Dreidimensionales Denken

Was ist Dreidimensionales Denken und was sind die anderen Dimensionen? Eine These…

Der Mensch gilt als intelligentes Wesen und wie wir alle wissen, sind einige mehr mit dieser Gabe gesegnet als andere. Intelligenz ist nicht Bildung, es ist m.E. das Wissen um das Wissen und deren Anwendbarkeit.

Stirn

Ich denke gern und dabei glaube ich manchmal, dass dies von vielen auf Grund des vermeintlichen Aufwandes so stiefmütterlich behandelt wird. Aber kommen wir zu meiner These der Denkleistung.

Drei Dimensionen des Denkens

Die erste Dimension des Denkens ist die Verbindung zwischen Ursache und Konsequenz. Diese eindimensionale Sicht auf die Welt hält viele Probleme bereit und wird der Vielseitigkeit der Welt nicht gerecht. Denn oftmals gibt es verschiedene Ursachen – so als Beispiel.

Das Zweidimensionale Denken ist die Anwendung der Hegel’schen Systematik: These – Antithese = Synthese. Also „An sich“ „Für sich“ und im Ergebnis… Man begeht quasi einen inneren Dialog und hier muss man wohl noch Habermas anbringen – denn man sollte auch die Thesen der Leute vertreten, die nicht in den Dialog (selbst bei internen Dialogen) verwickelt sind. Geht es beispielsweise um Schwangerschaft, so muss überlegt werden, was das ungeborene Kind als Position vertritt. Das nennt sich dann den herrschaftsfreien Dialog.

Doch es gibt noch eine dritte Dimension des Denkens, die erst im 20. Jahrhundert entwickelt wurde. Die Fundamentalkritik, wie ich sie gerne nenne. Es ist der Dekonstruktivismus. Dabei reißt man das vorhandene Denkmodell ab und versucht aus dem Fundament die Idee zu finden. Mit Hilfe des Eklektizismus, also der Auswahl an allem was einem passt, wird ein neues Haus gebaut. Diese dreidimensionale Vorgehensweise impliziert alle drei Dimensionen des Denkens und ist daher der Königsweg, wie ich finde!

4. November 2015 in Kultur & Zuhause, Story-Kommentar

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