Der Verlust des Dialekts

Ich habe die Beobachtung gemacht, dass der Dialekt immer mehr verschwindet und in Gesprächen mit Menschen aus anderen Regionen stellte ich fest, dort geht es den Menschen ähnlich.

Mein Vater hatte noch mehr Dialekt gesprochen wie ich, er hatte Wörter drauf, die ich kaum noch kenne. Eines dieser Wörter „Fei“, habe ich bereits besprochen, doch es gibt noch so viele mehr, die ebenfalls auf der Liste der aussterbenden Wörter stehen.

Menschenmenge

Aussterbende Dialekte

Neulich hatte ich ein paar Teenagern zugehört, wie sie mit dem Dialekt umgehen. Ihr Dialekt war schon deutlich mehr an das Hochdeutsche angepasst, also beispielsweise mein ursprünglicher Dialekt war, oder der meines Vaters. Mein Vater hatte noch Wörter drauf, die es heute nicht mehr gibt, respektive, die man nicht mehr kennt. Nur noch die älteren Leute kennen das Schwäbisch. Wörter davon gibt es noch in der Schweiz, wo man den Dialekt konserviert.

Das trifft aber nicht nur auf Süddeutschland zu, alle Dialekte nähern sich immer mehr dem Hochdeutschen. Und in Zukunft wird sich das noch verstärken.

Dialekte zu Hochdeutsch

Eigentlich ist es ja ein gute Entwicklung, fördert es doch Kommunikation und vermutlich Teil des Globalisierungsprozesses. Ich denke es kommt auch daher, dass wir immer mehr den Medien ausgesetzt sind, deren Kommunikationssprache ja Hochdeutsch ist.

Derart könnte man sich auch das verbreitete Englisch erklären. Während in Frankreich die Wörter durch die Académie française reguliert werden und dort entscheidet sich, was Französisch ist und was nicht, ist die Umgebung in Deutschland stärker durch das Englisch geprägt. Vielleicht ist das der Grund, dass man in Deutschland mehr Englisch spricht, als bei unseren Nachbarn.

Die UNESCO hat sich zum Ziel gesetzt diese gefährdeten Sprachen zu erhalten.

16. Januar 2013 in Allgemein, Story-Kommentar

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