Ginkgo – mehr als nur für’s Gedächtnis

Der Ginkgo ist einer der ältesten Pflanzen auf der Welt und hilft gegen allerlei Belastungen.

Vermutlich kennen alle die Werbung für das Präperat, das zur Gedächtnisleistung dienen soll und aus Ginkgo gemacht werden soll. Dafür ist es geeignet, aber Ginkgo kann durchaus mehr und der Baum ist schon rund 250 Millionen Jahre alt.

Ginkgo

Ginkgo

Ginkgoextrakt wird tatsächlich genutzt, um die Kopfleistung zu stärken. Es hilft bei Gedächtnisstörungen oder wenn man sich nicht richtig konzentrieren kann. Es schützt sogar die Nerven vor Schaden. Außerdem hilft es auch gegen das Schwindelgefühl und zuweilen auch gegen Kopfweh. Darin wirken Ginkgolide, Terpenlactone, Proanthocyanidine, Biflavone und Bilobalid.

Ginkgo verbessert auch die periphere und zentrale Durchblutung der Arterien. Das unterstützt die Gefäße, vor allem auch die kleinen, sowie das Herz. Außerdem kann man Ginkgo mit Weißdorn kombinieren, der ebenfalls bei solchen Beschwerden helfen kann. Ginkgo verbessert die Fließeigenschaften des Blutes und wirkt sich positiv auf den Stoffwechsel aus.

Ginkgo ist also kein Mittel nur für alte Leute, auch zur Vorbeugung dient das Pflanzenextrakt. Bei krankhafter Störung der Gedächtnisleistung, wie bei Demenz, wird Gingko oft verschrieben. Meistens müssen die Betroffenen den Wirkstoff etwa sechs bis acht Wochen nehmen. Auch bei Gefäßproblemen, Schwindel oder Ohrensausen nimmt den Gingko so lange.

Als Nebenwirkung kann es manchmal zu Magen-Darm Problemen oder Kopfschmerzen kommen. Das ist aber eher selten, aber es gibt auch ein Problem mit Personen die eine Allergie gegen Ginkgo haben. Daher sollte man vom Teegenuss absehen.

Wenn man Pigmentstörungen hat, soll Ginkgo mit seinen Eigenschaften als Fänger von freien Radikalen helfen können. Doch die Forschung dazu hat gerade erst begonnen.

7. März 2017 in Gesundheit, Natur

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