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	<title>EINE WELT - EINE ZUKUNFT</title>
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	<description>Entwicklungspolitik vielfältig, lebendig, jung</description>
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		<title>Die Mauer im Koffer? Deutsch-deutsche Solidaritätsarbeit in Nicaragua.</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 09:00:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Einladung zum Fachgespräch am Donnerstag, 11.3.2010, in Berlin.


Willi Volks, INKOTA-netzwerk
Dr. Herrmann Schaller, erster Direktor Carlos-Marx-Hospital Managua
Klaus Heß, Infobüro Nicaragua, Wuppertal
Moderation: Erika Harzer, Autorin und Filmemacherin
Begrüßung: Peter Stobinski, Ratsvorsitzender der Stiftung Nord-Süd-Brücken

Vor über 20 Jahren fiel nicht nur die Mauer in Berlin. Ein paar Monate später wurde in Nicaragua die sandinistische Revolution abgewählt. Linke und InternationalistInnen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einladung zum Fachgespräch am Donnerstag, <strong>11.3.2010</strong>, in Berlin.<strong><br />
</strong></p>
<ul>
<li>Willi Volks, INKOTA-netzwerk</li>
<li>Dr. Herrmann Schaller, erster Direktor Carlos-Marx-Hospital Managua</li>
<li>Klaus Heß, Infobüro Nicaragua, Wuppertal</li>
<li>Moderation: Erika Harzer, Autorin und Filmemacherin</li>
<li>Begrüßung: Peter Stobinski, Ratsvorsitzender der Stiftung Nord-Süd-Brücken</li>
</ul>
<p>Vor über 20 Jahren fiel nicht nur die Mauer in Berlin. Ein paar Monate später wurde in Nicaragua die sandinistische Revolution abgewählt. Linke und InternationalistInnen aus Ost und West waren geschockt und sprachlos. Schließlich hatte es mit dem kleinen mittelamerikanischen Land, seiner Befreiung von der Somoza-Diktatur, der sandi-nistischen Revolution und dem Aufbau bzw. der Verteidigung des sandinistischen Projektes eine beispiellose Solidarität gegeben – in Ost und West!<span id="more-799"></span></p>
<p>Erika Harzer und Willi Volks haben 2009 unter dem Titel „<a href="http://www.einewelteinezukunft.de/wp-content/plugins/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5hbWF6b24uZGUvQXVmYnJ1Y2gtbmFjaC1OaWNhcmFndWEtRGV1dHNjaC1kZXV0c2NoZS1TeXN0ZW13ZXR0c3RyZWl0L2RwLzM4NjE1MzUyNTQ=" target=\"_blank\">Aufbruch nach Nicaragua</a>. Deutsch-Deutsche Solidarität im Systemwettstreit“ ein Buch herausgegeben, in dem sehr viele unterschiedliche Stimmen zu Wort kommen: aus dem breiten Spektrum westdeutscher Solidaritätsgruppen von Gewerkschaften bis Antiimperialisten und aus dem eher bipolarem Spektrum starker staatlicher Solidarität und zarter Basisgruppensolidarität in der DDR. Die Herausgeber hofften, dass in der Solidaritätsarbeit und im fernen Nicaragua die Grenze überwunden wurde, mussten jedoch bald feststellen, dass die Mauer im Kopf wohl mitreiste.</p>
<p>Im Rahmen einer Spurensuche soll in dem Gespräch und der anschließenden Diskussion beleuchtet werden, was die systemübergreifende Faszination für Nicaragua ausmachte, wer mit wem zusammengearbeitet hat, warum man selbst so wenig miteinander zu tun hatte und welche Spuren im Land und der eigenen Geschichte hinterlassen wurden. Im Lichte der Erfahrungen der Nicaragua-Solidarität und des Mauerfalls soll auch heraus-gearbeitet werden, was heute Kriterien für Solidarität bzw. für die Bewertung eines emanzipatorischen Projektes sein können.</p>
<p>Die <a href="http://www.einewelteinezukunft.de/wp-content/plugins/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5ub3JkLXN1ZWQtYnJ1ZWNrZW4uZGUv" target=\"_blank\">Stiftung Nord-Süd-Brücken</a> lädt ein, zuzuhören und mitzudiskutieren!</p>
<p>Im Anschluss an das Fachgespräch besteht die Möglichkeit zum „Breiten-gerechten“ Imbiss und Umtrunk!</p>
<p><em>Am <strong>11.03.2010</strong>, 17.00 Uhr bis 19.00 Uhr<br />
Haus der Demokratie, Havemann-Saal<br />
Greifswalder Str. 4, 10405 Berlin-Prenzlauer Berg</em></p>
 <img src="http://www.einewelteinezukunft.de/wp-content/plugins/feed-statistics.php?view=1&post_id=799" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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		<title>Genderzid &#8211; mehr als 100 Millionen Mädchen weltweit verschwunden</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 09:17:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die britische Wochenzeitschrift The Economist widmet seine Ausgabe in dieser Woche einem Titelthema, dass der Gender-Debatte eine neue Schärfe verleiht: Gendercide. (www.economist.com)
