Einfluss von Sonne & Mond | Zeiten zum Sammeln der Heilkräuter

Viele glauben nicht daran, dass der Mond, eher die Sonne, Einfluss auf die Pflanzen hat – doch auch der Mond hat!

Ich gebe zu, es gibt vielen esoterischen – darf ich „Quatsch“ sagen? Manches ist eine Glaubensfrage, manches ist vielleicht einfach noch nicht wissenschaftlich belegt. Manches aber, wie die Zeiten wann man Kräuter sammeln soll, ist geradezu logisch.

Mond

Wir kennen die Wirkung des Mondes auf das Meer, mit Ebbe und Flut – Flüssigkeiten werden also vom Mond beeinflusst und innerhalb der Pflanzen sind die Wirkstoff in Flüssigkeiten enthalten. Sie wandern durch die Pflanze, je nach dem wie es die Pflanze gerade braucht. Eigentlich logisch. Dass die Sonne einen Einfluss hat, kann man sogar durch die Bewegung der Blätter sehen.

Wann sammelt man welche Heilkräuter?

Die Einteilung im Jahr betrifft Kräuter genauso wie wann am Tag. Innerhalb des Jahres sammelt man Kräuter mit Gerbstoffen am besten im Sommer, so im Juli und August. Die Gerbstoffe sind zumeist Abwehrmaßnahmen der Pflanze gegen Feinde, da die Sommer am Häufigsten vorkommen, werden dann am meisten Gerbstoffe produziert. Sowieso sollten die Sommerkräuter im Sommer geerntet werden. Aber beispielsweise Bärlauch wächst halt nicht im Sommer, sondern nur im Frühjahr.

Im Herbst und im Frühling sammelt man die Wurzeln, das hat auch mit dem Mond zu tun, aber darauf gehe ich gleich noch ein. Im Frühjahr sammelt man außerdem die Kräuter mit den beliebten Flavonoide.

Innerhalb des Tages gibt es auch Unterschiede, denn zu bestimmten Zeiten ist der Wirkstoff in größeren Mengen vorhanden. Zur Mittagszeit kühlen die ätherische Öle die Pflanze, wenn sie denn welche hat. Daher sollte man die Kräuter, vor und nach dem heißtesten Moment des Tages, sammeln; dann ist die Konzentration am Höchsten.

Am Nachmittag sammelt man die Kräuter, auf deren Bitterstoffe man es abgesehen hat. Und am Morgen sammelt man Alkaloid-enthaltende Kräuter; hier spielt die Wärme eine Rolle.

Wie erwähnt hat auch der Mond eine gewichtige Bedeutung, denn nimmt der Mond zu, steigt der Pflanzensaft nach oben und umgekehrt. So sammelt man am besten bei zunehmenden Mond die gewünschten Kräuter. Bei Vollmond wird der Wirkstoff in den Blüten am höchsten sein, das Ende der pflanzeninternen Leitung.

Das andere Ende der Leitung ist ja die Wurzel, so gräbt man diese vor allem bei abnehmenden – und vor allem bei Neumond aus. Dort sammeln sich die Wirkstoffe dann. Vielleicht sollte man dann auch die Kartoffeln ernten.

Na dann gute Ernte und frohes Sammeln!

15. Juli 2015 in Gesundheit, Natur

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