DAX tagtäglich: Morgens einen Knick

Wenn man den DAX so beobachtet – Tag für Tag – fällt eine Formation ins Auge – mir zumindest…

Ich man es ja seitlich lesen kann, bin ich immernoch ein Newbie in der Börsenwelt, auch wenn es mir nun schon seit fast zwei Jahren verfolge. Im Mai fiel mir auf, dass der Kurs des DAX regelmäßig morgens runter und nachmittags rauf gegangen ist. In den letzten Tage ist mir eine andere Formation aufgefallen. Der Morgenknicks…

DAX Morgenknick

Der DAX eröffnet seinen Markt um 9 Uhr morgens, da werden dann all die Sachen umgesetzt, die seit dem gestrigen Abend eingestellt wurden. Derzeit fällt der DAX kurz nach Börsenbeginn und das jeden Morgen. Liegt das an den Orders, die erst ab 9 Uhr ausgelöst werden? Vermutlich.

Doch hierzu zählt auch der Hochfrequenz Handel (HF). Das ist wenn Algorithmen, ohne menschliche Kontrolle, binnen von Sekunden Kauf- und Verkauforders einstellen. Dabei geht es um Mikrosekunden, was sogar dazu geführt hat, dass jede Bank möglichst dicht am Börsenzentral-Rechner (sprich Server) ihre Rechner aufstellen möchten – weniger Weg bedeutet weniger Verzögerung – und dabei geht es vielleicht um Nanosekunden. Aber: first come first strikes…

Aber auch immer mehr Daytrader, also Leute die an einem Tag mit zumeist Hebeln Aktien und Derivate kaufen und verkaufen, haben da ihre Hände im Spiel.

Doch spricht es auch für die nachwievor vorherrschende Unsicherheit auf dem Parkett. Nichtsdestotrotz glaube ich, dass die Jahresendralley begonnen hat und dass es nun stetig bergauf geht (vielleicht mit kurzen Unterbrechungen).

Heute habe ich eine Statistik gesehen, wonach nur 11 Prozent der Menschen hierzulande Aktien als Anlageform sehen, aber sogar 20 Prozent immer noch nur ein Sparbuch haben -trotz der Zinsen. Jetzt kann man günstig Aktien kaufen und wenn man im kommenden Jahr nicht an das Geld muss, ist das vermutlich die effektivste Art. 50 Prozent investieren übrigens in Immobilien.

24. Oktober 2014 in Börse

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