Syriens Giftgasangriff

Schon seit zwei Jahren hauen sich die Menschen in Syrien die Köpfe ein und jetzt will man plötzlich eingreifen, weil sich die Art und Weise, wie man sich gegenseitig tötet, geändert hat.

Die Rote Linie ist überschritten, sagt die US-amerikanische Regierung und meint den Giftgasangriff auf die Zivilbevölkerung in Syrien. Giftgas ist auch verboten, weil man damit immer zivile Opfer trifft. Doch die Zivilbevölkerung in Syrien leidet schon viel länger.

Unübersichtliche Kampflage in Syrien

Die Kampflage in Syrien ist unübersichtlich, es ist ja auch ein Stellvertreterkrieg zwischen Russland und den USA, ganz wie im Kalten Krieg. Wer sind die Guten, wer sind die Bösen? Die Regierung, die Rebellen? Leider gibt es ja innerhalb der Rebellen keine homogene Einstellung, ja auch radikale Islamisten mischen mit. Russland unterstützt das syrische Regime – USA will den Rebellen helfen. Das kommt mir irgendwie bekannt vor, wie damals in Afghanistan. Was wurde nochmal daraus, achja – die Taliban hat die Macht übernommen. Die US-Amerikaner tun sich also schwer in Syrien, würden sie doch den Russen und den Chinesen auf die Füße treten. Doch jetzt gibt es einen „demokratischen“ Anlass: Der Giftgaseinsatz.

Wer machte den Giftgasangriff

Okay, also das war die rote Linie und unisono heißt es, es war das Regierungsregime in Syrien. Doch wieso ist man sich da so sicher? Sie sollen versucht haben, Beweismaterial zu vernichten. Sie zeigten auch Bilder, dass die Rebellen das machten. Doch wer hat Recht?

Sicher ist, dass das erste was im Krieg stirbt, die Wahrheit ist. Sicher ist auch, dass beide Parteien einen Grund haben, das einzusetzen. Das Regime, weil es ja an sich schon sehr grausam ist und die Rebellen, um einen Grund für die USA zum Eingreifen bieten wollen. Das ist gar nicht so undenkbar, denn es gab wohl auch schon Massaker der Rebellen aus diesem Grund. Außerdem verlieren die Rebellen immer mehr Land und müssen sich immer weiter zurückziehen. Was können sie noch tun, ohne die High-Tech Waffen der USA? Auch das Utopie-Radio hat dazu eine Meinung, samt angeblicher Beweiskette.

Macht da ein Eingreifen Sinn? Man müsste doch mit Soldaten das Land besetzen und die Leute von einander trennen und eine Republik aufbauen, wie im Nachkriegsdeutschland. Doch wer soll das bezahlen? Wer soll das machen? Was werden die Russen dazu sagen? Was werden wohl die Ergebnisse der UN ergeben? Wird es eine Resolution geben? Letzteres wohl kaum, da wird wohl China und Russland dagegen sein.

Was soll man tun wegen dem Konflikt in Syrien? Ist ein Militäreinsatz sinnvoll?

Meiner Meinung nach sollte man sich doch vor einem Krieg den Flüchtlingen zuwenden. Wir müssen Vertrauen aufbauen, das machen wir besser über soziale Projekte und Aufbau-, sowie Flüchtlingshilfe. Denn diejenigen die immer mehr Zulauf haben, die Islamisten wie die Muslim Bruderschaft, weil sie soziale Projekte generieren. Das, was den Menschen in der Region am Wenigsten hilft, doch so funktioniert es eben. Dafür haben Sie jeden Tag mehr Mitglieder und werden immer stärker!

Ein weiterer Waffeneinsatz bringt wohl noch mehr Leid über das Land, wenngleich die Russen Waffen an das Regime liefern. Da müsste man ansetzen! So wurde denn auch Spanien im Bürgerkrieg faschistisch, denn die Deutschen unterstützten Franco, die Republikaner wurden von den demokratischen Ländern nicht unterstützt. Das Ergebnis war eine fast 40jährige, faschistische Diktatur.

[Bildrechte bei FreedomHouse2 via Flickr / CC]

27. August 2013 in Politik & Medien, Story-Kommentar

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