EINE WELT – EINE ZUKUNFT
Entwicklungspolitik vielfältig, lebendig, jung-
Noch vor zwei Jahren äußerte sich Taz-Autor Gordon Repinski auf Spiegel-Online skeptisch über die Durchführbarkeit einer Zusammenlegung der deutschen Entwicklungsagenturen: “die Idee einer auch nach außen hin sichtbar einheitlichen deutschen Entwicklungspolitik in Form einer Entwicklungsagentur ist wohl auf Jahre nicht mehr durchsetzbar”, schrieb er damals.
In der Zwischenzeit erhielt das BMZ nicht nur einen neuen Hausherren, sondern noch dazu einen, der vor der Bundestagswahl sein jetziges Ministerium selbst abschaffen wollte. Grund genug, die eingangs erwähnte These neu zu überprüfen. weiterlesen...

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Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel verteidigte am Freitag, 19.02.2010, in einem Interview im Deutschlandfunk, die Personalpolitik in seinem Haus. Er habe Stellen mit kompetenten und geeigneten Mitarbeitern besetzt und dabei nicht auf das Parteibuch geachtet. Es komme außerdem nicht zu einer Militarisierung der Entwicklungspolitik, die einige Kritiker ihm vorwerfen und einige Hilfsorganisationen befürchten. Die neuerliche Ernennung von Friedel Eggelmeyer, einem ehemaligen Oberst der Bundeswehr, zum Leiter der Abteilung 03 des BMZ und damit zuständig für Nordafrika, Nahost und Afghanistan, sei vielmehr ein Zeichen dafür, dass das Ministerium breiter aufgestellt sei. Insbesondere in Afghanistan, “dort wo die Bundeswehr Verantwortung für die Sicherheit trägt”, sei es “sehr klug, wenn man die gemeinsame Sprache spricht.” weiterlesen...

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Im Jahr 2008 nahmen 8210 Freiwillige an internationalen Freiwilligendiensten teil. Das ergab eine Umfrage die der Arbeitskreis „Lernen und Helfen in Übersee“ (AKLHÜ) jetzt veröffentlicht hat. An der jährlichen Erhebung haben sich in diesem Jahr 165 deutsche Entsendeorganisationen beteiligt.
Die veröffentlichten Zahlen machen zweierlei deutlich. Einerseits wurden 2008 deutlich mehr Freiwillige vermittelt als noch in den Vorjahren: 2006 waren es 6231 Freiwillige, 2007 insgesamt 7060 Freiwillige. Andererseits zeigt sich auch, dass immer mehr Freiwillige im Rahmen von rechtlich geregelten Freiwilligendiensten (G-FD) ins Ausland gehen (+1732), umgekehrt deutlich weniger Freiwillige im Rahmen von privatrechtlich geregelten Freiwilligendiensten (P-FD) entsendet wurden (-582). weiterlesen...

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Der Freiwilligendienst weltwärts des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung richtet sich an junge Menschen im Alter von 18 bis 28 Jahren, die für 6 bis 24 Monate einen Freiwilligendienst in Entwicklungsländern leisten möchten. Sie werden durch die Entsendeorganisationen auf ihren Einsatz vorbereitet und während ihres Freiwillgendienstes begleitet.

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14.09.2006, Kalkscheune, Berlin
Diskussion zum Thema Afrika mit:
- Prof. Dr. Helmut Asche, Volkswirt und Soziologe, Institut für Afrikanistik der Universität Leipzig.
- Adé Bantu, Musiker und “Afropäer”, BANTU.
- Ingrid Müller, Redakteurin beim Berliner Tagesspiegel, Schwerpunkte Umwelt- und Entwicklungspolitik.
- Susi N’songa, Redakteurin von AFRO TV BERLIN, dem ersten Sender der afrikanischen Community in Deutschland.
- Thomas Albert, Beauftragter für Nahost und Afrika, Bundesminiserium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).
Live-Musik: Adé Bantu & Afrobeat Academy

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