„IS“ ist Faschismus

Der sogenannte „Islamische Staat“, dessen Terrorherrschaft gerade in Teilen des arabischen Raums herrscht, ist nichts anderes als Faschismus.

Was hat die Nationalsozialistische Partei Deutschlands des 20. Jahrhunderts mit dem Agieren des „IS“ zu tun? Viel, so denke ich. Beides sind faschistische Ideologien, beide agieren mit barbarischer Gewalt gegen Menschen, die in ihrer Ideologie „keine Menschen sind“.

Holocaust Denkmal Berlin

Damit man einen Menschen töten kann, so habe ich es mal gelernt, muss man glauben, dass es kein wirklicher Mensch ist. Bei den Faschisten war es ein Untermensch, bei den Kriegern des „IS“ sind es die Ungläubigen. Die Ideologie-Lehre des Faschismus ist dabei irrelevant, sei es eine vermeintlich genetische oder eine religiöse Disposition. Mit Islam hat das ja nun wirklich nichts zu tun, wobei ich Religionen nicht als Schritt nach Vorne sehen, um es mal diplomatisch auszudrücken. Beiden ist ebenso gemein, dass die Ideologie recht löcherig ist und richtet sich an die Armen im Geiste.

Sie verklären qua Propaganda und sie haben eigentlich nur Machtinteressen im Sinne, und die Ideologie ist ja nunmal die Fahrkarte dahin. Und durch Angst wird die Ideologie durchgesetzt. Der Umfang der Nazis war sicherlich deutlich größer, aber das Prinzip ist dasselbe.

Faschismus definiert sich ja dadurch, dass eine Gruppe von Menschen glaubt, sie wären etwas besseres und hätten daher den Grund die anderen zu dominieren und die Ideologie durchzudrücken. Dafür braucht es ein Feindbild, sonst bricht das Konstrukt zu schnell zusammen. Angst nach innen und außen – da bleibt dann auch kein Ausweg mehr.

15. Oktober 2014 in Politik & Medien, Story-Kommentar

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