Filmkritik: Valerian

Ein Film von Luc Besson – das musste ich mir ansehen. Jedoch war ich einigermaßen enttäuscht…

Mit ganz nett ist der Film gut umschrieben und in 3D wirklich lohnenswert – allein um der Effekte. Aber der Film hat auch seine klaren Schwächen… Vielleicht bin ich auch deswegen enttäuscht, da ich auf einen Film wie „Fifth Element“ eingestellt war.

Die Story ist schnell erzählt für einen Film der fast zweieinhalb Stunden dauert. (SPOILERALARM) Ein Pärchen von Agenten der Regierung in der Zukunft, klären zufällig ein Kriegsverbrechen der Menschen auf und sorgen dafür, dass der Bösewicht dafür zur Verantwortung gezogen wird.

Das Pärchen ist sehr jung, wie ich fand und ich glaubte mich in einer Zukunft à la „Brave New World“. Doch dem war nicht so, sie sind einfach jung. Der Film lebt davon, dass er die Geschichte mit Bildern erzählt und so fallen die Dialoge gering und sehr platt aus. Die zwei Heroen hauen einen platten Spruch nach dem anderen heraus, die es in unzähligen Filmen bereits gab.

Die bildhafte Erzählweise macht den Film langatmig, aber es ist doch eine Kunstart. Schon am Anfang erkennt man sehr schön, was ich meine, wenn die Menschen sich vertragen und im All auf andere Spezies treffen. Es gibt klar auch einige „süße“ Momente, doch insgesamt eine vorhersehbar Geschichte.

Aber in 3D sehr nett und die bildhafte Erzählung ist schon besonders! Aber Formwandler wie bei Star Trek, die edlen und friedlichen eingeborenen Aliens wie bei Avatar, Außerirdische im Design wie bei „Das Fünfte Element“ und Zugang zu einer unsichtbaren Dimension – sind halt alle schon dagewesen.

10. August 2017 in Kultur & Zuhause, Story-Kommentar

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