&#8220;Stellen Sie sich vor&#8221;, heißt es, &#8220;Sie sind die eine Hälfte eines jungen Paares, welches sein erstes Kind erwartet und in einem schnell wachsenden armen Land lebt. Sie sind Teil der neuen Mittelklasse, Ihr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die britische Wochenzeitschrift <em>The Economist</em> widmet seine Ausgabe in dieser Woche einem Titelthema, dass der Gender-Debatte eine neue Schärfe verleiht: Gendercide. (<a href="http://www.einewelteinezukunft.de/wp-content/plugins/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5lY29ub21pc3QuY29tL29waW5pb24vZGlzcGxheVN0b3J5LmNmbT9zdG9yeV9pZD0xNTYwNjIyOQ==">www.economist.com</a>)</p>
<p>&#8220;Stellen Sie sich vor&#8221;, heißt es, &#8220;Sie sind die eine Hälfte eines jungen Paares, welches sein erstes Kind erwartet und in einem schnell wachsenden armen Land lebt. Sie sind Teil der neuen Mittelklasse, Ihr Einkommen steigt, Sie wollen eine kleine Familie. Doch traditionelle Sitten beherrschen die Welt um Sie herum, insbesondere was die Vorliebe für Söhne gegenüber Töchtern betrifft. Vielleicht ist harte körperliche Arbeit noch immer vonnöten um die Familie zu ernähren. Vielleicht kann nur ein Sohn Grund und Boden erben. Vielleicht ist eine Tochter dazu bestimmt bei der Hochzeit Teil einer anderen Familie zu werden aber Sie wünschen sich jemanden, der sich um Sie kümmert, wenn Sie alt sind. Vielleicht braucht sie eine Mitgift.</p>
<p>Jetzt stellen Sie sich vor, sie haben gerade eine Ultraschall-Untersuchung hinter sich. <span id="more-764"></span>Diese kostet 12 Dollar, aber das können Sie sich leisten. Der Ultraschall-Scan sagt, das ungeborene Kind sei ein Mädchen. Sie selbst hätten lieber einen Jungen. Der Rest Ihrer Familie schreit förmlich danach. Sie würden es sich nie träumen lassen ihr kleines Töchterchen zu töten, wie sie es draußen in den Dörfen tun. Aber Abtreibung scheint etwas ganz anderes zu sein. Was tun Sie?&#8221;</p>
<p>In einigen Ländern, wie etwa in China oder im Norden von Indien, haben solche oder ähnliche Szenarien bereits dazu geführt, dass für 100 Mädchen durchschnittlich mehr als 120 Jungen geboren werden. Der &#8220;natürliche&#8221; Überhang liegt bei nur 105. Insofern scheint das Wort Genderzid durchaus angebracht. Millionen Frauen und Mädchen fehlen weltweit, sie wurden abgetrieben, getötet oder bis zum Tode vernachlässigt. Bereits 1990 schätzte der indische Wirtschaftswissenschaftler Armatya Sen ihre Zahl auf 100 Millionen. Es dürften inzwischen deutlich mehr sein.</p>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 300px"><img title="Quelle: The Economist 2010" src="http://media.economist.com/images/images-magazine/2010/10/IR/201010IRD003.jpg" alt="" width="290" height="428" /><p class="wp-caption-text">Quelle: AFP/ UN / The Economist 2010</p></div>
<p>Die Vorliebe für Jungen ergibt sich aus einer Verbindung von überkommenen Traditionen und moderner Lebensweise, die kleine Familien bevorzugt. War es in früheren Großfamilien noch wahrscheinlich, dass irgendwann auch ein Sohn geboren würde, der das elterliche Haus erbte, scheint man dieser Vermutung in heutigen Familien mit nur einem oder wenigen Kindern keinen Glauben mehr zu schenken. Umgekehrt können Wohlstand und Bildung allein das Problem nicht stoppen. In China und Indien sind insbesondere die reichen und gut ausgebildeten Regionen jene mit den zahlenmäßig dramatischsten Geschlechterverhältnissen. Selbst in reichen Ländern wie Taiwan und Singapur zeigt sich das Problem. Insofern kann Chinas Ein-Kind-Politik nur als ein Aspekt jedoch nicht als alleinige Ursache des Übels angesehen werden.</p>
<p>Südkorea hat einen möglichen Weg aufgezeigt und konnte die Entwicklung bereits in den 1990er Jahren umkehren. Alle noch immer betroffenen Länder müssen die Wertschätzung für Frauen und Mädchen politisch fördern und unterstützen, um überkommene Traditionen aufzubrechen. Dazu gehört nicht nur, Frauen den Zugang zu Bildung zu ermöglichen oder in China die Ein-Kind-Politik abzuschaffen. Es müssen auch gesetzliche Rahmenbedingungen geschaffen werden, die Frauen und Mädchen das Erben ermöglichen. Außerdem müssen Frauen als Teil des öffentlichen Lebens wahrgenommen und anerkannt werden, und zwar im gesamten Spektrum von der Nachrichtensprecherin, über die Politikerin und Richterin bis hin zur Polizistin. Nur so kann langfristig einem fortgesetzten Genderzid entgegengewirkt werden.</p>
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		<title>Schulwettbewerb des Bundespräsidenten</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 22:14:41 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Der Schulwettbewerb des Bundespräsidenten zur Entwicklungspolitik geht in die vierte Runde. Schüler der Klassen 1 bis 13 sind aufgerufen, sich mit dem Thema Nachhaltige Entwicklung zu beschäftigen – in Texten, Filmen, Kunstwerken, Theater- oder Musikstücken, Plakaten oder digitalen Arbeiten. Das Motto lautet in diesem Schuljahr: Unsere Welt erhalten &#8211; Unsere Zukunft gestalten.
