichneten die diesjährigen Gewinner aus.<span id="more-1153"></span></p>
<h3>Gewinner der Klassen 1 bis 4: „Lust  auf Fairen Handel“<a href="http://www.irsee.de/schule/" target="_blank"> </a></h3>
<p><span class="youtube">
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</span><p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=SMUY_vNEnFI">www.youtube.com/watch?v=SMUY_vNEnFI</a></p></p>
<blockquote><p>&#8220;Die Schülerinnen und Schüler der  Josef-Guggenmos-Volksschule aus Irsee, Bayern, entwickelten eine eigene  kleine Werbekampagne, die aktiv und mit positiver Botschaft Menschen für  den fairen Handel begeistern sowie für dessen Hintergründe  sensibilisieren will. Bestehend aus Plakaten, Broschüren und CD gelingt  es der Kampagne, umfassend über Produktpalette, Hintergründe und  Zusammenhänge des fairen Handels zu informieren. Der Wettbewerbsbeitrag  „Lust auf Fairen Handel“ überzeugte die Jury durch seine ideenreiche und  gründliche Ausarbeitung.&#8221;</p></blockquote>
<p><a href="http://www.irsee.de/schule/" target="_blank">Josef-Guggenmos-Volksschule   Irsee</a></p>
<h3>Gewinner der Klassen 5 und 6: „Unsere  Welt braucht alle Kinder – Alle Kinder brauchen unsere Welt“</h3>
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</span><p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=ssYEH-taTng">www.youtube.com/watch?v=ssYEH-taTng</a></p></p>
<blockquote><p>&#8220;Dieser  Wettbewerbsbeitrag wurde von der gesamten fünften Jahrgangsstufe der  Erich-Kästner-Schule aus Baunatal in Hessen eingereicht. Der Titel des  Beitrags wurde als Rahmenthema herangezogen und dazu unterschiedliche  Themen und Zugangswege erarbeitet. Die einzelnen Projekte behandeln  Themen wie „Straßenkinder in Rumänien“, „Flucht über die Mauer“,  „Kinderrechte“ oder „Verantwortung für die eine Welt –von der Kakaobohne  zur Schokolade“. Trotz der vielfältigen Themen und Ergebnisse besticht  das Projekt durch den gemeinschaftlichen Aspekt: Das Lehrerkollegium hat  sich ein Ziel gesetzt und dieses gemeinsam mit allen 182 Schülerinnen  und Schülern umgesetzt. Alle Arbeitsergebnisse wurden ebenfalls der  Elternschaft vorgestellt.&#8221;</p></blockquote>
<p><a href="http://www.schulserver.hessen.de/baunatal/erich-kaestner/" target="_blank">Erich-Kästner-Schule Baunatal</a></p>
<h3>Gewinner der Klassen 7 bis 10: „Rainbow Nation“</h3>
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</span><p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=0DWF_6z2J-0">www.youtube.com/watch?v=0DWF_6z2J-0</a></p></p>
<blockquote><p>&#8220;Insgesamt 21 Schülerinnen und  Schüler des Wahlkurses Theater am Carl-Orff-Gymnasium in  Unterschließheim in Bayern erarbeiteten ein eigenes Theaterstück, das  die wichtigsten Stationen der Geschichte Südafrika collagenhaft erzählt.  Die einzelnen Theatercollagen basieren auf belletristischen und anderen  Texten Südafrikas, die die Grundlage bilden für das Drehbuch. Den  heimlichen roten Faden durch das Stück bildet das Thema „Weißheit und  Schwarzheit“, also die Thematik der Hautfarbe mit all ihren  Changierungen, psychologischen Feinheiten und Schwierigkeiten. Die Jury  überzeugte sowohl die künstlerische Umsetzung wie auch die Thematik des  Projekts.&#8221;</p></blockquote>
<p><a href="http://www.carl-orff-gym.de/" target="_blank">Carl-Orff-Gymnasium   Unterschleißheim</a></p>
<h3>Gewinner der Klassen 11 bis 13: „Senegal-Magazin“</h3>
<p><span class="youtube">
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</span><p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=DcEsSRIfC4E">www.youtube.com/watch?v=DcEsSRIfC4E</a></p></p>
<blockquote><p>&#8220;Mit dem  „Senegal-Magazin“ reichten die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums  auf den Seelower Höhen aus Brandenburg Projektbeschreibungen ihrer  Schulpartnerschaft mit einer Schule aus dem Senegal ein. Die  Patnerschaft lebt von gegenseitigen Besuchen und gemeinsamen Projekten.  Im Jahr 2009 bei einem Besuch der deutschen Schülerinnen und Schüler im  Senegal stellten diese fest, dass einen benachbarte Grundschule vor Ort  über keine Toiletten verfügt. So entstand die Idee, das Senegal-Magazin  zu entwerfen. Der Erlös des Magazins soll das Vorhaben finanzieren.&#8221;</p></blockquote>
<p><a href="http://www.gymnasiumseelow.de/" target="_blank">Gymnasium auf  den  Seelower Höhen Brandenburg</a></p>
<h2>Schulpreise:</h2>
<ul>
<li><a href="http://www.forum-gsechs.de/" target="_blank">Staatl.  Gewerbeschule Hamburg</a>, Berufsbildende Schule: „Austausch zwischen  den (Handwerks-)Kulturen auf Augenhöhe“</li>
<li><a href="http://www.ams-bonn.de/" target="_blank">August-Macke-Schule  Bonn</a>, Hauptschule: „Dhungumun – Ihr habt  mit mir gesprochen; Datanglah –Kommt alle; Dingeen gis – Ihr werdet  sehen, hören, mitmachen“</li>
<li><a href="http://www.schillergymnasium-muenster.de/" target="_blank">Schillergymnasium  Münster</a>, Gymnasium: „Global Learning  Schillergymnasium Münster“</li>
<li><a href="http://www.bbs3-hannover.de/" target="_blank">Berufsbildende  Schule 3 der Region Hannover</a>: „Voneinander lernen  durch gemeinsames Leben und Arbeiten“</li>
<li><a href="http://www.gymhaan.de/flashintro.htm" target="_blank">Städtisches Gymnasium Haan</a>,  Gymnasium: „Schulen schlagen  Brücken“</li>
</ul>
<div>
<h2>Sonderpreis der Nichtregierungsorganisationen</h2>
<ul>
<li><a href="http://www.christophorusschule-bonn.de/" target="_blank">Christopherusschule Bonn</a>, Förderschule in Partnerschaft mit der Behinderteneinrichtung <a href="http://www.utaim.planet.tn/" target="_blank">UTAIM EI MAY</a> in Tunesien</li>
</ul>
</div>
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