EZB-Chef Draghi | Pressekonferenz

Jetzt wo die Kurse immer weiter absacken, habe ich mir auch mal angehört, dass der EU Währungshüter Draghi so zu sagen hatte. Hier eine Zusammenfassung.

EU Flagge

Zunächst ging EZB-Chef Draghi darauf ein, dass die Erholung, wenn auch moderat, anhält und die Inflation sollte nach und nach zulegen, so die Strategie. Man sieht die Schwierigkeiten einer Deflation und will die Inflation auf lange Sicht fest machen. Aber Draghi glaubt nicht, dass die Deflation kommen wird. Aber auf absehbare Zeit bleibt die Inflation auf ihrem derzeitigen Stand, also bei ungefähr einem Prozent. Eine „gesunde“ Wirtschaft sollte ungefähr zwei Prozent Inflation haben.

Der Arbeitsmarkt entwickelt sich teils gut und die wirtschaftliche Entwicklung würde durch die gestützte Binnennachfrage gesteigert werden.

Eine weitere Schwierigkeit sieht man bei den Wechselkursen, die man sich anschauen würde. Der Euro ist zu stark, vermutlich auf Grund des vielen Kapitals, das derzeit in den Euro-Raum kommt. Man sei mit den Möglichkeiten noch nicht am Ende. Man hätte alle Instrumente, die zur Verfügung stünden, diskutiert. Problematisch sei die Kombination von langfristig niedriger Inflation und dem aktuellen Wechselkurs, da die Wechselkurse sich negativ auf die Inflationsrate auswirken.

Insgesamt sieht man also keinen Grund zum Handeln, das könnte sich aber im Juni ändern, wenn man nocheinmal zusammen kommt um die Entwicklungen zu bewerten.

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8. Mai 2014 in Börse, Politik & Medien

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