Flavonoide | Zaubermittel der Natur

Das Wort Flavonoide kennt inzwischen so ziemlich jeder und jeder weiß, dass dieser Stoff gesund ist und es keine Nebenwirkungen hat. Es ist ja auch zum Glück überall drin, aber was ist an dem Zeugs so toll und wogegen kann man Flavonoide einsetzen?

Die Flavonoide haben ihren Namen vom lateinischen flavus, was gelblich heißt, was daher kommt, dass die Stoffe gelblich-orange farben sind. Die Stoffe finden sich in Pflanzen, und zwar dort, wo die Sonne hinkommt – Pflanzenteile im Erdreich haben keine Flavonoide. Man nutzt sie auch zur Konservierung von Lebensmitteln – all das weil sie freie Radikale binden und entzündungshemmend sind.

Weinreben

Was ist an Flavonoide so toll?

Flavonoide sind sekundäre Pflanzenstoffe, die es in vielen Variationen gibt, die alle ähnlich klingen. Ihre Wirkungen sind mannigfaltig. Vor allem die Gefäßheilungsfähigkeiten, sowie die entzündungshemmende Wirkung sind beliebt. Und der große Vorteil der Flavonoiden ist, dass sie hitzeresistent sind, also kann man sie auch kochen und sie haben immer noch ihre Wirkung.

Wo sind die Flavonoide drin?

Die Flavonoide werden vor allem mit dem Essen aufgenommen, bis zu 1.000 mg am Tag. Man kann sie zwar auch zum Färben nutzen, aber gegessen ist es wohl gesünder. Besonders viel des Wirkstoffs enthalten folgende Lebensmitteln:

  • Brokkoli
  • Endivien
  • Grünkohl
  • Zwiebeln
  • Preiselbeeren
  • Tomaten
  • Rotwein
  • Grüner Tee
  • Schwarzer Tee
  • Orangen
  • Äpfel
  • Trauben
  • Kirschen
  • Kakao

Und mit Kakao meine ich, ja genau! Schokolade :D, wie der Blog einer Stiftung bezüglich Ernährung auch schreibt.

Bei welchen Beschwerden werden die Flavonoide verwendet?

Je nach Anwendung gibt es verschieden Arten von Flavonoiden, die man zur Linderung der Beschwerden einsetzen kann.

  • Gefäßheilend: Rosskastanie, Goldrute und Buchweizen
  • Anti-Allergisch: Zitrone
  • Herzbeschwerden: Weißdorn, Arnika
  • Entzündungshemmend: Arnika, Kamille, Ringelblume
  • Anti-Krebswirkung: Brokkoli, Grüner Tee, Kamille
  • Antioxidativ: Tee, Rotwein, Zwiebln, Äpfel
  • Zellerneuernd: Mariendistel, Artischocke
  • Entgiftend: Birke, Goldrute, Schachtelhalm, Hauhechel, Stiefmütterchen
  • Durchblutungsfördernd: Gingko
  • Anti-Thrombose: Ginko
  • Blutdrucksenkend: Kamille, Süßholz
  • Schweißtreibend: Linde, Holunder, Mädesüß (jeweils die Blüten)
  • Anti-Depressiv: Johanniskraut, Passionsblume

Ansonsten gibt es Flavonoide noch in Honigklee, Königskerze, Pomeranze, Sanddorn, Süßholz, Vogelknöterich, Waldmeister, Walnuss und in der Zaubernuss.

Wie gesagt man kann davon recht viel aufnehmen, aber es verlässt der Körper auch recht schnell wieder. Daher sollte man ruhig öfter zu den oben genannten Lebensmitteln greifen.

13. Juli 2015 in Gesundheit, Natur

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