Oktoberfest: Angst vor Terroranschlag?

Das Oktoberfest in München hat seine Sicherheitsmaßnahmen verstärkt, doch wollen dieses Jahr nicht so viele hin.

Aus Angst vor einem Terroranschlag auf dem Oktoberfest hat die Stadt München die Sicherheitsmaßnahmen verstärkt. Es gibt mehr Kameras, neuerdings einen Zaun und vor allem mehr Polizei auf und um das Festgelände, namens „Wiesn“. Doch gerade das schreckt viele Leute ab, so denke ich.

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Bierzelt Oktoberfest

Wer jetzt nicht zum Oktoberfest nach München will, aber eigentlich schon Bock auf ein zünftiges Fest hätte, dem sei gesagt, es gibt Abhilfe! Denn nicht nur München hat ein Oktoberfest, wenn es auch das größte seiner Art ist, sondern viele Städte und Gemeinden veranstalten ein Oktoberfest, das ja erstaunlicherweise immer im September startet.

Rund um München oder auch im südlichen Baden-Württemberg gibt es allerortens ein Oktoberfest. In Stuttgart gibt es die Cannstatter Wasn, was dasselbe wie das Oktoberfest in München ist – nur etwas kleiner. Je kleiner die Städte, desto kleiner die Feste – was aber den Charme der Festivitäten erhöht, wie ich finde.

In München ist eh zuviel los und gerade die kleineren Städte haben da noch mehr Folklore zu bieten, als das kommerzialisierte Fest in der Hauptstadt der Bayern. Und das spiegelt sich vor allem im jährlich steigenden Bierpreis – also eine Maß! Übrigens heißt es jenseits der Landesgrenze nicht Maß Bier (1 Liter), sondern eine Fette oder Volle (im Gegensatz zu einem halben Liter Bier, welcher eine Halbe heißt).

Interessanterweise ist es ja die größte Bierparty der Welt, dabei steht doch gerade die CSU für ihre Null-Toleranz-Politik gegen Drogen – und Alkohol ist ja schließlich auch eine Droge!

15. September 2016 in Kultur & Zuhause, Story-Kommentar

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