Idee: Ritual für Demonstration

Wenn man in einer Kampagne sitzt und eine Demonstration plant, fragt man sich oftmals nach der Form. Ich habe eine Idee…

Für den Verkehr ein Hindernis und doch ein wichtiges Recht, gesichert im Grundgesetz des Landes. Die Demonstrationen ziehen sich durch die Innenstädte, vor allem großer Städte. Demonstrationen haben einen politischen Hintergrund und für die linksorientierten Demonstrationen, habe ich eine Idee.

Demokratie symbolisch beerdigen

Demokratie symbolisch beerdigen

Die Demonstrationen in unserem Lande haben immer ein Ritual, die während des Demonstrationszugs zu Tage tritt. Seien es die Sprechchöre oder es wird Lärm gemacht, um Aufmerksamkeit zu erzeugen oder dass etwas, wie beispielsweise die Demokratie oder die Bildung, symbolisch zu Grabe getragen wird. In den Planungsgremien ist Kreativität gefragt, damit man sich von den anderen Demonstrationen abhebt.

Gerade die Demonstrationszüge der linksautonomen Szene basieren meist auf plumpen Sprüchen und meines Erachtens, das Problem, warum sie von der breiten Masse nicht gehört werden. Wer ständig ruft „Ganz Berlin hasst die Polizei“, bekundet zwar seinen Standpunkt, aber die Menschen vor Ort fühlen sich nicht angesprochen – sie haben die Probleme mit der Polizei nicht und sehen das nicht. Aber das müsste wohl gesondert betrachtet werden.

Zu meiner Idee für eine linke Demonstration. Man verteilt eine App, die einen Countdown impliziert und wenn dieser heruntergelaufen ist, rufen alle gleichzeitig das Motto der Demonstration. Ein Beispiel: Wenn am 17. September die Demonstration gegen CETA und TTIP ist, dann rufen alle in Intervallen gemeinsam, also mit einer Stimme (!), „Nein zu CETA und TTIP!“. Mit einer App, könnten alle auf den Moment synchronisiert werden 🙂

25. August 2016 in Politik & Medien, Story-Kommentar

No comments yet.

Schreibe einen Kommentar