Flüchtlingspolitik der EU | Nein!

Wer will denn bitte so eine Flüchtlingspolitik? Ich als Teil des Souveräns in Deutschlands, sage: Ich will das nicht!

Die Ankündigung künftig Flüchtlingsboote zu erspähen und nach Rettung der Personen diese Boote zu versenken, ist unfassbar. Fliegt man in ein anderes Land und zerstört dort Privateigentum? Das dürfte das Militär ja nicht mal in Deutschland.

Werfen wir mal einen Blick in das Geschichtsbuch – und das würde ich allen Personen, die was zu sagen haben, dringend empfehlen!

Grab der Toten der EU Grenzen

Geschichte der Flucht

In der Geschichte der Menschheit gab es immer wieder Migration und in keinem Fall war die Migration freiwillig. Die Gründe dafür waren immer schon gleich: Krieg, Ernteausfälle (Wirtschaftsflüchtlinge) oder Naturkatastrophen, wie Klimaänderungen. Hier ein paar Beispiele wird blockierte Migration zum Untergang führte und gelungene Integration nur Vorteile brachte!

In der Antike lebten in Mittel- bis Süddeutschland die Kelten. Was ich bisher über die Kelten gelernt habe, war auch, dass sie sehr konservativ waren. Sie haben beispielsweise ihre Kriegsstrategie oder vielmehr Taktik nie geändert – die Römer haben sie besiegt. Doch wurden sie von einer Gruppe abgelöst, die vor dem sich ändernden Klima auswanderte – die Germanen.

Die Römer hingegen kooperierten anfangs mit manchen Germanenstämmen und nahmen sie in ihre Reihen auf. Und tatsächlich wollten die Germanen – von den Goten bis zu den Franken – eigentlich nur Siedlungsland und Teil der römischen Kultur werden. Doch die Flüchtlingspolitik des Römischen Reichs änderte sich.

Sicherlich waren die Germanen auch beeindruckt von dem Reichtum, doch die Römer machten die Grenzen immer mehr zu. Die Barbaren, wie die Nicht-Römer abfällig genannt wurden, sollten auf Abstand gehalten werden.  So wurden die Goten außerhalb des Reichs gehalten, dabei wollten sie doch nur Teil des römischen Imperiums sein – sie boten ihre Dienste an – doch der damalige Kaiser lehnte ab. Die Goten, nach dem sie des Öfteren getäuscht wurden, nahmen dann Rom einfach ein – der Anfang vom Ende.

Rom war zu der Zeit aber auch schon geschwächt – die Bürgerkriege, das Kaisertum und die vielen Kriege mit anderen Nachbarn haben ihren Tribut gefordert. Als das Imperium im Sterben lag, holten sich die anderen Völker alles was was sie tragen konnten und das Land. Als kleine Erinnerung noch dazu: Die Technik des römischen Reichs ging ebenfalls verloren für das sich anschließende Mittelalter.

Die Germanen konnten nicht mit Stein bauen und die Bauten verfielen, sie konnten auch nicht lesen – die Errungenschaften gingen verloren. Mein Lieblingsbeispiel sind Bodenheizungen – eine Technik der Römer, die oft verwandt wurde und bis heute nicht zum Standard gehört, sondern Luxus ist. Rom schottete sich ab und das Ergebnis war das Ende. Die Blüte erreichte das Imperium mit Kooperation und Integration.

Springen wir ein paar Jahrhunderte nach vorne und sehen uns eine Kultur an, die die Migration zuließ. Der Kurfürst von Brandenburg erlaubt den französischen Protestanten, den sogenannten Hugenotten, sich in Brandenburg niederzulassen. Das Land, das damals nicht wirtschaftlich besonders relevant war, entwickelt sich danach zu einem Zentrum für Technik, für Seidenproduktion und Baukunst. Der vielbesuchte Gendarmenmarkt im Herzen von Berlin ist ein Dankeschön der Migranten, die dem Land nur Vorteile brachten – nicht einen Nachteil – nicht einen Einzigen! Noch heute säumen Maulbeerbäume die Alleen in Brandenburg, wobei die Hugenotten den Leuten beibrachten, daraus Seide zu spinnen. Fortan war Brandenburg ein Wirtschaftsfaktor.

Warum also Angst vor den Flüchtlingen haben? Warum die Zäune und das Militär auf den Plan rufen und das unsägliche Verhalten. Von Natur aus hat man doch keine Angst vor Migration. Ich glaube vielmehr, dass das wird einem eingetrichtert wird. Und, ebenfalls in der Geschichte wiederholt von den Rechten, den Konservativen, als Propaganda genutzt. Konservative Gesellschaften haben nie lange überlebt…

Fassen wir zusammen: Die Aufnahme und Integration von Flüchtlingen hat in der belegten Geschichte nur Vorteile gebracht. Aus der Geschichte zu lernen, bedeutet für die Zukunft vorbereitet zu sein!

Aber was noch wichtiger ist: Es geht hier nicht um die Wirtschaft, oder wie uns diese Menschen nutzen können! Es geht allein darum das Richtige zu tun – das ist der einzige Maßstab!

Und Militär einzusetzen hat den Römern nicht geholfen und es wird auch Europa nicht helfen. Nur wenn wir den Sicherheitsrat reformieren und die Bösewichte aus dem Spiel nehmen. Aber gegen Flüchtlinge? Menschen die nichts haben, alles verloren haben und nur Frieden suchen, mit Waffengewalt am Übergang hindern?

Ich fürchte, das Gegenteil wird eintreten. Damit schaffen wir den Anfang vom Ende der Europäischen Union, die dann eine Fußnote der Geschichte sein wird.

23. Juni 2015 in Politik & Medien, Story-Kommentar

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