Ziel des Wettbewerbs ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Schulwettbewerb des Bundespräsidenten zur Entwicklungspolitik geht in die vierte Runde. Schüler der Klassen 1 bis 13 sind aufgerufen, sich mit dem Thema Nachhaltige Entwicklung zu beschäftigen – in Texten, Filmen, Kunstwerken, Theater- oder Musikstücken, Plakaten oder digitalen Arbeiten. Das Motto lautet in diesem Schuljahr: <em>Unsere Welt erhalten &#8211; Unsere Zukunft gestalten</em>.</p>
<p>Ziel des Wettbewerbs ist es, den Lernbereich Globale Entwicklung im Unterricht aller Jahrgangsstufen  zu unterstützen und Kinder und Jugendliche für die EINE WELT zu sensibilisieren und zu aktivieren. Der Einsendeschluss ist der <strong>24. März 2010</strong>. Begleitend zum Wettbewerb werden Unterrichtsmaterialien für die Klassen 1 bis 6 sowie 7 bis 13 bereitgestellt.</p>
<p>Weitere Hintergrundinformationen und Bewerbungsmaterialien finden Sie auf <a href="http://www.einewelteinezukunft.de/wp-content/plugins/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5laW5ld2VsdGZ1ZXJhbGxlLmRl">www.eineweltfueralle.de</a></p>
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		<title>Konferenz &amp; Planspiel Mittel- und Osteuropa</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 08:15:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[5. und 6. März 2010, Collegium Hungaricum
Dorotheenstraße 12, 10117 Berlin/Mitte
Finanzkrise, gesellschaftliche und regionale Spannungen, Korruption, Machtgeflechte postkommunistischer Seilschaften, ethnische Probleme, Intoleranz, radikaler Nationalismus, Minderheitenprobleme, Antisemitismus &#8211; diese Begriffe prägen die deutschen Medien der letzten Zeit, wenn über Rumänien, die Slowakei und Ungarn berichtet wird. Die Krisenzeichen treten in jeweils länderspezifischer Ausprägung auf, sind jedoch typisch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>5. und 6. März 2010, Collegium Hungaricum</h3>
<h3>Dorotheenstraße 12, 10117 Berlin/Mitte</h3>
<p>Finanzkrise, gesellschaftliche und regionale Spannungen, Korruption, Machtgeflechte postkommunistischer Seilschaften, ethnische Probleme, Intoleranz, radikaler Nationalismus, Minderheitenprobleme, Antisemitismus &#8211; diese Begriffe prägen die deutschen Medien der letzten Zeit, wenn über Rumänien, die Slowakei und Ungarn berichtet wird. Die Krisenzeichen treten in jeweils länderspezifischer Ausprägung auf, sind jedoch typisch für die gesamte Region. <span id="more-739"></span>Was ist los bei Euch da drüben? &#8211; wird zunehmend in Deutschland gefragt.</p>
<p>Das Projektteam &#8216;Planspiel Mittel- und Osteuropa&#8217; veranstaltet eine Konferenz mit renommierten, internationalen Experten und ein Planspiel mit jungen Teilnehmern als Plattform für interkulturellen Dialog zwischen Deutschland, Rumänien, der Slowakei und Ungarn. Der Fokus liegt auf den ethnischen, nationalen und religiösen Minderheiten der Region.</p>
<p><strong>Konferenz</strong><br />
Freitag, 5. März 2010<br />
Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht notwendig.</p>
<p><em>10:00-10:30 Begrüßung </em><br />
JÁNOS CAN TOGAY CHB, Direktor<br />
ALEXANDRINA PANAITE Rumänisches Kulturinstitut Titu Maiorescu, stellvertr. Direktorin<br />
MARTIN SARVAS Slowakisches Institut, Direktor<br />
ANIKÓ BOROS Projektleitung / MitOst e.V.</p>
<p><em>10:30-12:00 Eröffnungsvortrag </em><br />
RICHARD WAGNER Schriftsteller, Berlin</p>
<p><em>13:00-14:00 Länderbericht Ungarn &amp; Diskussion </em><br />
CSABA KISS GY. ELTE Universität</p>
<p><em>14:00-15:00 Länderbericht Slowakei &amp; Diskussion</em><br />
GRIGORIJ MESEZNIKOV Institute for Public Affairs (IVO), Präsident</p>
<p><em>15:30-16:30 Länderbericht Rumänien &amp; Diskussion </em><br />
GABRIEL ANDREESCU Associate Professor, National School for Political and Administrative Studies<br />
Moderation: Ulrich BRÜCKNER, Jean-Monnet Professor for European Studies, Stanford University, Berlin Programm<br />
<em><br />
16:30-18:00 Schlussvortrag </em><br />
JAROSLAV SONKA, Europäische Akademie Berlin</p>
<p><strong>Planspiel, Samstag, 6. März 2010 </strong></p>
<p><em>Runder Tisch zu Minderheitenrechten </em><br />
