Kostenloses Girokonto: Gebühren & Wechsel

Durch die Null-Zins-Politik der EZB gibt es bald keine kostenlosen Girokonten mehr, aber noch gibt es sie.

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Das Girokonto wird wohl am Häufigsten genutzt, darauf bekommt man sein Einkommen und macht darüber die meisten Ausgaben. Seit gut einem Jahr muss es jedem Menschen gewährt werden und seit Kurzem müssen auch die Aufträge aus dem Konto auf das neue mit übernommen werden – die Banken müssen das organisieren und zwar umsonst.

Diese Konten waren früher des Öfteren kostenlos, wobei auch beispielsweise die Sparkasse schon früher eine Kontogebühr erhoben hat. Andere Banken warben mit einem kostenlosen Girokonto und tun es teilweise immernoch – obgleich dem nicht so ist. So sah ich, noch nicht lange her, eine Werbung der Sparda Bank, die damit warb kostenlos zu sein. Jedoch kostet die EC-Karte dort bereits jetzt schon sechs Euro und künftig sogar zwölf Euro, zuzüglich der Kosten für TANs für die Überweisungen.



Jetzt werden bei vielen Banken Gebühren für Leistungen aufgerufen, die zuvor kostenlos war. In großen Teilen verstehe ich die Kosten auch nicht, muss ich sagen, zumal die Bank alles automatisiert hat und sich keine Person damit beschäftigen muss. Nachdem die Banken ihr Geschäftsmodell verlieren und für Geld Geld zahlen müssen, muss natürlich der sprichwörtliche „kleine Mann“ zahlen.

Über Jahre hinweg haben die Banken mit Girokonten viel Geld gemacht, vor allem mit den Überzugszinsen – mit zuweilen über 15 Prozent! Daher gibt es jetzt auch kein Nachtrauern, wenn derzeit viele Menschen ihre Girokonto wechseln. Was mit dem neuen Gesetz auch recht einfach gemacht wurde.

21. September 2016 in Story-Kommentar, Technik & Internet, Wirtschaft

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