Melisse gegen Viren

Die Melisse ist eine beliebte Blume, nicht nur bei den Menschen, auch bei den Bienen.

Der Name der Pflanze „melissa“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet Biene. Und in der griechischen Mythologie ist es eine Nymphe. Den Zusammenhang kann man sich dann selbst herstellen. Ob die Melisse der Grund ist, warum der Honig und das Propolis so gesund sind, weiß ich nicht. Aber sowohl Propolis, als auch die Melisse haben eine antivirale Wirkung.

Goldmelisse

Gold Melisse

Tatsächlich lockt die Melisse die Bienen auch an, da ihr Duftstoff dem der Bienen für gutes Futter ähnelt. Die Wirkung der Pflanze beim Menschen liegt zunächst bei der äußerlichen Anwendung. Denn es wirkt gegen Herpes und heutige Medizin beinhaltet die Wirkstoffe der Melisse.

In der Melisse finden sich ätherische Öle, Flavonoide, Lamiaceen-Gerbstoffe, Rosmarinsäure und Bitterstoffe. Die Gerbstoffe und die Säure verhindern ein Andocken des Virus an neue Zellen. Außerdem wirkt es beruhigend, krampflösend und hilft bei Blähungen. Daher nutzt man es innerlich auch bei Magen-Darm-Problemen. Und auch das Herz kann von der Melisse profitieren, zudem beruhigt es auch das Gemüt – für einen besseren Schlaf.

Die Wirkstoffe gibt es als Salben, Tinktur und natürlich frisch aus der Natur. Dafür verwendet man die frischen Blätter, die man zerreibt und den Saft auf die fragliche Stelle tupft. Da Viren ansteckend sind, muss man jedes Mal ein neues Taschentuch nutzen. Die Pflanze selbst sollte man nicht an den Lippen reiben.

Als Tee nutzt man rund 3 Gramm getrocknete Melisse auf eine Tasse heißes Wasser. In Kombination mit der Zitrone kann man den Herpes vermutlich besser bekämpfen. Ein Esslöffel Melissen-Tee kochen und mit dem Saft einer Zitrone vermengen, abkühlen lassen und dann alle 10 Minuten die Stelle damit einreiben.

Die Pflanze wirkt aber nicht nur gegen Viren, sondern auch gegen Bakterien. Die häufigste Verwendung ist jedoch gegen Herpes – eine virale Erkrankung.

12. April 2017 in Gesundheit, Natur

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