NSA und das Gefühl beobachtet zu werden

Jetzt ist es doch klar, die NSA nutzt alle und damit meine ich wirklich alle technischen Möglichkeiten, jeden einzelnen Menschen zu überwachen, gut, das war eigentlich schon von Anfang an klar, aber jetzt da man das weiß…

Ich kann mir nicht helfen, aber wenn ich mein Handy anschaue, habe ich das Gefühl, durch die Kamera werde ich auch angeschaut. Schaut mein Fernseher mir zu, wie ich fernsehe? Klar, nicht die Geräte, sondern irgendwelche NSA Agenten, die sich darauf einen …

Überwachungskamera

Es ist wie als Kind, da man sich immer von Gott beobachtet fühlte, zumal Gott und NSA ja schon gewisse Gemeinsamkeiten errungen haben: Becoming God Size… Doch das Gefühl ist wieder da, ich fühle mich beobachtet, von allen Geräten, die senden und empfangen können. Also Smartphone, TV, Überwachungskameras, GPS Überwachung, man weiß immer was ich wo mache – das ist doch mal ein Grund sich beobachet zu fühlen, vielleicht ist es auch gerechtfertigt, nun von einem Verfolgungswahn zu sprechen, wobei der Wahn wohl eher bei den Sammelnden besteht.

Vielleicht werden die Menschen der Zukunft, in 5.000 Jahren, nach dem man die NSA ausgegraben und die Datensätze gefunden hat, denken, die NSA war unser Gott war. Ja, schließlich war es der allmächtige, allsehende Gott und et volià – da ist er, der allwissende Datensatz der NSA.

Der Weg zur Hölle ist gepflastert von guten Absichten, wie man in den USA so schön sagt. Oder wie man noch so schön sagt: Wenn es irgendeine kranke Idee gibt, gibt es auch jemanden, der sie umsetzt.

29. Januar 2014 in Politik & Medien, Story-Kommentar

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One Response to NSA und das Gefühl beobachtet zu werden

  1. kleinertipp 17. Februar 2014 at 10:56 #

    In einem Rechtsstaat gibt’s notfalls das Mittel der Klage:
    https://petition.digitalcourage.de/strafanzeige/

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