Löwenzahn: Wirkung und Wirkstoffe

Es ist überall zu finden und doch ein Kraut mit Heilwirkung: Der Löwenzahn!

Der Löwenzahn, oder wie wir als Kinder sagten, die Pusteblume, hat viele positive Wirkungen und schmeckt auch als Salat ganz gut! Der Löwenzahn ist ab April bis in den Mai hinein zu finden und prägt die Landschaften hierzulande. Allerdings sollte man sie vor der Blüte sammeln.

Loewenzahn

Löwenzahn

Wirkung und Wirkstoffe des Löwenzahn

Der Löwenzahn enthält Bitterstoffe, die verdauungsfördernd und harntreibend sind und man setzt Löwenzahn bei Kreislaufproblemen ein. Wenn man Ödeme hat, sollte man keine Quecke zu sich nehmen, aber der Löwenzahn hilft dabei. Weitere Einsatzfelder sind Atemwegserkrankungen, Durchfall und Rheuma. Auch der Magen-Darm-Trakt profitiert von Löwenzahn, vor allem bei Störungen im Gallenbereich, Blähungen und bei weiteren Magen-Darm-bezogenen Problemen.

Die Zubereitung des Löwenzahns ist als Salat oder als Tee möglich. Der Tee wird eingesetzt bei Stoffwechselstörungen, Blähungen, Blasen-, Nieren oder Gallenleiden. Für den Salat sind fünf bis zehn Blätter der Pflanze täglich ausreichend.

Bei den Krampfadern oder Ödemen kann man der Wurzelsud des Löwenzahns zu sich nehmen; zwei Esslöffel davon in einen Liter Wasser – auch als Fuß- oder Beinbad einsetzbar.

Der Saft der Stengel sollte mit Vorsicht behandelt werden, er kann vor allem für Kinder und alte Menschen problematisch werden. Die Pflanze sollte möglichst weit auf der Wiese gesammelt werden, nicht dass Hunde oder andere Tiere sich darauf erleichtert haben. Auch etwas abseits der Straße versteht sich…

Wem der Löwenzahn zu bitter ist, kann ihn fünf Minuten in handwarmes Wasser legen, damit gehen aber auch einige Bitterstoffe verloren. Klar ist aber auch, dass der Löwenzahn mehr positive Inhaltsstoffe hat, als Feldsalat oder andere Salate!

18. Dezember 2015 in Gesundheit, Natur

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