Nachtkerze & ihr Öl

Die Nachtkerze, respektive ihr Öl, kann bei Darm- und Hautproblemen, sowie bei Arthritis helfen.

Der Ursprung der Pflanze liegt auf dem nordamerikanischen Kontinent und erreichte Europa ungewollt als Samen in der Erde an Bord von Handelsschiffen des 19. Jahrhunderts. Der Name rührt aus der Eigenschaft der Nachtkerze, dass man der Öffnung der Blüten am Abend zusehen kann: Ein farbiges Spektakel zur Abenddämmerung. Der alternative Name „Schinkenwurzel“ verweist auf die Wurzel, die eine rosa gefärbt ist.

Gemeine Nachtkerze

Gemeine Nachtkerze

Schon die Ureinwohnenden Amerikas nutzten die Samen der Pflanze gegen die Pickel in der Haut. Es wirkt entzündungshemmend und gegen den Juckreiz. Die positive Wirkung verdankt die Nachtkerze dem gammalinolensäurehaltigen Öl. Auch Vitamin E und Linolsäure kommt vor, letzteres ist der Hauptbestandteil des Pflanzenöls.

Aber die Nachtkerze hilft nicht nur bei Hautirritationen, sondern ihre entzündungshemmende Wirkung wird auch anderweitig eingesetzt. Derart wird sie bei der Phyto-Begleittherapie bei den Krankheiten Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa eingesetzt. Beides sind Darmentzündungskrankheiten. In Verbindung mit Vitamin C wird es auch gerne bei einer Reizblase oder der Prostata angewandt.

Die Gammalinosensäure hemmt die Bildung von Neurodermitis und modifiziert das Immunsystem mit Förderung der T-Lymphozyten. Daher kommt sie auch bei rheumatoiden Arthritis zur Anwendung. Dieser Wirkstoff kommt auch im Borretschsamenöl vor. Er unterstützt die Haut und macht sie geschmeidig und elastisch.

Die Wurzel der Nachtkerze ist übrigens essbar und das Nachtkerzenöl dient als diätisches Lebensmittel bei Krankheiten. Bei Menstruationsbeschwerden hilft das Öl wegen der mehrfach ungesättigten Fettsäuren der Nachtkerze ebenfalls.

21. April 2017 in Gesundheit, Natur

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