Die Ausgangssituation: Für den fiktiven Staat Fontanien wird die zukünftige Gestaltung eines neuen, demokratischen Staates erarbeitet. 20 junge Teilnehmer entwerfen und diskutieren den  Minderheiten-Paragrafen der neuen Verfassung.</p>
<p><em>20:00-21:30 Filmpremiere</em><br />
Fontanien auf dem Weg zu einer neuen Verfassung: Premiere des in den letzten 48 Stunden entstandenen frisch geschnittenen Filmes über das Planspiel.</p>
<p><strong>Förderer</strong></p>
<p>Das Projekt wird von MitOst e.V. im Rahmen des Programms „Europa für Bürgerinnen und Bürger“ 2007-2013 der Generaldirektion Bildung und Kultur der Europäischen Kommission sowie von der Bundeszentrale für politische Bildung gefördert.</p>
<p>Weitere Informationen unter <a href="http://www.einewelteinezukunft.de/wp-content/plugins/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5odW5nYXJpY3VtLmRlL3BsYW5zcGllbA==" target=\"_blank\">www.hungaricum.de/planspiel</a> oder <a href="http://www.einewelteinezukunft.de/wp-content/plugins/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5taXRvc3Qub3Jn">www.mitost.org</a></p>
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		<title>VIELFALT ist Jahresthema von GTZ und KfW</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 23:11:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Vielfalt]]></category>

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		<description><![CDATA[„Vielfalt – Impuls für Entwicklung“ lautet das Motto des Jahresthemas 2010, welches zum ersten Mal von GTZ und KfW Entwicklungsbank gemeinsam gestaltet wird. In einem einwöchigen Workshop tasteten sich 8 Fotografen aus Algerien, Deutschland, Madagaskar und Südafrika an den Begriff Vielfalt heran. &#8220;Entwicklung braucht Vielfalt, um zu gedeihen&#8221;, sagt die Projektleiterin Randa Kourieh-Ranarivelo. Eine Auswahl [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Vielfalt – Impuls für Entwicklung“ lautet das Motto des Jahresthemas 2010, welches zum ersten Mal von GTZ und KfW Entwicklungsbank gemeinsam gestaltet wird. In einem einwöchigen Workshop tasteten sich 8 Fotografen aus Algerien, Deutschland, Madagaskar und Südafrika an den Begriff Vielfalt heran. &#8220;Entwicklung braucht Vielfalt, um zu gedeihen&#8221;, sagt die Projektleiterin Randa Kourieh-Ranarivelo. Eine Auswahl der Fotografien aus Südafrika ist von nun an ein Jahr lang im GTZ-Haus Berlin zu sehen.<span id="more-729"></span><br />
Auch das große politische Interesse an der Auftaktveranstaltung zum gemeinsamen Jahresthema Ende Februar in Berlin machte deutlich, dass die Themen Biodiversität und Ernährungssicherung die aktuelle entwicklungspolitische Debatte mitbestimmen. Expertinnen und Experten auf dem Podium sprachen sich für den Schutz und eine faire Nutzung der natürlichen Schatzkammer aus. Manfred Niekisch, Leiter des Frankfurter Zoos, Regine Andersen vom norwegischen Fridtjof Nansen Institut und Hermann Belch, Umweltmanager der Firma Faber Castell, verdeutlichten die mit dem Verlust der Arten- und Sortenvielfalt einhergehenden Risiken und mögliche Gegenmaßnahmen.</p>
<p>Mehr zum Thema:</p>
<p><a href="http://www.einewelteinezukunft.de/wp-content/plugins/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy56ZWl0LmRlL3BvbGl0aWsvYXVzbGFuZC8yMDEwLTAyL3ZpZWxmYWx0LXN1ZWRhZnJpa2EtZ3R6">www.zeit.de</a></p>
<p><a href="http://www.einewelteinezukunft.de/wp-content/plugins/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5ndHouZGUvZGUvdG9wLXRoZW1lbi8yOTYzNS5odG0=" target=\"_blank\">www.gtz.de</a></p>
<p><a href="http://www.einewelteinezukunft.de/wp-content/plugins/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5rZnctZW50d2lja2x1bmdzYmFuay5kZS9ERV9Ib21lL0tmV19FbnR3aWNrbHVuZ3NiYW5rL0FrdHVlbGxlcy9LZWluX09yY2hpZGVlbnRoZW1hJTJjX0ZyYWdlX2Rlc19VZWJlcmxlYmVucy5qc3A=" target=\"_blank\">www.kfw-entwicklungsbank.de</a></p>
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		<title>Schuldenreport 2010 in Berlin vorgestellt</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 15:29:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Jürgen Kaiser]]></category>
		<category><![CDATA[Kindernothilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Schuldenreport]]></category>

