Menstruationsbeschwerden mit Pflanzen behandeln

Viele Frauen kennen und fürchten sie – zu Zeiten der Menstruation treten die seltsamsten Phänomene auf.

Zu den verbreitesten Symptomen der Menstruation gehört der Schmerz und das Verkrampfen, wogegen frau mit Phytotherapie, also pflanzlicher Therapie, ein probates Mittel zur Linderung hat. Generell gilt es, die Pflanzentherapie schon vor Eintreffen der Tage anzusetzen.

Bauch einer Frau

Tatsächlich gibt es nur wenige Studien zur Phytotherapie bei Menstruationsbeschwerden, aber die Tatsache, dass es viele Frauen gibt, bei denen es positiv wirkt, spricht für sich.

Welche Pflanzen helfen wie bei Menstruationsbeschwerden?

Ich kenne zehn Pflanzen, die helfen können bei Regelbeschwerden Linderung zu verschaffen. Vorne an – der Frauenmantel, daher wohl auch der Name. Der Frauenmantel, lateinisch: Alchemilla xanthocholra, hilft gegen alles in diesem Bereich! Ob es die enthaltenen Gerbstoffe, die Bitterstoffe, Flavonoide oder das ätherische öl ist, ist ungewiss – vielleicht alles zusammen…

Den Frauenmantel kann man als Tee oder als Tinktur einnehmen, äußerlich kann es bei Brustentzündung und für Scheidenspülungen genutzt werden. Für den Tee nimmt man einen Eßlöffel des getrockneten Krauts auf eine Tasse und lässt das Ganze 10 Minuten ziehen.

Ebenfalls erfolgversprechend ist das Gänsefingerkraut, es soll vor allem die Krämpfe lösen – eine Eigenschaft die man auch dem Frauenmantel zurechnet, nebenbei gesagt. Im Gänsefingerkraut gibt es neben den Flavonoiden, Gerbstoffen eine Reihe noch unbekannter Verbindungen. Gänsefingerkraut nimmt man ebenfalls als Tee ein.

Natürlich und auch hinlänglich bekannt, hilft natürlich die Königin der Heilpflanzen – die Kamille. Ihre Heilkraft liegt hier bei der Entkrampfung und anderen Menstruationsbeschwerden.

Melisse ist auch sehr verbreitet und hilft vor allem bei der Entspannung. Hierbei verwendet man die Melisse äußerlich in Form von beispielsweise Ölen zum Einreiben.

Die Schafgarbe wirkt regulierend auf den Blutfluß, aber wirkt auch den Entzündungen und den Krämpfen entgegen. Seine Wirkstoffe sind Ätherische Öle, Bitterstoffe und wieder die beliebten Flavonoide.

Ähnlich dem Frauenmantel, hat vermutlich auch das Mutterkraut seinen Namen auf Grund seiner Fähigkeiten. Es macht das Blut flüssiger, aber vor allem ist es schmerzlindernd. Vor allem bei Migräne-Anfällen während der Periode hilft das Mutterkraut. Auch das Mutterkraut nimmt man als Tee zu sich.

Wenig freundlich im Namen, dafür dennoch Wirksam ist die Pestwurz. Sie wirkt vor allen anderen in dieser Liste krampflösend. Allerdings muss man die Pestwurz auch fünf Monate lang zu sich nehmen, worauf eine dreimonatige Pause folgt.

Zu letzt, aber gewiss nicht als geringste Hilfe, die Silbertraubenkerze. Ihre Inhaltsstoffe sind von der Zusammensetzung dem weiblichen Hormon Östrogen ähnlich. Sie riecht zwar nicht gerade gut (untertrieben), aber sie enthält Salicinsäure, Gerb- und Bitterstoffe, aber wenig der ätherischen Öle – was man hätte vermuten können. Die Wirkstoffe der Silbertraubenkerze können den Hormonhaushalt ausgleichen und löst Hitzewallungen und Herzkreislaufprobleme. Daher wird die Therapie damit auch bei der Menopause benutzt. Eine Therapie mit der Silbertraubenkerze sollte aber unter ärztlicher Aussicht geschehen und kann bei Überdosierung zu Schmerzen führen.

5. August 2015 in Gesundheit, Natur

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