Kräuterkissen für verschieden Anlässe

Das Kräuterkissen, das ist noch ein Hausmittel aus Oma’s Zeiten. Doch obwohl sie in der Moderne aus dem Blickpunkt gerückt ist, bleibt das Kräuterkissen dennoch ein probates Mittel!

Vor allem das Rheumakissen dürfte noch bekannt sein, aber es gibt noch viel mehr dieser Kräuterkissen. Durch die Körperwärme werden die Duftstoffe verstärkt und dem die Nacht über ausgesetzt kann durchaus positive Effekte haben.

Kissen Kraeuter

Da die Kräuter im Kissen nicht zu viel Feuchtigkeit ausgesetzt werden, kann man sie derart ungefähr 10 Wochen einsetzen, bis sie eben nicht mehr riechen. Wenn man zusätzliche Wärmequellen nutzt, setzt dies den Wirkungzeitraum herab.

Wie das Kräuterkissen schon aussagt, packt man Kräuter in ein kleines Kissen, dessen Stoff daher auch nicht allzu dick sein sollte, damit der Duft auch hervor strömen kann. An Überzug kann man alles nehmen, sei es Baumwolle oder Seide. Manche, gerade für Kinder, nutzt man auch Stofftiere statt Kräuterkissen! Die Kräuter müssen getrocknet sein, damit es nicht schimmelt.

Übrigens sind gefüllte Stofftiere oder selbstgemachte Kräuterkissen auch prima Geschenkideen!

Kräuterkissen Arten | Welche Kräuterkissen helfen wogegen?

  • Dillkissen

Der Dill mit seinem ätherischen Öl wirkt beruhigend auf den Körper, daher wird auch gern zum Einschlafen genutzt – vor allem bei Kindern. Den Dill kann man mit Lavendel- und Orangen-, sowie Kamillenblüten kombinieren.

  • Majorankissen

Der wilde Majoran, oder auch Dost genannt, hilft gegen Schmerzen im Bauch und Zahnweh. Auch den Majoran kann man für den besseren Schlaf nutzen, vor allem Kleinkindern soll der wilde Majoran helfen.

  • Kamillenkissen

Die gute Kamille (ich sollte mal einen eigenen Artikel über das Kraut schreiben) hilft nicht nur bei Wundheilung, sondern auch bei der Erkältung oder bei Entzündungen im Kopfbereich. Außerdem wirkt es sich positiv auf Schmerzen im Kopfbereich aus, seien es die Zähne oder die Ohren. Auch hilft das Kamillekissen bei Bauchschmerzen. Manche nutzen es zum Einschlafen, weil Kamille auch sehr beruhigend wirkt.

  • Kopfschmerzkissen

Speziell bei Kopfschmerzen mixt man Mutterkraut, grüne & krause Minze, Pfefferminze, Kamille, Veilchenwuzel, Zitronenmelisse und Orangenblüten in ein Kissen, jeweils gleich viel – ungefähr einen Esslöffel.

  • Konzentrationskissen

Gut für das Gedächtnis sind die Kräuter: Basilikum, Bohnenkraut, Melisse, Rosmarin und Thymian – mit zitrusdüften, wie Zitrone, Orange oder dergleichen, für den Duftkick. Das legt man aber besser nicht nebens Bett, sondern neben den Schreibtisch – zum Lernen eben…

  • Rheumakissen

Manche nehmen dazu nicht nur ein Kissen, sie füllen gleich die ganze Matratze mit den trockenen Blättern des Wurmfarnwedel.

  • Schlafkissen

Wie schon bemerkt, haben viele Kräuter eine entspannende Wirkung, so kann man die folgenden Kräuter zusammenholen um darin sicher zu gehen: Beifuß, Hopfen, Honigklee, Lavendel, Majoran, Melisse, Orangenblüten, Rosen und Waldmeister. Um das zu verfeinern kann man auch Lavendel- und / oder Rosenöl noch drauf träufeln.

  • Zitronenduftkissen

Wer Zitrone mag, also die meisten, werden das ganz toll finden: Man nehme Honigklee, Marienblatt, Zitronenmelisse, Zitronenthymian und Zitronenverbene, mösert diese und fügt richtige Zitronen und Orangen hinzu – diese möglichst in der Bio-Variante. Es wirkt belebend auf die Benutzenden.

  • Schrankkissen

Lavendel kennt ja jeder, um sich die Motten aus dem Schrank fern zu halten, aber es gibt noch mehr solcher Kräuter: Thymian, Minze, Beifuß, Salbei, Majoran, Waldmeister oder Minze.

So, da sind einige Sachen dabei, die man leicht selbst machen kann, sonst kann man die Kissen natürlich auch kaufen!

16. März 2016 in Gesundheit, Natur

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