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		<description><![CDATA[Die weltweite Wirtschaftskrise hat zahlreiche Staaten in eine neue Schuldenkrise geführt. Darauf machen das Entschuldungsbündnis erlassjahr.de und die Kindernothilfe im Schuldenreport 2010 aufmerksam. Betroffen seien vor allem Entwicklungsländer wie Kongo und Sudan, aber auch europäische Länder wie Island und Griechenland. Besonders prekär sei die Situation derzeit für Haiti. Das Land hatte bereits vor dem Erdbeben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die weltweite Wirtschaftskrise hat zahlreiche Staaten in eine neue Schuldenkrise geführt. Darauf machen das Entschuldungsbündnis erlassjahr.de und die Kindernothilfe im <a href="http://www.einewelteinezukunft.de/wp-content/plugins/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5raW5kZXJub3RoaWxmZS5kZS9tdWx0aW1lZGlhL0tOSC9Eb3dubG9hZHMvU3R1ZGllbi9TY2h1bGRlbnJlcG9ydF8yMDEwX1NDUkVFTi5wZGY=">Schuldenreport 2010</a> aufmerksam. Betroffen seien vor allem Entwicklungsländer wie Kongo und Sudan, aber auch europäische Länder wie Island und Griechenland. Besonders prekär sei die Situation derzeit für Haiti. Das Land hatte bereits vor dem Erdbeben Auslandsschulden im Umfang von 1,1 Milliarden US-Dollar.<span id="more-723"></span></p>
<p>Der Schuldenreport 2010 zeigt, dass 60 Länder kritisch verschuldet sind und sich in weiteren 32 Staaten die Schulden-Indikatoren negativ entwickeln. „Dieser riesigen Herausforderung dürfen wir jetzt nicht mit den alten Strukturen, etwa dem Pariser Club, begegnen&#8221;, sagte Jürgen Kaiser, politischer Koordinator von erlassjahr.de. „Wir brauchen neue transparente und faire Verfahren, die Geber- und Nehmerinteressen angemessen berücksichtigen.&#8221;</p>
<p>Die Autoren des Schuldenreports 2010 sind davon überzeugt, dass ein solches Verfahren unter Beteiligung der Zivilgesellschaft künftige Krisen, etwa in Griechenland, verhindern könnte. Jürgen Kaiser: „Gläubiger, die etwa Griechenland locker mit Kapital versorgt haben, agieren erfahrungsgemäß vorsichtiger, wenn sie ihre Ansprüche in einem rechtsstaatlichen Verfahren verteidigen müssen.&#8221;</p>
<p>Weitere Informationen unter:<br />
<a href="http://www.einewelteinezukunft.de/wp-content/plugins/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5raW5kZXJub3RoaWxmZS5kZS9SdWJyaWtlbi9QcmVzc2UvUHJlc3NlYXJjaGl2L01lbGR1bmdlbl8yMDEwLXAtNjI5MS9OZXVlcl9TY2h1bGRlbnJlcG9ydF8yMDEwX2luX0Jlcmxpbl92b3JnZXN0ZWxsdC5odG1s">www.kindernothilfe.de</a><br />
<a href="http://www.einewelteinezukunft.de/wp-content/plugins/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5lcmxhc3NqYWhyLmRlLw==">www.erlassjahr.de</a></p>
 <img src="http://www.einewelteinezukunft.de/wp-content/plugins/feed-statistics.php?view=1&post_id=723" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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		<title>Grenzgänger-Stipendien</title>
		<link>http://www.einewelteinezukunft.de/2010/711/termine/grenzganger-stipendien-robert-bosch-stiftun/</link>
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		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 08:38:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Grenzgänger]]></category>
		<category><![CDATA[LCB]]></category>
		<category><![CDATA[Literarisches Kolloquium Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Robert Bosch Stiftung]]></category>
		<category><![CDATA[Stipendien]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Förderprogramm Grenzgänger, das die Robert Bosch Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Literarischen Colloquium Berlin durchführt, wird zum 30. April 2010 erneut ausgeschrieben. Gefördert werden Recherchen in Mittel-, Ost- und Südosteuropa und China für deutschsprachige literarische und essayistische Prosa, Foto(text)bände, Kinder- und Jugendbücher, für (Dokumentarfilm-)Drehbücher und Hörfunkbeiträge. Es können pauschale Recherchestipendien in Höhe von 2.000 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Förderprogramm Grenzgänger, das die Robert Bosch Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Literarischen Colloquium Berlin durchführt, wird zum <strong>30. April 2010</strong> erneut ausgeschrieben. Gefördert werden Recherchen in Mittel-, Ost- und Südosteuropa und China für deutschsprachige literarische und essayistische Prosa, Foto(text)bände, Kinder- und Jugendbücher, für (Dokumentarfilm-)Drehbücher und Hörfunkbeiträge. <span id="more-711"></span>Es können pauschale Recherchestipendien in Höhe von 2.000 bis 10.000 Euro beantragt werden. Eine unabhängige Jury wählt aus den eingehenden Bewerbungen Projekte zur Förderung aus. Die Entscheidung wird Mitte Juni mitgeteilt.</p>
