GB raus – und jetzt

Ich bin froh dass Großbritannien raus ist und jetzt können wir die EU richtig anfangen.

Großbritannien hat abgestimmt: Man will die Europäische Union verlassen. Ich muss sagen, ich bin darüber gar nicht traurig, denn die Extra-Wurst der Briten ging mir schon lange auf den Keks. Sie wollten sowieso nie wirklich dazugehören und haben auch nie den Euro übernommen.

EU-Flagge ohne GB

Ich nehme an, dass man sich in Schottland nun aufmacht, sich von Großbritannien zu trennen und dann vielleicht der EU wieder beitreten. Das ist meines Erachtens das Ende von Großbritannien, ohne Schottland ist da nicht mehr so viel Land. Das ist m.E. der Anfang vom Ende Großbritanniens.

In UK wird Europa nur als Wirtschaftspartner gesehen – es war wohl nie mehr und diesen Fokus auf die Wirtschaft ist, das was Europa wirklich gefährden kann. Europa ist ein Gemeinschaftsprojekt und das Gegenteil von Wettbewerb. Daher denke ich es braucht ein Europa der Regionen.

Jetzt da die Spalter weg sind, könnte man Europa besser aufbauen. Es darf nur keine Sonderwürste mehr für einzelne Länder geben. Selbst wenn die Briten irgendwann wieder ankommen. Die EU kann auch noch weiter schrumpfen, denn man ist viel zu schnell expandiert.

Was wird sich ändern? Vermutlich nicht viel und sowieso nicht bald. Es dauert zwei Jahre bis die „Scheidung“ vollendet ist. Dann gibt es halt wieder Zoll und Visum und dererlei mehr. Alles wie gehabt, aber das wollten die Konservativen ja immerschon – das alte System wieder herstellen. Der Börsenplatz Frankfurt wird vielleicht an Bedeutung zunehmen, was wohl auch bedeutet, dass dort die Immobilienpreise steigen werden.

Vor allem BMW wird wohl drunter leiden, von den deutschen Unternehmen, die ich kenne. Da man dort ja Mini und Rolls Royce produziert. Aber da man dort vor Ort produziert wird es vielleicht gar nicht so dramatisch.

Ach ja, am Sonntag wird in Spanien gewählt und es sieht so aus, als ob die Linken Parteien gewinnen könnten. Sie wollen ein Ende des Austeritätspolitik. Es geht entweder um das Ende des Etablishments oder die Rückkehr zu alten Eliten. Europas Menschen sind bereit für Neuerungen, nur die Konservativen natürlich wieder nicht. Naja, die können ja dann nach England auswandern.

24. Juni 2016 in Politik & Medien, Story-Kommentar

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