Independence Day 2 – Die Wiederkehr

Ich habe mir den neuen Roland Emmerich Film „Independence Day 2“, mit dem Untertitel „Die Wiederkehr“, angesehen.

Also ja, man sollte den ersten Teil gesehen haben, um der Story ungetrübt folgen zu können. Doch die Story ist nicht so wichtig, denn es geht vor allem um sensationelle Bilder. Und das ist im 3D Effekt mit dem Wort „Wow“ am besten getroffen.

Die Story dreht sich um die Wiederkehr der Aliens. Jetzt werden auch ein paar Sachen verraten: Also SPOILER WARNUNG! Die Aliens haben offenbar das Universum abgegrast und die Erde ist einer der letzten Planeten, den sie ausbeuten können. Sie wollen, wie sich im zweiten Teil zeigt, an den Erdkern. Das erscheint mir schon etwas fragwürdig, für eine so entwickelte Zivilisation, die durch das All reisen kann und über die kalte Fusion verfügt?

Die Menschen haben derweil die Alientechnik adaptiert und haben sogar Aliens gefangen genommen. Die werden dann noch mal am Schluss wichtig. Die Menschen verfügen auch über die kalte Fusion und Laser, die man von den Alientechnik hat. Die Aliens kommen also wieder dieses Mal landen sie direkt auf der Erde und das Raumschiff bedeckt den Atlantik. Da kommt die erste Welle der tollen Special Effects, wobei Häuser und Schiffe durch die Luft gewirbelt werden. Das ist eigentlich auch der Grund den Film anzusehen – empfehlenswert in 3D.

Die Schauspieler sind ebenfalls aus Teil 1, die alt und zuweilen verrückt geworden sind. Nur Will Smith spielt nicht mit, aber ansonsten sind die Leute wieder da. Auch der Professor, alias Brent Spiner (aka Data), ist dabei und hat eine sympathischere Rolle. Es wird noch ein Raumschiff auftauchen, die Feinde der Feinde, also die Freunde. Das Schiff birgt ein besonderes Feature. Trotz der Alientechnik hat der irre Professor einen 90er Jahre Laser eingesetzt, um an die Alienttechnik kommen. 😉

Eine Sphäre kommt heraus, die den Menschen weitere Technik verspricht und es gibt einen Planeten, der sich gegen die Aliens wehrt. Es ist also ein Sternenkrieg, der die Menschen in den Sog zieht. Gewohnt pathetisch werden die Menschen obsiegen.

Die Menschen haben es einzigartig im Universum, mit einem simplen Ablenkungsmanöver, geschafft eine Erntekönigin der bösen Aliens zu ermorden. Daher soll man den Widerstand anführen, sagt die ewig alte und weit fortschrittlichere Sphäre, während die Menschen die am wenigsten entwickelte Zivilisation darstellt. Darin gipfelt sich sodann auch der Pathos und die Story verlässt die logische Variante komplett.

Es spricht also viel für einen dritten Teil, so wird es zum Schluss auch angekündigt, dass man darin die bösen Aliens, zusammen mit den guten Aliens, jagen wird.

18. Juli 2016 in Kultur & Zuhause, Story-Kommentar

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