<p>Eine Liste der bisher geförderten Projekte findet sich <a href="http://www.einewelteinezukunft.de/wp-content/plugins/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5sY2IuZGUvYXV0b3Jlbi9ncmVuemdhZW5nZXIvcHJvamVrdGUuaHRt" target=\"_blank\">hier</a>.</p>
<p>Weitere Informationen unter:<br />
<a href="http://www.einewelteinezukunft.de/wp-content/plugins/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5ib3NjaC1zdGlmdHVuZy5kZS9ncmVuemdhZW5nZXIv" target=\"_blank\">www.bosch-stiftung.de</a><br />
<a href="http://www.einewelteinezukunft.de/wp-content/plugins/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5sY2IuZGUvYXV0b3Jlbi9ncmVuemdhZW5nZXIv" target=\"_blank\">www.lcb.de</a></p>
 <img src="http://www.einewelteinezukunft.de/wp-content/plugins/feed-statistics.php?view=1&post_id=711" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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		<title>125 Jahre Berliner Afrika-Konferenz &#8211; Kampagnenabschluss am 27. Februar 2010</title>
		<link>http://www.einewelteinezukunft.de/2010/703/termine/125-jahre-berliner-afrika-konferenz-kampagnenabschluss-am-27-februar-2010/</link>
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		<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 11:15:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Termine]]></category>
		<category><![CDATA[125 Jahre Berliner Afrika-Konferenz]]></category>
		<category><![CDATA[Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[May Ayim]]></category>
		<category><![CDATA[Zirkus Cabuwazi]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Rahmen der dreimonatigen Gedenkkampagne „125 Jahre Berliner Afrika-Konferenz – erinnern, aufarbeiten, wiedergutmachen“ hat ein bundesweites Bündnis von mehr als 75 Organisationen der Zivilgesellschaft, von Parteien, Gewerkschaften, Kirchen und Prominenten mit über 50 Veranstaltungen an die Aufteilung Afrikas unter den europäischen Kolonialmächten erinnert.
Das Kampagnenbündnis fordert die kritische Aufarbeitung der Verbrechen des deutschen Kolonialismus und Rassismus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen der dreimonatigen Gedenkkampagne „125 Jahre Berliner Afrika-Konferenz – erinnern, aufarbeiten, wiedergutmachen“ hat ein bundesweites Bündnis von mehr als 75 Organisationen der Zivilgesellschaft, von Parteien, Gewerkschaften, Kirchen und Prominenten mit über 50 Veranstaltungen an die Aufteilung Afrikas unter den europäischen Kolonialmächten erinnert.</p>
<p>Das Kampagnenbündnis fordert die kritische Aufarbeitung der Verbrechen des deutschen Kolonialismus und Rassismus sowie konkrete Maßnahmen zu ihrer Wiedergutmachung. Am <strong>27. Februar 2010</strong>, 125 Jahre nach dem Ende der so genannten Afrika- oder Kongokonferenz, findet im Zelt des Zirkus Cabuwazi, Gröbenufer 2, Berlin (U-Bhf. Schlesisches Tor) der feierliche Kampagnenabschluss mit zwei Veranstaltungen statt. <span id="more-703"></span></p>
<p><em>Umbenennung des Gröbenufers in May-Ayim-Ufer (11:00 -13:00 Uhr)</em><br />
Bei einem gemeinsamen Festakt mit dem Bürgermeister von Friedrichshain-Kreuzberg, Franz Schulz, und mit Weggefährtinnen von May Ayim werden die neuen Straßenschilder am May-Ayim-Ufer in Kreuzberg enthüllt. Damit wird erstmals auch in Berlin ein Straßenname verändert, der für koloniale Gewaltpolitik und Propaganda steht. Die Umbenennung ist ein Signal für einen neuen Umgang mit Berlins kolonialer Vergangenheit: In Zukunft wird nicht mehr der für Kurbrandenburgs Sklavenhandel mitverantwortliche Otto Friedrich von der Gröben sondern die afrodeutsche Akademikerin und Dichterin May Ayim (1960–1996) geehrt. Sie wandte sich gegen den fortbestehenden Rassismus in Deutschland und machte immer wieder auf die unaufgearbeitete koloniale Vergangenheit aufmerksam.</p>
<p><em>Gedenkmarsch für die Opfer von Sklaverei und Kolonialismus (13:00 &#8211; 15:00 Uhr)</em><br />
