Datensicherheit durch Dialekt?

Ich kann mir kaum vorstellen, dass die NSA auch Dialekte erkennen kann – wäre das nicht eine Möglichkeit zur „Verschlüsselung“?

In Deutschland gibt es ja einige Dialekte und die sind teils mit dem gewöhnlichen Hochdeutsch nicht deckungsgleich. Sei es schwäbisch, sächsisch oder friesisch. Wobei man auch anerkennen muss, dass die Dialekte immer näher ans Hochdeutsche rücken, was vermutlich mit den Medien zu tun hat.

Zunge

Doch viele Begriffe sind noch nicht ans Hochdeutsche ausgeglichen und vor allem die Grammatik der Dialekte kann sich variieren. Wenn man nun die Dialekte so schreiben würde, wie man sie spricht, könnte das eine Datensicherheit darstellen – bei Passwörtern, aber auch bei der normalen Kommunikation.

EMails oder WhatsApp Nachrichten könnte man doch im jeweiligen Dialekt schreiben und ich kann mir nicht vorstellen, dass die NSA Heinis wissen, was damit gemeint ist.

Allerdings hat es einen Haken! Denn man kann nur die Leute so kontaktieren, die ebenfalls den Dialekt sprechen… Auch gibt es in manchen Gebieten keinen wirklichen Dialekt, Hochdeutsch ist der Dialekt aus Niedersachsen. Und Berlinerisch oder andere eher hochdeutsche Dialekte, können wohl eher erkannt werden. So ist der Tipp eher für den Nicht-Hochdeutschsprachigen Raum…

Wenn man der Logik folgt, sind Telefongespräche innerhalb der Dialekte für die NSA ebenfalls ein Problem 😉

24. Februar 2015 in Kultur & Zuhause, Story-Kommentar, Technik & Internet

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