Gicht mit Heilkräutern behandeln

Die Gicht, auch wenn schon Jahrhunderte bekannt, ist eine sogenannte Wohlstandskrankheit – sie wird durch falsche Ernährung und Alkohol gefördert. Auch hier bietet die Natur einige Heilpflanzen zur Linderung der Beschwerden.

Neben der Ernährung, ist es auch Alkohol, der die Gicht fördert. Die Gicht oder wie der Fachmann sagt Arthritis urica, führt zur Bewegungseinschränkung der Gelenke, weil sich dort Ablagerungen niedergelassen haben. Die eigentliche Störung bei dieser Krankheit ist im Stoffwechsel zu suchen. Die Niere produziert übermäßig Harnstoffe, die aber über die Niere nicht abgebaut werden kann und sich dort, in Form von Gichtsteinen, und in den Gelenken ablagern.

Arzt Jacke

Gicht äußert sich in Form von Schmerzen und Entzündungen und meist auch gefolgt von Fieber. Zur Überprüfung nutzt man manchmal die Herbstzeitlose, sie lindert die Beschwerden. Wenn sie es nicht schafft, ist es vermutlich keine Gicht.

Zunächst sollte man das betroffene Gelenk ruhig stellen und nicht belasten. Dann kann man das Gelenk mit Umschlägen und Kompressen therapieren. Dafür nutzt man Heublumen oder Quark. Alkohol ist dann erstmal komplett tabu!

Um den Ablagerungen Abhilfe zu leisten nutzt man eine Säfte aus rohen Kartoffeln, Weißkraut, Möhren und Grünkohl. Die Ernährung sollte umgestellt werden, am besten auf Rohkost. Ein guter Anfang ist aber die Umstellung auf Vegetarismus, aber keinesfalls Veganismus. Denn gerade Milch und Joghurt, aber auch Obst, Nüsse und Gemüse helfen bei der Entfernung des zu hohen Harnstoffspiegels. Auch Honig kann helfen.

Man sollte viel trinken, nicht nur Säfte können helfen, auch Teesorten. Dazu gehören Tees von Gänseblümchen, Goldrute, Klette, Löwenzahn, Mädesüße, Rosmarin oder Wacholder. Besonders aber Birken und Brennesseln sollen in ihren Blättern gute Stoffe enthalten, die bei der Abfuhr der Harnstoffe helfen.

Gegen die Schmerzen und Entzündungen kann Geißfuß und Herbstzeitlose helfen. Die im Geißfuß gelösten ätherischen Öle und Vitamine, sowie Mineralien und Carotin kann via Tee aufgenommen werden. Der Geißfuß schmeckt sogar etwas nach Karotten.

Die Herbstzeitlose wirkt aktiv gegen die Gicht, in dem er die Zellen beeinflusst und die Gicht sich nicht weiter ausbreiten kann. Der Wirkstoff ist der Colchicinalkaloide. Der Saft ihrer Blätter mit Milch oder Buttermilch verdünnen und dann zehn Tage lang, je zehn Esslöffel, zu sich nehmen.

13. August 2015 in Gesundheit, Natur

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