Im Anschluss findet der traditionelle Gedenkmarsch des Komitees für ein afrikanisches Denkmal in Berlin (KADIB) statt, der an die Opfer von Sklaverei, Sklavenhandel, Kolonialismus und rassistischer Gewalt erinnert. Er führt vom Gröbenufer (dann: May-Ayim-Ufer) zur Gedenktafel für die Berliner Afrika-Konferenz in der Wilhelmstraße 92. KADIB und das Kampagnenbündnis „125 Jahre Berliner Afrika-Konferenz“ verleihen damit ihren gemeinsamen Forderungen und speziell der nach einem zentralen Berliner Mahnmal für die Opfer des deutschen Kolonialismus und Rassismus Nachdruck.</p>
<p><a href="http://www.einewelteinezukunft.de/wp-content/plugins/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5iZXJsaW5lci1hZnJpa2Eta29uZmVyZW56LmRlL2luZGV4LnBocA==">www.berliner-afrika-konferenz.de</a></p>
 <img src="http://www.einewelteinezukunft.de/wp-content/plugins/feed-statistics.php?view=1&post_id=703" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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		<title>BMZ. HWZ. Niebel. Personalpolitik und der Geist im Haus</title>
		<link>http://www.einewelteinezukunft.de/2010/683/diskussion/bmz-hwz-niebel-personalpolitik-und-der-geist-im-haus/</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 14:30:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diskussion]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[BMZ]]></category>
		<category><![CDATA[Dirk Niebel]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklungspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Friedel Eggelmeyer]]></category>
		<category><![CDATA[HWZ]]></category>

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		<description><![CDATA[Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel verteidigte am Freitag, 19.02.2010, in einem Interview im Deutschlandfunk, die Personalpolitik in seinem Haus. Er habe Stellen mit kompetenten und geeigneten Mitarbeitern besetzt und dabei nicht auf das Parteibuch geachtet. Es komme außerdem nicht zu einer Militarisierung der Entwicklungspolitik, die einige Kritiker ihm vorwerfen und einige Hilfsorganisationen befürchten. Die neuerliche Ernennung von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel verteidigte am Freitag, 19.02.2010, in einem Interview im Deutschlandfunk, die Personalpolitik in seinem Haus. Er habe Stellen mit kompetenten und geeigneten Mitarbeitern besetzt und dabei nicht auf das Parteibuch geachtet. Es komme außerdem nicht zu einer Militarisierung der Entwicklungspolitik, die einige Kritiker ihm vorwerfen und einige Hilfsorganisationen befürchten. Die neuerliche Ernennung von Friedel Eggelmeyer, einem ehemaligen Oberst der Bundeswehr, zum Leiter der Abteilung 03 des BMZ und damit zuständig für  Nordafrika, Nahost und Afghanistan, sei vielmehr ein Zeichen dafür, dass das Ministerium breiter aufgestellt sei. Insbesondere in Afghanistan, &#8220;dort wo die Bundeswehr Verantwortung für die Sicherheit trägt&#8221;, sei es &#8220;sehr klug, wenn man die gemeinsame Sprache spricht.&#8221;<span id="more-683"></span></p>
<p>Der neue Minister äußerte sich außerdem zur Zusammenarbeit in seinem Haus, das seine Partei vor der Bundestagswahl noch abschaffen wollte. Er habe ein Haus übernommen nach elf Jahren von Frau Wieczorek-Zeuls Führung, &#8220;wo ich mir mehr Sorgen gemacht habe, dass dieser Geist aus jeder Pore herauskommt, musste aber zum Glück feststellen, dass es sich um hoch kompetente, qualifizierte und sehr motivierte Mitarbeiter handelt.&#8221;</p>
<p>Es bleibt abzuwarten, auf welchem Wege auch hausintern eine gemeinsame Sprache gefunden werden kann und welche dies sein wird. Das Interview gibt durchaus Aufschluss darüber.</p>
<p>Das gesamte Interview zum Nachlesen oder Nachhören gibt es bei <a href="http://www.einewelteinezukunft.de/wp-content/plugins/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5kcmFkaW8uZGUvZGxmL3NlbmR1bmdlbi9pbnRlcnZpZXdfZGxmLzExMjg0ODEv">www.dradio.de</a>.</p>
 <img src="http://www.einewelteinezukunft.de/wp-content/plugins/feed-statistics.php?view=1&post_id=683" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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		<title>Entwicklungshilfe: zugesagt und nun?</title>
		<link>http://www.einewelteinezukunft.de/2010/608/diskussion/entwicklungshilfe-zugesagt-und-nun/</link>
