Smart-Home – Vieles ist möglich

Das Smart-Home ist im Kommen – Was bedeutet das?

Was ist ein Smart-Home und wie funktioniert ein solches digitales Eigenheim? Ein Smart-Home ist ein intelligentes Eigenheim, das via Internet vernetzt ist. Also kurz gesagt: Eine Wohnung oder ein Haus, das einen eingebauten Computer hat und mit dem Internet verbunden ist. Jaja, da ist noch mehr… Dazu kommen wir noch.

In den Science-Fiction Filmen der 50er Jahre tauchten im Haus Roboter auf, die die Hausarbeit machten und im Selbstverständnis der Zeit, stand eine Frau in der Küche. Doch die Zukunft sieht doch etwas anders aus. Nicht nur bei der Geschlechtertrennung.

Automatisierte Vorgänge im Haushalt kann man heute schon erwerben. Gerade erst hat Amazon sein Alexa System in Deutschland auf den Markt gebracht. Ein Mikrofon im Inneren des Geräts, kann die Umgebungsstimmen wahrnehmen und dank einer Künstlichen Intelligenz auch darauf reagieren. Die Künstliche Intelligenz (KI) ist im Prinzip nur ein Algorithmus – ein Programm oder eine Software. Das Programm reagiert auf vorbestimmte Situationen mit einem bestimmten Ablauf. Das Intelligente daran ist, dass der Algorithmus einzelne Situationen erkennt und weiß wie erfolgreich die letzte Strategie war. Führte es nicht zum Erfolg, wird eine Variation geprobt. Sprich: KI bedeutet letztlich, dass das System lernt und damit den Algorithmus etwas verändert.

Beim Rest des Smart-Homes läuft es nicht anders ab, als bei Alexa. Je nach System greift es auf einen Sensor zu: also Kameras, Mikrofone oder andere Signalaufnahmegeräte. Und die Verbindung mit den Internet erlaubt den Zugriff auf die KI und diese bewertet die Situation.

Die Geräte, die im Smart-Home eingesetzt werden können, sind mannigfaltig und es kommen jedes Jahr neue dazu. Angefangen vom Kühlschrank, wie sie beispielsweise von Bosch herstellt werde, über den Thermostat wie bei Nest bis zur Jalousie von Velux, die von Geisterhand agiert. Kühlschränke machen Videoaufnahmen vom Inhalt und eine KI erkennt diesen. Was fehlt, ermittelt man mit statistischen Werten, was regelmäßig aufgefüllt wird.

Selbstverständlich kann man auch selbst Werte oder Bedarf einprogrammieren. Derart kann man auch die Rollos programmieren, wann sie runter- oder hochfahren sollen. Aber man kann es auch mit Sensoren organisieren, die die  Sonneneinstrahlung und Temperatur messen. Entsprechend den persönlichen Präferenzen bezüglich der Wärme wird die optimale Stellung der Rollos errechnet.

Die große Gefahr ist bei solchen Geräten aber die Frage nach dem Datenschutz. Erst vor einigen Wochen löste Amazons Alexa eine Bestellwelle für Puppenhäuser aus, weil das Mikrofon darin aktiviert war, als ein Sprecher im TV davon redete. Nun ist ja bekannt, dass nicht nur der NSA über alles was möglich ist, mitzusehen und zu hören. Aber es gibt genug Privatpersonen, die sich damit auskennen und das ausnutzen könnten – sei es zum Spannen, sei es aus Wirtschaftsspionage oder für andere Straftaten. Achtet also darauf, dass diese Geräte abschaltbar sind, wenn man Privatsphäre braucht. Zur Not einfach die Batterie herausnehmen…

Dieser Blog-Beitrag entstand in Kooperation mit Velux!

10. April 2017 in Kultur & Zuhause, Story-Kommentar
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