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  • Globaler Militarisierungsindex 1992-2009 BICC

    Globaler Militarisierungsindex 1992-2009 (c) BICC

    Am Montag wurde in Bonn der Globale Militarisierungsindex (GMI) des Bonn International Center for Conversion (BICC) vorgestellt. Der GMI untersucht die Militarisierungsgrade weltweit und dokumentiert die Entwicklung seit 1990. Das BICC leistet damit einen Beitrag zur Bewertung der Entwicklungsorientierung von Staaten sowie zur Analyse der regionalen Militarisierung. Die Daten für die Jahre 1992 bis 2009 wurden in einer interaktiven Karte aufbereitet, welche die weltweite Entwicklung im Untersuchungszeitraum veranschaulicht.

    Die BICC-Forscher definieren den Militarisierungsgrad eines Landes nicht allein durch die absolute Höhe der Militärausgaben, dann wären die USA nach wie vor unangefochtener Spitzenreiter (663 Milliarden US-Dollar), sondern legen eine relative Bezugsnorm zugrunde. Im Militarisierungsindex wird die staatliche Mittelverteilung an das Militär im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) oder zu anderen gesellschaftlichen Bereichen wie z.B. der medizinischen Versorgung untersucht.

    Die zehn diesem Sinne am höchsten militarisierten Länder auf einer Indexskala von 1 bis 1000 waren zuletzt:

    1. Israel (865 Punkte)
    2. Singapur (843 Punkte)
    3. Syrien (796 Punkte)
    4. Jordanien (779 Punkte)
    5. Russland (777 Punkte)
    6. Südkorea (748 Punkte)
    7. Zypern (738 Punkte)
    8. Griechenland (736 Punkte)
    9. Kuwait (736 Punkte)
    10. Weißrussland (731 Punkte)

    „Unsere Forschung kann die Politik bei der Bewertung von regionalen Entwicklungen unterstützen und dazu beitragen politische Entscheidungen – etwa im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit oder des Rüstungs- exports – zu treffen“, hofft BICC-Direktor Peter J. Croll. Ein 20-seitiger Forschungsbericht mit weiterführenden Analysen und Hintergründen zur Vorgehensweise ist als PDF abrufbar:

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  • Die neue staatliche Entwicklungsorganisation, die vermutlich den Namen “Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit” tragen wird, soll ihren Hauptsitz ausschließlich in Bonn haben. Das geht nach Angaben der Nachrichtenagentur epd aus den neuesten Plänen des Entwicklungsministeriums hervor.

    Die neue Organisation soll ihre Arbeit nach dem Zusammenschluss von Deutscher Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit, Deutschem Entwicklungsdienst und der Weiterbildungsgesellschaft Inwent Anfang 2011 aufnehmen. Zwar müssten sich die kleineren Organisationen DED und InWEnt in den rechtlichen Rahmen der GTZ fügen, allerding scheint nun die Eschborner GTZ insgesamt nach Bonn umzuziehen, wo die anderen Institutionen und das Ministerium ihren Hauptsitz haben.

    Minister Niebel will nach eigenen Angaben die Entwicklungshilfe durch die Reform effektiver machen. Kritiker wenden ein, dass sich bei Niebels Plänen der grundsätzlich gemeinnützige Gedanke der Entwicklungszusammenarbeit zukünftig den deutschen Unternehmensinteressen unterordnen werden müsse.

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  • Das DIE wurde 1964 als gemeinnützige GmbH in Berlin gegründet und hat seit 2000 seinen Sitz in Bonn. Seine Gesellschafter sind die Bundesrepublik Deutschland und das Land Nordrhein-Westfalen. Grundlage seiner Arbeit ist die wissenschaftliche Unabhängigkeit des Instituts. Das DIE forscht zu folgenden Themen der Entwicklungspolitik:

    • Bi- und multilaterale Entwicklungspolitik
    • Wettbewerbsfähigkeit und soziale Entwicklung
    • Governance, Staatlichkeit, Sicherheit
    • Umweltpolitik und Ressourcenmanagement
    • Weltwirtschaft und Entwicklungsfinanzierung

    Die Forschung des DIE ist theoriegeleitet, interdisziplinär, empirisch gestützt und anwendungsorientiert. Forschung und Ausbildung finden zu großen Teilen in Entwicklungsländern statt. Das DIE wird zu den führenden Denkfabriken weltweit sowie zu den Top 10 der entwicklungspolitischen Denkfabriken gerechnet.

    Am Deutschen Institut für Entwicklungspolitik arbeiten rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon zwei Drittel im wissenschaftlichen Stab. Das Institut wird von Prof. Dr. Dirk Messner als Direktor geleitet.

    www.die-gdi.de

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  • Quelle: DGVN

    Quelle: DGVN/UNDP

    Migration ist ein Motor der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung – ohne Migration werden die globalen Krisen der Zukunft nicht zu lösen sein.

    Bericht über die menschliche Entwicklung 2009, Gesamtausgabe, UNDP/DGVN, Okt. 2009, 252 Seiten, ISBN 978-3-923904-65-5.

    Diskussion des Human Development Reports 2009: Barrieren überwinden: Migration und menschliche Entwicklung.

    Veranstalter: DGVN und InWEnt

    Termin: Dienstag, 15. Dezember 2009, 9:30 – 12:30 Uhr

    Ort: InWEnt, Friedrich-Ebert-Allee 40, 53113 Bonn, Saal A weiterlesen...

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