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		<pubDate>Thu, 18 Feb 2010 11:15:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diskussion]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklungs]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklungshilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklungspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[OECD]]></category>
		<category><![CDATA[terre des hommes]]></category>
		<category><![CDATA[Welthungerhilfe]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach den heute vorgelegten Schätzungen der OECD wird Deutschland sein Versprechen, 2010 0,51 Prozent des Bruttonationaleinkommens (BNE) für Entwicklung aufzuwenden, nicht erfüllen. Die Entwicklungsorganisationen Welthungerhilfe und terre des hommes kritisieren den deutschen Wortbruch als skandalös. Sie sehen sich in ihrer bereits zuvor formulierten Kritik bestätigt (siehe Bericht &#8220;Die Wirklichkeit der Entwicklungshilfe&#8221;), dass Deutschland zwar in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach den heute vorgelegten Schätzungen der <a href="http://www.einewelteinezukunft.de/wp-content/plugins/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5laW5ld2VsdGVpbmV6dWt1bmZ0LmRlLzIwMDkvNjM3L29yZ2FuaXNhdGlvbmVuL29lY2Qv">OECD</a> wird Deutschland sein Versprechen, 2010 0,51 Prozent des Bruttonationaleinkommens (BNE) für Entwicklung aufzuwenden, nicht erfüllen. Die Entwicklungsorganisationen <a href="http://www.einewelteinezukunft.de/wp-content/plugins/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5laW5ld2VsdGVpbmV6dWt1bmZ0LmRlLzIwMDkvNjIxL29yZ2FuaXNhdGlvbmVuL3dlbHRodW5nZXJoaWxmZS8=">Welthungerhilfe</a> und <a href="http://www.einewelteinezukunft.de/wp-content/plugins/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5laW5ld2VsdGVpbmV6dWt1bmZ0LmRlLzIwMDkvNjI2L29yZ2FuaXNhdGlvbmVuL3RlcnJlLWRlcy1ob21tZXMv">terre des hommes</a> kritisieren den deutschen Wortbruch als skandalös. Sie sehen sich in ihrer bereits zuvor formulierten Kritik bestätigt (siehe Bericht <a href="http://www.einewelteinezukunft.de/wp-content/plugins/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy53ZWx0aHVuZ2VyaGlsZmUuZGUvMTctYmVyaWNodC1lbnR3aWNrbHVuZ3NoaWxmZS5odG1s">&#8220;Die Wirklichkeit der Entwicklungshilfe&#8221;</a>), dass Deutschland zwar in seinem Haushaltsentwurf für 2010 geringfügige Steigerungen vorsieht, aber seinen Verpflichtungen aus den Vorjahren nicht nachkommt. Alleine zur Deckung der deutschen Verpflichtungen aus dem ODA-Stufenplan der EU seien 2010 und in den Folgejahren jeweils etwa 1,7 Milliarden Euro zusätzlich nötig.</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><img title="Quelle: OECD / DAC" src="/wp-content/uploads/OECD_ODA-GNI.png" alt="" width="600" height="347" /><p class="wp-caption-text">Quelle: OECD / DAC</p></div>
<p style="text-align: center;">
<p>2005, hatten sich 15 Länder der Europäischen Union verpflichtet, 2010 mindestens 0,51% des BNE für die Entwicklungshilfe aufzuwenden. <span id="more-608"></span>Einige Länder haben diese Versprechen sogar übertroffen, wobei Schweden mit 1,03% den weltweit größten Anteil des BNE für die Entwicklungshilfe ausgibt, gefolgt von Luxemburg (1%), Dänemark (0,83%), den Niederlanden (0,8%), Belgien (0,7%), dem Vereinigten Königreich (0,56%), Finnland (0,55%), Irland (0,52%) und Spanien (0,51%).</p>
<p>Andere Länder hingegen kommen ihren Versprechungen nicht nach. Neben Deutschland (0,40%) befinden sich darunter auch Frankreich (0,46%), Österreich (0,37%), Portugal (0,34%), Griechenland (0,21%) und Italien (0,20%).</p>
<p>Insgesamt ergeben die Schätzungen der OECD eine Steigerung der Entwicklungshilfeausgaben gegenüber 2004 um 27 Milliarden US-Dollar. Allerdings zeigen sie ein ähnlich großes Defizit gegenüber den Zusagen von 2005, wonach die Geberländer 2010 um geschätzte 21 Milliarden US-Dollar hinter ihren Versprechen zurückbleiben. Nicht zuletzt angesichts der globalen Finanz-, Klima- und Ernährungskrisen ist es wichtig, dass die Regierungen ihre Zusagen auch tatsächlich umsetzen.</p>
 <img src="http://www.einewelteinezukunft.de/wp-content/plugins/feed-statistics.php?view=1&post_id=608" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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