Steuern sparen beim Aktienhandel

Das Jahr ist bald vorbei und man muss sich Gedanken über die Einkommenssteuer machen. Denn man kann Steuern sparen beim Handel an der Börse.

Was im normalen Geschäftsleben für jede Person in der Position der Buchhaltung eines größeren Unternehmens, eine Straftat darstellen würde (So hab ich das mal gelernt!), ist für Aktieninvestierende möglich. In der Bilanz eines Unternehmens darf man den Gewinn nicht mit dem Verlust zusammenrechnen, in der Börsenwelt spart man derart einen Haufen Geld.

Bilanz soll haben

Nehmen wir ein Beispiel: Peterchen hat mit dem Verkauf von Papier XY einen Gewinn in Höhe von 1.000 Euro gemacht. Der Freibetrag ist verbraucht und es bleiben noch ca. 200 Euro übrig, die versteuert werden müssen – respektive schon versteuert sind. Um die zurückzubekommen braucht man realisierte Verluste.

Wenn ich jetzt also für 200 Euro Verluste mache, bekomme ich alle gezahlten Steuern zurück. Im Beispiel ohne Freibetrag zahle ich auf den Gewinn von 1.000 Euro 250 Euro plus Soli, also eher so 280 Euro pi mal Daumen. Bei realisierten Verlusten von 800 Euro und einem Gewinn von 200 Euro wären es 56 Euro, welche an Steuern zu zahlen sind.

Allerdings hat man die Verlust ja auch wirklich gemacht, denn die investierten 800 Euro sind ja wirklich weg.  Und wieder ‚allerdings‘, kann man die Papiere nach dem Verkauf auch gleich wieder zurückkaufen, so spart man dann wirklich Geld. Und das ist der Clou daran.

Außerdem gibt es für Kapitalerträge noch die Günstigerprüfung beim Finanzamt. Damit wird, falls das nicht aufgefallen ist, nochmal nachgeschaut, ob man irgendwo zuviel gezahlt hat, wie beispielsweise beim Freibetrag oder bei der Riesterrente. Das gilt übrigens nicht für Zinsen! Das muss man bis zum 15. Dezember gemacht haben, denn das ist so ein Stichtag.

Die beste Zusammenfassung darüber (nebst meiner natürlich ) ist die auf Steuer-Schutzbrief.

27. November 2014 in Börse, Spartipps

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