Knoblauch – das Küchenantibiotikum

Knoblauch hat eine gute Wirkung, wenn es um die Desinfektion geht.

Der Name Knoblauch leitet sich von Kloben oder Klaue her, was auf die Zehenzusammenstellung verweist.

Knoblauch

Knoblauch

Der wichtige Wirkstoff im Knoblauch ist das Allicin und das verleiht dem Knoblauch, aber auch dem Bärlauch seinen charakteristischen Geschmack. Außerdem ist auch etwas Schwefel (Sulfide) vertreten, sowie Schleimstoffe, Vitamine, Adenosin und dem Sexualhormon ähnliche Verbindungen.

Das Lauchgewächs ist schon seit Menschengedenken auf dem Tisch und wird auch schon lange als Heilmittel eingesetzt.

Die Wirkung des Knoblauch ist zwar nicht so stark wie beispielsweise als moderne Antibiotika, aber sie verursachen auch keine Resistenzen bei den Keimen. Knoblauch wirkt sowohl bei Bakterien als auch bei Pilzen und gegen Viren.

Daher wird Knoblauch auch gerne bei Erkältung oder bei Grippe als Phytotherapie verwendet. Auch bei der Wundheilung desinfiziert Knoblauch und wirkt durchblutungsfördernd. Und bei Pilzinfektionen zerquetscht man frische Knoblauchzehen und reibt die Stellen damit ein, das ist auch bei der Nachbehandlung interessant.

Knoblauch macht sich außerdem gut bei der Behandlung von Bluthochdruck und es mindert die Thrombozythenaggregation. Der Darm freut sich ebenfalls über Knoblauch, der wird damit entgiftet.

Unter dem Einfluss von Knoblauch braucht das Blut länger zu gerinnen und löst Blutgerinsel auf. Bei Herzkrankheiten wird begleitend mit Knoblauch gearbeitet, denn es verringert auch die Cholesterin-Bildung und stärkt das HDL Fett. Es hilft in der Vorbeugung gegen Arteriosklerose und steigert die Konzentrationsfähigkeit.

Und außer, dass man für manche Menschen komisch riecht, hat es keine Nebenwirkungen – es sei denn man ist dagegen allergisch. Und wenn eine Operation ansteht, sollte man keinen Knoblauch wegen der Wirkung auf die Blutgerinnung essen.

26. Juli 2017 in Gesundheit, Natur

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