Google Aktiensplit & Finanzministerium

Seit fast einem Jahr nach dem Aktiensplit der Google Aktien sucht das Finanzministerium nach einer Lösung für das Problem.

Das Problem ist, dass das Finanzministerium den Aktiensplit von Google besteuert hat, da Google es als Dividende ausweisen ließ. Doch es war keine zusätzliche Einnahme, das Geld unter dem Strich im Depot hat sich ja nicht geändert. Aber der Finanzminister hat das Geld eingesammelt und weigert sich nun es wieder herauszurücken, wie es mir erscheint.

google

Es ist schon fast unglaublich, denn da liegen zu Unrecht eingezogene Steuergelder – vermutlich im Millionenbereich auf den Konten des Finanzministeriums. Nicht nur das, denn man kann ja keinen halben Einkommensbescheid bekommen, so werden auch diese für das vergangene Jahr zurück gehalten.

Das eigentliche Problem liegt beim Finanzministerium, denn sie wissen immer noch (!) nicht, wie sie damit umgehen sollen. Und solange die das dem Personal im Finanzamt nicht sagen, können diese nicht weiter arbeiten. So bleiben tausende Einkommensbescheide liegen und die Millionen Euro auf den Konten des Finanzministeriums. Wohl einer der Gründe, warum die Steuereinnahmen so blühen.

Also noch mal zum Mitschreiben Herr Schäuble: Es war keine Einnahme, daher muss man keine Steuern darauf bezahlen und jetzt gib mir mein Geld zurück! Ja, auch ich hatte zu diesem Zeitpunkt schon Aktien von Google. Und wenn der Finanzminister gerade schon so liquide ist, dann kann man mir auch mein Geld zurück geben!

27. Mai 2015 in Börse, Politik & Medien

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