Lotto und die Suche nach dem Glück

Es gibt so viele Menschen in unserem Land, die Lotto spielen und auch wenn Lotto nun ein richtiges Glücksspiel ist, das süchtig machen kann und erst ab 18 Jahren zugelassen ist, gibt es jetzt schon wieder ein neues Lottomodell.

Dass mit dem Lotto Milliarden verdient werden, dürfte jedem klar sein. Schließlich ist es ein Glücksspiel und da verdient das Haus immer am Meisten.

Karl-Marx-Münze

Neues Lottoglück mit Euro Jackpot

Nach dem klassischen Samstagslotto, das ungefähr 40% der Bundesbevölkerung spielt, gibt es noch die  Glücksspirale, Keno. Diese Liste ist natürlich nicht erschöpfend, aber ein neuer ist jetzt noch auf dem Markt: Euro Jackpot. Seit März 2012 darf auch Euro Jackpot in Deutschland seine Lottozahlen anbieten.

Hier soll man einen Jackpot von 10 Millionen Euro gewinnen können und wenn niemand die Richtigen zahlen hat, wächst dieser Geldberg natürlich an.

Lotto: Die Gesellschaft auf der Suche nach dem Glück

Jetzt fragt man sich natürlich warum einerseits das Lottospielen als süchtigmachend eingeschätzt wird, aber es neue Lottosysteme gibt. Lottospielen ist selbstverständlich ein Markt, bei dem es um so viel Geld geht, dass man dort nichts verbietet, so meine Einschätzung. Aber es ist vor allem doch erstmal ein Indikator. Warum spielen so viele Menschen Lotto? Das schnelle Geld und der Traum nicht mehr arbeiten zu müssen – sicherlich hat diesen jeder Mensch – doch die wachsenden Produktanzahl weist doch auf eine wachsende Kundenzahl hin.

Lotto ist ein Heilsversprechen, ziehe die sechs Richtigen und Du bist Reich! Das klingt verlockend, aber die Gewinnchancen sind bekanntlich eher sehr gering.

Der vermutend wachsende Markt hat, denke ich, mit der Scheere zwischen Reich und Arm zu tun. Der Neid wird größer und die Verbrechen aus Geldmangel steigen. Ein legales Mittel steht jedoch noch bereit: Lotto Spielen! Ich denke, das ist der Grund für den Wachstumsmarkt Lotto – ein steigendes Auseinanderbrechen der Gesellschaft – Lotto ist aber nur der Indikator…

Inzwischen gibt es einige Seiten die sich mit dem Thema beschäftigen, einer davon ist der Blog hier.

19. Juni 2012 in Kultur & Zuhause, Story-Kommentar, Wirtschaft

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