Medizinhistorisches Museum der Charité in Berlin

Die Charité in Berlin bietet ein besonderes Museum. Hier kann man sich ähnlich wie bei Gunther von Hagens Körperweltenausstellung über unseren Körper informieren und vieles über die Geschichte der Medizin an der Charité in Berlin lernen. Diese Ausstellung hat aber einen weniger Show-, als mehr einen Lerneffekt.

Das Medizinhistorische Museum ist an jenem Ende des Charité Geländes, welches an die Invalidenstraße angrenzt. Die Charité ist das Uniklinikum der Humbodt Universität zu Berlin.

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Medizinhistorisches Museum des Universitätsklinikum der HU Berlin: Charité

Der Ursprung des Museums war eine Dauerausstellung der Pathologie der Charité. Vor nicht allzulanger Zeit bezog das Museum die dreistöckigen Ausstellungsräumlichkeiten. Über 700 Stücke stellt die Sammlung dar und bietet einen Überblick über die Geschichte der Charité, der Medizin und speziell der Pathologie über die letzten 400 Jahre.

Durch die Präparation sind viele Ausstellungsstücke eindrucksvoll zu betrachten. Derart findet man viele Organe in einer Flüssigkeit konserviert oder sogar als Trockenpräparat.

Zunächst kommt man in eine Ausstellung über Geologie und Medizin. Was angesichts der Ausstellungsstücke nicht verwunderlich ist. Denn hier gibt es Steine die in menschlichen Körpern gewachsen sind. Im Medizinhistorischen Museum in Berlin kann man einen der größten menschlichen Blasensteine der Welt zu begutachten, welcher – so die Information – erst bei einer Routineuntersuchung auffiel.

Missbildungen und krankhafte Organe | Ausstellungstücke und Erklärungen im Medizinhistorisches Museum der Charité in Berlin

Im zweiten Stock sind die Präperation zu betrachten. Im Zentrum steht eine Rudolf Virchow Büste, worum sich die einzelnen Vitrinen mit den Präparationen formieren. Die Vitrinen sind nach den Funktionen des Körpers sortiert. Zu sehen sind Exponate aus der Geschichte der Pathologie. Bekannt geworden hat das Museum sicherlich die Missbildungen oder krankhaften Organe, die dort in den Vitrinen stehen.

Zu allen Exponaten sind die wichtigsten Daten angegeben, wie Alter der Organgebenden Person, Jahr der Entnahme und Erklärungen dazu. Außerdem gibt es an jeder Vitrine wesentliche Informationen über die Körperfunktionen.

Einen Stock darüber gibt es weitere Erklärungen zu Organen wie das Gehirn, das man selbst per Computerzoom durchleuchten kann. Außerdem wird die Geschichte der Pathologie und der Medizin im dritten Reich beleuchtet.

Adresse, Preise und Öffnungszeiten des Medizinhistorisches Museum der Charité

  • Charitéplatz 1
  • 10117 Berlin
  • Telefon: 030 – 450536156
  • Homepage

Öffnungszeiten

  • Montag geschlossen
  • Dienstag 10 Uhr bis 17 Uhr
  • Mittwoche 10 Uhr bis 19 Uhr
  • Donnerstag 10 Uhr bis 17 Uhr
  • Freitag 10 Uhr bis 17 Uhr
  • Samstag 10 Uhr bis 19 Uhr
  • Sonntag 10 Uhr bis 19 Uhr

Eintrittspreise und Ermäßigungen

  • 7,00 Euro
  • Gruppen (10 Personen) 4 Euro pro Person
  • Ermäßigt (Schul- und Unigehende, Azubis, Arbeitslose, Sozialhilfeempfänger, Schwerbehinderte, Renteerhaltenden Personen) 3,50 Euro bei Gruppen 1,50 Euro
  • Familienkarte (4 Personen mit maximal 2 Erwachsene) 16 Euro
25. Februar 2012 in Allgemein, Kultur & Zuhause

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