Glyphosat & das Verbot

Es gibt eine Initiative gegen das Pflanzengift Glyhosat, die Unterschriften suchen.

Viele Menschen kennen Glyphosat gar nicht, vor allem weil man es als Normalsterblicher gar nicht kaufen kann. Es ist ein Herbizid, also ein Pflanzengift. Früher war es vor allem unter dem Namen RoundUp bekannt, es ist jedoch dasselbe.

Getreidefeld

Erfunden und vertrieben wird das Gift von dem US-amerikanischen Konzern Monsanto. Das Unternehmen das von gerade von Bayer übernommen wird – so der Plan.

Das Zeug wird gerne genutzt. Ich habe mit einem Bauer mal darüber geredet, ob er das einsetzt. Die Antwort war, „Ja klar, was denn sonst.“ Tatsächlich sieht man den Einsatz auch gerne mal bei Kleingärtner, wie man mir zutrug.

Das Problem an Glyposat ist, dass es alle Pflanzen tötet. Daher hat Monsanto passende Keime im Angebot, die gegen Glyphosat resistent sind. Man bietet die Lösung zum selbstgeschaffenen Problem.

Vor gut einem Jahr kam heraus, dass Glyphosat in verschiedenen Lebensmitteln enthalten ist, so auch beim Bier. Glyphosat steht unter dem Verdacht Krebs zu erregen. Die Natur leidet darunter, da damit die Vielfalt der Pflanzen stark reduziert wurde.

Es braucht ein Ersatzmittel, denn so wie man es früher machte, geht auch nicht mehr. Denn früher lief man durchs Feld und holte die Schädlinge manuell heraus. Allerdings könnte das in Zukunft ein Roboter übernehmen.

Der Bundeslandwirtschaftsminister ist m.E. der Diener der Bauernlobby. Der CSU-Mann hat auch die freiwillige Fleischkennzeichnung ins Feld geführt. Es ist immer alles freiwillig für die Landwirtschaft, dabei ist es einer der Haupttreiber bei der Erzeugung von Treibhausgasen und beim Wasserverbrauch.

Hier kann man sich für das Verbot für das Glyphosat stark machen und das ganz einfach, mit seiner Unterschrift. Wenn sich genug Personen finden, muss sich das EU-Parlament erneut damit beschäftigen.

12. Februar 2017 in Gesundheit, Natur, Politik & Medien

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One Response to Glyphosat & das Verbot

  1. Roberta 15. Februar 2017 at 18:49 #

    Und wer noch mehr Informationen braucht, um zu erfahren warum Monsantos Herbizid Roundup verboten werden muss, findet in dieser ARD Magazin FAKT Reportage zahlreiche wissenschaftliche Belege, welche gesundheitsgefährdeden Folgen Glyphosat für Mensch, Tier und Ökosystem hat:

    http://www.mdr.de/fakt/glyphosat-teratogene-wirkung-100.html

    In dem ARD Report wird auch gezeigt, dass selbst missgebildete und tot geborene und Ferkel bereits in sämtlichen Organen Glyphosat haben. Dieser Befund belegt eindrucksvoll, dass Glyphosat über die Plazenta der Sau auf die ungeborenen Ferkel im Mutterleib übertragen wird und so in die Organe eindringen kann, um Organe zu schädigen.

    Das Umweltinstitut München hat hier auf 12-PDF Seiten eine weitere Zusammenfassung der knapp 200 Glyphosat Studien erstellt, die belegen, dass Roundup und Co wahrscheinlich krebserregend sind:

    http://www.umweltinstitut.org/images/gen/aktionen/Roundup/Studien-Glyphosat.pdf

    Weitere schockierende Fakten zu Roundup, Glyphosat und Co wurden auch hier gesammelt:

    https://sascha313.wordpress.com/2016/05/24/toedliche-luegen-glyphosat-bfr-die-schande-fuer-deutschland-das-treiben-der-laemmer/

    Fakt ist, dass alle Informationen bereits vorhanden sind, nun muss Glyphosat nur noch in der EU und dann weltweit verboten werden.

Jede Stimme gegen Glyphosat hilft, damit der Umstieg – wie schon bei der Energie- und E-Mobilitätswende – auf eine ökologisch nachhaltige und faire Landwirtschaft jetzt gelingen kann.

    Denn nur so gewinnen dann auch die Verbraucher, Mütter, Kinder, Landwirte, Tiere und das Ökosystem – und nur die Chemiekonzerne müssten dann auf ihre Milliardengewinne verzichten.
    Danke.

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