Spinnenangst: Spinnen in Deutschland

Jeder hatte schonmal vermutlich Angst vor Spinnen, vielleicht nur als Kind, vielleicht immer noch. Doch die Angst vor Spinnen in unserer Klimazone ist unbegründet.

Meine Biologielehrerin erklärte die Angst vor Spinnen, oder wie es im Fachjargon heißt: Arachnophobie, sei eine erlernte Angst. Ob es nun der Ekel vor den haarigen Beinen der Spinne ist oder die  vielen Augen, letztlich ist die Angst vor Spinnen erlernt.

Tote Spinne im Netz

Aber gerade die vorangegangenen Argumente, lösen sowieso skepsis bei mir aus, denn wenn man Angst davor hat, sieht man sich die Spinnen doch gar nicht so genau an.

Spinnenangst: Spinnen in unserer Klimazone

Woher die Angst vor Spinnen kommen mag, sie ist doch eigentlich unbegründet. Betrachten wir die Spinnen unserer Klimazone, so kann keine einem gesunden Menschen ernsthaft was antun. Klar, gibt es auch in Deutschland oder Mitteleuropa Spinnen, die sich wehren, respektive beißen oder sind sogar giftig, aber das Gift der Spinnen hierzulande ist unbedenklich. Im schlimmsten Fall kann es so schmerzen, wie ein Bienenstich.

Aber Spinnen haben viele positive Eigenschaften, die ich sehr schätze! Denn eine Spinne verzehrt vor allem Fliegen und Mücken, die Insekten, die mich weit aus mehr stören, als die ruhige Spinne in der Ecke. Auf einem Hektar Wiese in der freien Wildbahn, fressen Spinnen ungefähre 50.000 Kilogramm Insekten, also 50 Tonnen Insekten!!!

Diese Zahl stammt von der Deutschen Wildtierstiftung. Ich habe mal gehört, dass eine Spinne in einem Sommer rund 20 Pfund Insekten frisst. Beides sind beeindruckende Zahlen und für mich Grund genug, die Spinnen als geliebte Tiere im Haushalt zu akzeptieren.

2. Juni 2012 in Kultur & Zuhause, Story-Kommentar

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