Heilkräuter gegen Herpes auf den Lippen

Welche Kräuter helfen gegen den Herpes Virus, die so unschön auf den Lippen sitzen?

Herpes ist ein Virus, der aber vergleichsweise wenig Schaden im Menschen anrichtet. Denn auch wenn man Herpes bekommt, bzw. es ausbricht, ist man eigentlich nicht ernsthaft gefährdet. Der Virus wird von der körpereigenen Abwehr am Weiterkommen gehindert, ist aber bis zur Eliminierung an der Oberfläche vorhanden.

Mund

In seltenen Fällen kann der Virus weiter in den Körper vordringen und ernsthafte Probleme auslösen, dafür muss er bis zum Hirn oder zur Leber vordringen. Die sogenannten Fieberbläschen, ein Kennzeichen des Virus‘, sind ansteckend und man sollte sich nach dem Berühren die Hände waschen. Der Virus sollte nicht in die Augen gelangen.

Wer Herpes einst hatte wird es immer haben, ein Virus wird vielleicht inaktiv, verlässt den Körper aber nie mehr. Das Immunsystem hält Herpes für den Rest des Lebens in Schach. Ist das Immunsystem geschwächt, kann der Virus sich wieder verbreiten und die Fieberbläschen entstehen. Oftmals ist der Faktor dafür Stress, aber auch hohe Mengen an UV-Licht (vor allem im Gebirge) oder ein Mangel an Vitaminen oder zu viele Giftstoffe können dafür verantwortlich gemacht werden.

Einige Studien gehen davon aus, dass auch die Bevölkerung in Deutschland zu 90 Prozent mit dem Virus infiziert ist. Aber nur bei wenigen bricht die Krankheit aus.

Da es sich um einen Virus handelt, kann man nur wenig tun – das gilt für die Phyto-, als auch die schulmedizinische Therapie. Aber man kann das eigene Immunsystem peppen. Mit Tees der Kräuter: Goldrute, Löwenzahn, Brennnesseln oder Ackerschachtelhalm kann man den Körper ein wenig entgiften. Um das zu fördern ist Bewegung angesagt. Zusammen kann man den Stoffwechsel erhöhen und das Gift loswerden. Auch die Kneipp-Wasserkuren sind dabei empfehlenswert.

Auch beim Essen kann man sich einiges Gutes tun, wenn man Herpes hat. Man sollte, ja ich weiß das wird schwer fallen, auf Schokolade verzichten! Auch Nüsse und Getreide ist schlecht, sie enthalten alle die Aminosäure L-Arginin (ein Protein), das wiederum Futter für den Virus ist. Dieser hangelt sich an Nervenleitungen entlang und braucht dafür diese Aminosäure.

Gut dagegen sollen Kartoffeln, Fisch, Eier, Milch und Nebenprodukte wie Käse sein. Auch Wundkleeblätter und deren Blüten, auf die Stellen der Lippen getupft, kann helfen. Hier wirkt ein Stoff der die Proteinproduktion stört und damit den Virus hindert. Außerdem helfen Gemüsesorten und Früchte, die Vitamin A (für die Haut und gegen Viren) und Vitamin C (Immunsteigerung) enthalten.

Gut gegen Viren im Allgemeinen und gegen Herpes im Speziellen hilft Zitronenmelisse und klar, das Zaubermittel Propolis kann ebenfalls helfen. Melisse steht im Verdacht gerade bei Herpes zu funktionieren. Zu deren Inhaltsstoffe gehören ätherische Öle, Flavonoide, Gerb- und Bitterstoffe, sowie Rosmarinsäure. Vor allem die Rosmarinsäure bindet die Viren. Ein Virus dockt sich daran an und ein Virus ist weg. Melissensalbe trägt man auf die Lippen auf, innerlich wirkt es vor allem gegen Magen-Darm-Reizungen.

Auf die Lippen kann man auch Rotwein tröpfeln oder Salbei, vor allem in Kombination mit Rhabarber als Creme soll antivirale Wirkung zu haben. Ebenso soll Teebaum- oder Minzöl helfen.

Wer vor hat ins Gebirge zu steigen, sich also einer höher Lichtkonzentration auszusetzen und Herpesprobleme hat, sollte schon beim ersten Anzeichen reagieren.

Zuletzt noch der Sonnenhut, mit dem man auch viel erreichen kann. Jedoch muss man hier aufpassen. Die Therapie sollte nicht länger als drei Tage gehen, wonach mindestens fünf Tage keine Einnahme folgt. Das sollte man dann doch mit einem Arzt besprechen.

Generell gilt eine Phytotherapie als Begleittherapie und ist nicht als einzige Therapie zu nutzen. Bei schwerwiegenden Fällen sollte unbedingt ein Arzt hinzugezogen werden.

20. Juni 2016 in Gesundheit, Natur

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