Immer mehr Spanier kommen nach Deutschland

Die Europäische Finanzkrise hat weitere Auswirkungen auf Europa. In den Staaten in denen die Arbeitslosigkeit höher ist, nimmt die Emmigration zu.

Die aussichtlose Lage in der sich viele Menschen im Süden Europas befinden, treibt die Leute in den Norden. Vor allem Deutschland wirbt ganz gezielt um europäische MigrantInnen, denn in Deutschland braucht man dringend Fachkräfte.

Europas „Völkerwanderung“ von Süden nach Norden

Die Menschen im geeinten Europa gehen dorthin, wo arbeitet ist. Das ist ja an sich normal, wenn auch immer wieder traurig ist, da nicht der Mensch im Zentrum der Gesellschaft steht, sondern die Sphäre der Arbeit. Aber ich komme vom Thema ab.

Wandert Europa also von Süden nach Norden? Es kommt auch sofort ein Gefühl, das an die USA und an ihre Anfänge erinnert, man denke nur an den Bürgerkrieg. Der Süden der USA war landwirtschaftlich geprägt, der Norden industriell. Die Unterschieder waren so dramatisch, dass man es auf dem Schlachtfeld ausmachte. Kann sowas in Europa passieren?

Derzeit gibt es zumindest einen starken Strom von Süden nach Norden, aus wirtschaftlichen Gründen.

Beispiel Berlin und die Migration

Gerade in Berlin ist ein deutlicher Zuwachs an Spaniern zu merken. Dabei ist man in Berlin wieder genervt, inzwischen ist man ja nicht mal mehr gut auf Touristen, geschweige denn Schwaben. Jetzt kommen viele aus Spanien nach Berlin, da in Berlin viele Firmen in Startups sind die international agieren, aber auch jede große Firma hat zumindest – wenn nicht sogar die Haupt – Filiale in Berlin. Das Zentrum der Stadt Berlin, wie bspw. Friedrichshain sind so beliebt, dass die Mieten ungeheuer angewachsen sind. Auf der verlinkten Seite findet man einige Berichte darüber.

Hier kann man schon so ein bisschen ablesen, wie die Menschen reagieren werden. Berlin spielt hier wohl auch eine Vorreiterrolle.

30. Dezember 2012 in Politik & Medien, Story-Kommentar, Wirtschaft

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