Dobrindt schürt die Angst

Der Bundesverkehrsminister (?) Alexander Dobrindt (CSU) fordert ein Exemple gegen die linke Szene.

Zur Ablenkung des eigenen Versagens und selbstverständlich ob des Wahlkampfs, kommen aus der rechtskonservativen CSU Aussagen, die tief blicken lassen. Auf dem rechten Auge blind und links hat man Argusaugen.

Dobrindt-Verkehrsministerium

Der Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt, der der rechtsaußen CSU angehört, hat sich maulend zu Wort gemeldet. Man müsste ja was gegen die Linken machen und will die Rote Zora in Hamburg exemplarisch schließen lassen. Das ist eine logische Aussage von solchen Leuten, die zunächst zur Ablenkung dient.

Denn der Verkehrsminister hat bei dem ganzen Abgasskandal vor allem Ausreden für die Autoindustrie gesucht, als wäre er deren Pressesprecher. Seit Jahren wird der Diesel gefördert, der ja billiger ist als Benzin. Der saubere Diesel war noch nie vorhanden und den wird es auch nicht gegen – nicht weil es nicht möglich wäre, sondern weil es nicht wirtschaftlich ist. Das sieht die Autoindustrie natürlich anders. Überleg doch mal, wie der riecht – das kann doch nicht sauber sein…

Dass aber durch die Abgase gerade des Diesels jährlich – nur in den USA – 100.000 Menschen sterben, ist bei dem Umsatz der Autoindustrie für die Konservativen zu vernachlässigen. Man macht Politik für das eigene Klientel und das sind reiche – je reicher desto besser und die Autolobby ist wohl die reichste.

Aber werfen wir den Blick auf die politischen Extreme, so fällt doch auf, dass der Aufschrei bei brennenden Asylheimen – gerade aus der Ecke – nicht so laut oder existent war. Was war beim NSU Skandal? Man ist wohl blind auf dem rechten Auge, wie es heißt.

Es ist just another scapegoat, das durch das sprichtwörtliche Dorf gejagt wird, um abzulenken und die Angst vor den Linken zu schüren – denn das ist die einzige Strategie, die die Konservativen kennen (ja, auch in der Beziehung sind sie konservativ): Sie sähen Angst – eine besonders effektive Form des Populismus.

16. Juli 2017 in Politik & Medien, Story-Kommentar

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