Gentherapie bei Mosquitos gegen Malaria

Malaria gehört zu den schlimmsten Krankheiten weltweit. Nun hat man eine Therapie gefunden, dabei werden aber die Mosquitos geimpft, nicht die Menschen.

Die Krankheit, die zu Fieber und auch zum Tod führen kann, ist vor allem in den Tropen und Subtropen vorzufinden. Doch mit steigendem Klima rückt auch diese Bedrohung weiter nach Norden – denn feuchte Wärme ist der Faktor den die übertragenden Insekten locken.

Fliege auf Grashalm

Die normale Fliege überträgt kein Malaria

Wie Klimaforschende diese Woche nochmal gewarnt haben, wird 2015 das wärmste Jahr seit der Wetteraufzeichnungen – also seit über 150 Jahren. Derart haben wir nun ein Grad mehr im Durchschnitt. Zwei Grad, wie wir wissen, ändert alles. Doch zurück zu der anderen Bedrohung.

Die Krankheit Malaria, wie auch das Dengue Fieber, wird durch die Mosquitos übertragen, ein Stich und man ist mit Malaria infiziert. Dieses Tier, die auch Anopheles-Mücke genannt wird, wurde bereits in Italien und Südfrankreich aufgefunden, dort wo es zuvor nicht auftrat. Bisher nur Einzelbeobachtungen, doch die Tatsache, dass sie näher rücken, sagt schon einiges aus. Tipps, wie man sich schützt, stellt das Auswärtige Amt bereit.

Bisher nimmt man schwere Hemmer, wenn man in solche Gebiete fährt, um sich zu schützen. Nun haben Forschende die Idee umgedreht und behandeln die fliegenden Überträger. Mit Gentherapie hat man die Insekten gegen den Parasiten immun gemacht, sodass die Mücke die Krankheit nicht weitergeben kann.

Das Gen verbreitet sich selbst, weil es durch einen Trick immer mit übergeben wird, an die nachfolgende Generation. Zumindest im Labor hat das funktioniert, doch wie will man das in der realen Welt machen? Mit Myriaden an Mücken. Außerdem muss man sich ja die Frage stellen, kann und wenn, wie könnte das neue Gen sich modifizieren oder gar mutieren?

26. November 2015 in Gesundheit, Technik & Internet

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